Face-to-Face Fundraising
Direkte Ansprache – direkter Erfolg: Wie Sie Spender:innen im persönlichen Dialog gewinnen
Face-to-Face Fundraising (F2F) zählt zu den wirkungsvollsten Methoden der Spender:innengewinnung. Die persönliche Ansprache im öffentlichen Raum schafft Nähe, Vertrauen und echte Beziehung – gerade in einer Zeit, in der Kommunikation zunehmend digital und anonym wird. Das direkte Gespräch zeigt: Vertrauen entsteht von Mensch zu Mensch.
Was ist Face-to-Face Fundraising?
Face-to-Face Fundraising beschreibt die persönliche Ansprache von Menschen im öffentlichen Raum – etwa in Einkaufsstraßen, auf Plätzen oder an der Haustür (Door-to-Door) – mit dem Ziel, sie als regelmäßige Unterstützer:innen für eine gemeinnützige Organisation zu gewinnen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Information, sondern der Dialog: Zuhören, Fragen beantworten und die Mission einer Organisation greifbar machen.
Durch Face-to-Face- und Door-to-Door-Kampagnen werden in Österreich jährlich zehntausende neue Fördermitgliedschaften gewonnen.
Face-to-Face Fundraising ist also ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Spender:innengewinnung. Sein Erfolg basiert auf persönlicher Ansprache, ehrlichem Dialog und langfristigem Beziehungsaufbau. Entscheidend ist dabei die konsequente Einhaltung hoher Qualitäts- und Ethikstandards.
Warum ist F2F Fundraising so erfolgreich?
Face-to-Face Fundraising verbindet Effizienz mit Beziehung. Seine besondere Stärke liegt in mehreren Faktoren:
- Persönlicher Kontakt: Kein anderer Fundraising-Kanal ermöglicht es, potenzielle Unterstützer:innen unmittelbar anzusprechen und individuell auf Fragen, Bedenken oder Interessen einzugehen.
- Erfolgreiche Neuspender:innengewinnung: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass F2F-Kampagnen besonders wirksam bei der Ansprache jüngerer Zielgruppen sind, die über klassische Kanäle oft schwer erreichbar sind.
- Langfristige Beziehungen: Viele Organisationen gewinnen über Face-to-Face Fundraising Fördermitglieder mit langfristigem Engagement und hoher Donor Lifetime Value.
Best Practices für F2F Kampagnen
Erfolgreiches Face-to-Face Fundraising basiert nicht auf Zufall, sondern auf klaren Prinzipien:
- Professionelle Vorbereitung: Klare Ziele, transparente Botschaften und gut geschulte Fundraiser:innen sind die Grundlage jeder Kampagne.
- Qualität vor Quantität: Nachhaltiger Erfolg entsteht durch respektvolle Gespräche – nicht durch Druck oder kurzfristige Abschlüsse.
- Integration in die Gesamtstrategie: Face-to-Face Fundraising entfaltet seine volle Wirkung, wenn es Teil einer langfristigen Spender:innenstrategie ist.
- Kontinuierliche Qualitätssicherung: Feedback, Monitoring und laufende Schulungen sichern langfristige Erfolge. Mehr dazu weiter unten!
Persönlich wirkt – aber nur mit Qualität
Face-to-Face Fundraising ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Spender:innengewinnung. Sein Erfolg basiert auf persönlicher Ansprache, ehrlichem Dialog und langfristigem Beziehungsaufbau. Entscheidend ist dabei die konsequente Einhaltung hoher Qualitäts- und Ethikstandards.
Wer Menschen nachhaltig für eine gute Sache begeistern möchte, muss ihnen auf Augenhöhe begegnen – transparent, respektvoll und verantwortungsvoll. Genau hier liegt die Stärke von professionell umgesetztetem Face-to-Face Fundraising.
Qualität im Face-to-Face Fundraising
Gerade weil Face-to-Face Fundraising auf Nähe und Vertrauen basiert, sind klare ethische Leitlinien und verbindliche Qualitätsstandards unerlässlich. In Österreich übernimmt diese Rolle die Initiative Qualität im Face-to-Face Fundraising (QiF / früher: Qualitätsinitiative Förderwerbung).
Die QiF wurde im Jahr 2010 auf Initiative des Fundraising Verband Austria von gemeinnützigen Organisationen gegründet. Ziel ist es, faire, transparente und respektvolle Fördermitgliedschaftswerbung sicherzustellen und das Vertrauen der Öffentlichkeit langfristig zu stärken.
Organisationen und Agenturen, die Mitglied der QiF sind, verpflichten sich zur Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards.
Die Qualitätsstandards der QIF im Überblick
Für alle Mitglieder der Qualitätsinitiative Fördererwerbung gilt u.a.:
- Fundraiser:innen treten höflich, respektvoll und transparent auf.
- Vertragslaufzeiten und Stornobedingungen werden klar und verständlich kommuniziert.
- Fundraiser:innen tragen einen sichtbaren Ausweis, der Organisation und Tätigkeit eindeutig ausweist.
- Alle Mitglieder unterliegen einer laufenden Qualitätssicherung.
- Fundraiser:innen nehmen an regelmäßigen, standardisierten Schulungen teil.
- Standplatzregeln sorgen dafür, Überbelegung und Belästigung im öffentlichen Raum zu vermeiden.
Zusätzlich fungiert die QIF als Ombudsstelle für Unterstützer:innen und zertifiziert Face-to-Face-Fundraiser:innen nach festgelegten Kriterien.
Die ausführliche Darstellung der Qualitätsstandards können Sie hier herunterladen:
Die Rolle des Fundraising Verbands
Der FVA übernimmt im Rahmen der QIF zentrale Aufgaben zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Berufsbildes:
- Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Standards
- Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying für ethisches Fundraising
- Stärkung und Professionalisierung des Berufsbildes Face-to-Face Fundraising
- Koordination von Standplätzen
- Internationale Vernetzung und Austausch
- Laufender Dialog zwischen Organisationen, Agenturen und Stakeholdern
- Aus- und Weiterbildungsangebote für Non-Profit-Organisationen
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3rd International Face-to-Face Fundraising Congress

- 15.03.2027 - 17.03.2027
- Wien
- Externe Veranstaltung
- F2F Fundraising Congress
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