Vormittag
ab 8.30 Uhr
Welcome-Kaffee und Registrierung

9:00 Uhr

Eröffnung


Grußworte von

Günther Lutschinger, Fundraising Verband Austria
Anton Hörting, Sozialministerium

   
9:30 Uhr
Impulsvorträge I: Digitale Plattformen
 

"Freiwillig für Wien" - Online Freiwilligenangebote finden

Wolfgang Kastel, Helfer Wiens

Die Plattform „Freiwillig für Wien“ entstand auf Initiative der Stadt Wien im europäischem Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011. Sie wird von „Die Helfer Wiens“ (vormals Wiener Zivilschutzverband) betrieben und bringt Angebote von Vereinen und das Interesse potenzieller Freiwilliger zusammen. Im Vortrag wird über die Entwicklung und die Möglichkeiten der Plattform für „Suchende“ und für Vereine berichtet. Erfahren sie was ein „Topjob“ ist und welche Möglichkeiten die Plattform zusätzlich bietet? Ergänzend wird über Erfahrungen im täglichen Betrieb und der Kommunikation mit NutzerInnen und Vereinen berichtet.
 

   



Ehrenamt mal anders – mit youvo digitale und kreative Unterstützung finden

Paula Bergmann, youvo (Berlin)

Der digitale Wandel bietet vielfältige Möglichkeiten und großartige Potentiale für den sozialen Sektor. Doch wie sehen diese Möglichkeiten konkret aus und wie können Potentiale tatsächlich aktiviert werden? Am Beispiel der Online-Plattform youvo.org soll verdeutlicht werden, wie insbesondere fähigkeiten- und projektbasiertes Engagement dabei helfen kann, die soziale Wirkung von Nonprofits zu stärken. Zum Hintergrund: Auf youvo.org werden bereits seit 2014 Freiwillige aus dem Digital- und Kreativbereich an soziale Initiativen aus dem DACH-Raum vermittelt, die gemeinsam die digitalen und kommunikativen Herausforderungen der Organisationen lösen. Vor welchen digitalen und kreativen Herausforderungen steht Eure Organisation und wie können Freiwillige Euch dabei unterstützen?
 

   


Gewinnung und Einbindung Freiwilliger durch kurzfristige Einsätze am Beispiel der digitalen Engagementplattform vostel.de

Sophie Kahl, vostel.de (Berlin)

Die digitale Engagementplatttform vostel.de aus Berlin bringt seit 2015 zahlreiche Engagierte aus aller Welt in Berlin, Köln und München in ein Engagement. Aus der ursprünglichen Idee, Berliner Tourist*innen in soziale Projekte einzubinden, ist ein Sozialunternehmen entstanden, das sich immer wieder selbst neu erfindet indem es flexibel auf die Bedarfe der Organisationen und Freiwilligen reagiert.
Im Vortrag soll besonders auf die vielversprechende Möglichkeit kurzfristiger Einbindung von Engagierten eingegangen werden.
 

10:40 Uhr Pause
11:00 Uhr
Impulsvorträge II: Digitale Plattformen
 

Crowdmoving – Gemeinsam die Welt bewegen

Georg Staebner, helpteers (Düsseldorf)

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und somit auch das Engagement. Immer mehr Vereine fragen sich, wie sie die digitalen Kanäle nutzen können um Menschen für ein Engagement zu gewinnen.
In dem Vortrag wird gezeigt wie Crowdmoving das niederschwellige und projektbasierte Engagement für alle Beteiligten erleichtert. Anhand von Beispielen wird gezeigt wie der Aufbau von Communities, für sehr spezifische Themen, gefördert wird.
 

   
 

Digital Freiwillige suchen. Die erfolgreichste Freiwilligenplattform der Schweiz

Gudrun Berger, benevol-jobs.ch (St. Gallen)

Seit 2005 vermittelt die Schweizer Freiwilligenplattform benevol-jobs.ch erfolgreich Einsätze zwischen Freiwilligen und Non-Profit-Organisationen. Im Rahmen einer Befragung von Freiwilligen und Vereinen bzw. Organisationen wurde vor zwei Jahren eine Evaluation der Plattform vorgenommen. Die Ergebnisse führten zu einem Umdenken und in Folge einem Relaunch der Freiwilligen-Webseite Anfang 2018. Seither haben die Anzahl der erfolgreichen Vermittlungen und die Neuregistrierung von Freiwilligen erheblich zugenommen. Im Vortrag werden die Ergebnisse der Evaluation, die Plattform und ihre Möglichkeiten kurz vorgestellt.

11:50 Uhr

Keynote-Vortrag I


Freiwillige über Social Media mobilisieren - Erkenntnisse aus 3 Jahren „wir helfen“ auf Facebook

Bettina Riha-Fink, Caritas der Erzdiözese Wien

Während viele Hilfsorganisationen die Chancen des Fundraisings auf Social Media längst erkannt haben, wird Facebook & Co noch kaum dafür genutzt, um freiwillige Engagierte zu begeistern.
Welche Herausforderungen, welche Chancen ergeben sich mit Social Media für Organisationen, die auf der Suche nach freiwilligen HelferInnen sind? Wie schaffen wir es, dass aus Bekanntheit und Emotionalisierung schließlich Partizipation wird?

Die Caritas Wien startete im Sommer 2015 die Facebook Seite „wir helfen“. Binnen weniger Monate meldeten sich 70.000 Follower. Über die Plattform wurden Freiwillige für viele Hilfsorganisationen und Initiativen mobilisiert. Bis heute schafft es die Caritas allein in Wien jährlich etwa 20.000 Menschen zu mobilisieren, die sie bei Kocheinsätzen, Hilfs- und Spendenaktionen unterstützen. Bettina Riha-Fink stellt 5 neue Freiwilligenprofile vor, die in den letzten Jahren aufgrund von social Media an der Organisation angedockt haben, um Teil von ihr zu werden.

   
12:30 Uhr Mittagspause


 

 
Nachmittag
13:30 Uhr Keynote-Vortrag II
 

Mensch vs. Web? Persönliche Beziehung und soziale Begegnung in Zeiten der Digitalisierung

Prof. em. Dr. Theo Wehner, ETH Zürich, Univ. Bremen (Zürich)

Wie viel persönliche Beziehung und soziale Begegnung sind nötig und möglich, um eine sinnerfüllte Freiwilligenarbeit zu machen oder zu organisieren?
Diese Frage stellt sich schon immer, wird aber bedeutsamer in einer zunehmend virtuellen Welt, in Zeiten der Digitalisierung: Können wir uns einen Besuchsdienst von dementen Personen per Skype vorstellen? Würde es die Qualität eine freiwillig gemachten Wikipediaeintrags besser, wenn es von Zeit zu Zeit Nutzertreffen und einen Erfahrungsaustausch geben würde? Bleibt für jemanden, der bei Amnesty International Briefe an unrechtmässig gefangengenommene Menschen schreibt – auch in Zeiten der Digitalisierung – nicht alles beim Alten?
Diesen und anderen Motivations- und Sinnfragen, geht der Beitrag nach und widmet sich auch der Frage nach der geteilten, sozialen Identität in einer zunehmend individualisierten Welt.
 
 14:15 Uhr
Impulsvorträge III: Corporate Volunteering
  Was Corporate Volunteering mit der Digitalisierung des Freiwilligenwesens zu tun hat

Catharina Freundl, Fundraising Verband Austria (Wien)

Corporate Volunteering– Digitalisierung– kurzfristiges Engagement – skills-based volunteering: all das sind oft erwähnte Begriffe und Erscheinungen der heutigen Zeit, die enger miteinander verwoben sind, als es auf den ersten Blick erscheint. Doch wo die Digitalisierung im Freiwillligenwesen schnellen Schrittes voranschreitet, trifft man bald auf Unternehmen, die diese Entwicklung vorantreiben. Der Kurzvortrag beleuchtet, wie die Weiterentwicklung in der Freiwilligenarbeit mit dem freiwilligen Engagement von Unternehmen über ihre MitarbeiterInnen zusammenhängt und welche Chancen, Aufgaben und Veränderungen sich daraus für Freiwilligenorganisationen ergeben.
   
 

COVO quo vadis? Befunde und Perspektiven zu Unternehmensengagement in (Ost)Österreich

Petra Rösler
, covo.at
Isabella Gassama-Luschin, IBM 

Österreich sieht sich als Land der Freiwilligen. Gilt das auch für die Firmenwelt? Welche Unternehmen engagieren sich – über ihre Mitarbeiter – in Sozialeinrichtungen und was versprechen sie sich davon? Welche Erfahrungen machen die NPOs mit Firmenpartnerschaften – und was wünschen Sie sich? Der Vortrag verbindet die Präsentation von Expert_innen-Interviews mit einem Dialog über Gegenwart und Entwicklungschancen von Corporate Volunteering in Österreich.

 

 15:00 Uhr Pause

 

 
Parallel-Sessions
15:30 Uhr Wählen Sie einen dieser Workshops
Workshop - Option 1

Menschen über digitale Kanäle aktivieren

Georg Staebner, helpteers (D)

Immer mehr Menschen informieren sich ausschließlich über das Internet und kommunizieren über Social Media. Wie erreiche ich diese Menschen und aktiviere sie zu einem sozialem Engagement. Oft wird projektbasiertes Engagement gewünscht, doch wie kann ich dies mit wenig Aufwand realisieren und wie wird aus dem einmaligem Engagement ein langfristiges Ehrenamt? In dem Workshop werden anhand von konkreten Beispielen Lösungen aufgezeigt. Die TeilnehmerInnen gehen in den Austausch und können gezielt Fragen stellen.
 

 
Workshop - Option 2

Strategien zur Motivation und Einbindung von Freiwilligen in das Fundraising - nachhaltig gemeinsam zum Erfolg

Ruth Gabler-Schachermayr, Fulbright Austria (Wien)
Becky Gilbert, CFRE, ASSIST (D)

Wenn es um das Spendensammeln geht, stellt die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen oft eine Herausforderung dar - birgt aber gleichzeitig ein großes Potenzial in sich, wenn man dieses zu nutzen weiß.
Tatsache ist: Fundraiser kommen und gehen, viele Freiwillige bleiben – und das ist gut so! Wie kann man aber eine eigene Strategie im Umgang mit Freiwilligen entwickeln? Wo liegen versteckte Potentiale und wie kann man neue digitale Vernetzungen nutzen? Kann man sogar gemeinsam Ziele setzen, Leistungen messen, Erfolge feiern? In welchem Verhältnis stehen Zeit- und Geldspenden zueinander?

Der Workshop deckt Potentiale auf, die im Ehrenamt und der Arbeit mit Freiwilligen liegen, und identifiziert Stolpersteine anhand realer Beispiele. Von Jubiläumsfeiern, über Dankesdinner, bis hin zum Freiwilligenpreis, der gelebten Partizipation und nicht zuletzt dem Spendensammeln. Eines ist klar: Das Ehrenamt bringt Salz in die Suppe – man muss nur wissen, wie!


 
Workshop - Option 3

ENGAGIERT.INTEGRIERT - Interkulturelles freiwilliges Engagement

Nicole Sonnleitner, Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum (Linz)

Das Thema ‚Interkulturelles freiwilliges Engagement‘ ist nicht zuletzt seit der Fluchtbewegung im Jahr 2015 in vielen Organisationen als aktuelle Entwicklung angekommen. Das freiwillige Engagement von Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere von geflüchteten Menschen, ist nach wie vor mit erheblichen Barrieren verbunden.

Um das Potenzial dieser neuen Gruppe von Freiwilligen künftig nutzen zu können, gilt es, Barrieren zu überwinden und neue Formen und Zugänge zu freiwilligem Engagement zu finden. In diesem Workshop werden Herausforderungen sowie Möglichkeiten und Chancen auf Basis der Erfahrungen aus dem Projekt „ENGAGIERT.INTEGRIERT“ aufgezeigt und anhand eines neuen Leitfadens praxisorientiert erläutert.

 

 
Abschluss

17:00 Uhr

Zum Abschluss laden wir Sie zum Netzwerken bei einem Farewell-Drink ein!

Mit freundlicher Unterstützung von
WineAid

 

 

 
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