Deutscher Stiftungsboom in Österreich unerwünscht?Utl. Fundraising Verband fordert Anreize für gemeinnütziges Engagement von Stiftungen in Österreich. Wien, 9.9.2010. Gemeinnützige Stiftungen sind traditionell sehr aktiv im sozialen Bereich. Nicht aber in Österreich, hier fristet ein solches Engagement – trotz eines immensen Stiftungsvolumens von 80 bis 100 Milliarden Euro – ein Schattendasein. Hintergrund: Mangelnde Steueranreize und eine ungenügende rechtliche Basis. Wie es anders gehen kann, zeigt Deutschland mit seinem wahrlichen gemeinnützigen Stiftungsboom der vergangenen Jahre.
In Deutschland gibt es derzeit über 16.000 gemeinnützige Stiftungen – Tendenz steigend mit zuletzt 1000 Neugründungen jährlich – mit einem Stiftungsvolumen von rund 100 Milliarden Euro. Das war nicht immer so: Mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung bürgerschaftlichen Engagements“ von 2007 hat sich Deutschland ins Spitzenfeld der stiftungsfreundlichsten Länder Europas katapultiert. Damit investieren deutsche Stiftungen hundertmal mehr Geld ins Gemeinwohl als österreichische. Sie schütten rund 19 Milliarden Euro (Pro Einwohner: € 230) jährlich an gemeinnützige Projekte aus. In Österreich sind es magere 20-25 Millionen Euro (Pro Einwohner: € 3) jährlich. Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich rund 380 Millionen Euro. „Würden Österreichs Privatstiftungen bloß einen Prozent ihres Stiftungsvolumens jährlich für gemeinnützige Aktivitäten aufwenden, wären das mehr als eine Milliarde Euro“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria.
Der Fundraising Verband fordert daher:
- die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.- (Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.)
- keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen.
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, das Stifter in Österreich motiviert!
Stiftungen am Fundraising KongressStiftungen werden auch Thema am wichtigsten Event für Spendenmarketing sein, dem Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober. So werden Stiftungsexperten wie der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen Hans Fleisch oder der internationale Stiftungsexperte Thomas Schiffelmann sowie der Stifter Martin Essl zu Gast sein.
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Spendensammeln will gelernt sein!Utl. 17. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.Wien, 31.8.2010. Das Spendenverhalten wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Die persönliche Ansprache und die Interaktion werden in der Werbung um Unterstützer und Spender immer wichtiger. Der Österreichische Fundraising Kongress vom 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich aus diesem Grund unter dem Motto „People give to people“ dieser Entwicklung widmen und zahlreiche Referenten wie den Obama-Kampaigner Thomas Gensemer nach Wien bringen.
Am ersten Tag des Kongresses wird die persönliche Ansprache von Spendern im Mittelpunkt stehen. Wieso wird das in Zukunft immer wichtiger und welche Strategien gibt es? Caritas Präsident Franz Küberl wird dazu mit der Frage „Ist Geiz wirklich geil?“ den Kongress eröffnen und zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft sprechen. Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) wird über seine Erfahrungen in der Grassroots-Fundraising-Kampagne für Präsident Obamas Wahlkampagne sprechen. In dieser wurden 13 Million Unterstützer mobilisiert und 500 Millionen Dollar an Spenden gesammelt.
Der zweite Tag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten.
Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website
www.fundraisingkongress.atDownload
Gates und Buffet würden in Österreich nicht stiften!Utl. Fundraising Verband fordert modernes Stiftungsrecht für gemeinnützige Stiftungen.
Wien, 23.8.2010. Während in Deutschland derzeit mit über 1000 Neugründungen pro Jahr ein wahrer Boom an gemeinnützigen Stiftungen entsteht, fristen diese in Österreich ein Schattendasein. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit gemeinnütziges Engagement der „Wohlhabenden“ auch in Österreich attraktiver wird.
Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an BM Josef Pröll, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt.
Der Fundraising Verband fordert daher:
- die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.-
(Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.) - keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, dass Stifter in Österreich motiviert!
In diesem Sinne begrüßt der FVA auch die Initiative prominenter Philanthropen in Österreich, gemeinnütziges Engagement auszubauen!
Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in ZahlenIn Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 380 Millionen Euro ein Vielfaches!
Gesucht: Bester Spendenspot und bestes SpendenplakatUtl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit dem Fundraising Award 2010.Wien, 23.8.2010. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für den diesjährigen Fundraising Award gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken.
Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit dem Fundraising Award Spendenspots und -plakate prämieren, die diese Gratwanderung schaffen und mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter dem Fundraising Award.
Bis 10. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich die Besten von diesen in einem Online-Voting wählen. Der Fundraising Award wird dann im Rahmen einer Gala am 17. Österreichischen Fundraising Kongress am 11. Oktober in Wien verliehen.
Alle Informationen zum Einreichen und zum Award finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at.
Der Fundraising AwardDer Fundraising Award zeichnet jährlich besondere Leistungen im Fundraising in fünf Kategorien aus. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet.
Im Vorjahr wurden die Caritas und das Hitradio Ö3 für die schönste Muttertagsaktion aller Zeiten und DEBRA Austria für seinen mit Lowe GGK entwickelten Spot ausgezeichnet. Den Award für das beste Plakat erhielt die Organisation „Herzkinder Österreich“. Fundraiser des Jahres wurde Kurt Bergmann für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden.
Fundraising für Kunst und Kultur am 17. Österreichischen Fundraising KongressWien, 20.8.2010. Fundraising gewinnt in der Kunst- und Kulturszene immer mehr an Bedeutung. War früher der Staat hauptsächlich für die Finanzierung verantwortlich, gewinnen zunehmend private Unterstützer und Sponsoren an Bedeutung. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird Kunst- und Kultur-Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein.
Auf dem Fundraising-Kongress wird es dieses Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte für Kunst- und Kulturfundraiser geben. So werden Brigitte Kössner-Skoff von Initiativen Wirtschaft für Kunst und Nina Auinger-Sutterlüty, verantwortlich für Kommunikation und Marketing im Kunsthistorischen Museum, in ihren beiden Workshops erfolgreiche Partnerschaften im Kunst- & Kultursponsoring
aus der Sicht der Wirtschaft und der Kunst und Kultur betrachten. Der erfolgreiche Fundraiser zahlreicher Kunstbenefizauktionen, Michael Walk, wird über die Organisation solcher Veranstaltungen referieren. Was ist zu beachten und welche Kardinalfehler sollten vermieden werden. Der zweite Kongresstag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben StiftungsexpertInnen wie Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, oder dem Stiftungsfundraiser Thomas Schiffelmann wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten.
Außerdem am Programm: Grassroots-Fundraising am Beispiel der Wahlkampagne für Präsident Obama. Thomas Gensemer, dessen Firma Blue State Digital (USA) diese Kampagne organisierte, wir über seine Erfahrungen sprechen und wie Menschen erfolgreich mobilisiert und motiviert werden können. Wie man emotionale Beziehungen herstellen und neuen Zielgruppen über Medienkooperationen ansprechen kann, wird im Mittelpunkt des Vortrags von Michaela Zichtl, verantwortlich für das Marketing des Kurier, sein.
Am Fundraising Kongress werden Dienstleister, NGOs und Interessierte wieder zusammen treffen. Für kleinere NGOs werden auch dieses Jahr wieder Stipendien vergeben. Noch bis Ende August besteht die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben.
Alle Informationen und das Programm zum Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
Fundraising für die KircheUtl. Der Fundraising Kongress 2010 bietet Fundraising für kirchliche Einrichtungen.Wien, 17.8.2010. Die Arbeit kirchlicher Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird kirchliches Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein.
Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Caritas-Präsident Franz Küberl mit seiner Keynote-Speech „Ist Geiz wirklich geil? – Zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft“ den Kongress eröffnen und die Frage stellen, ob unsere Gesellschaft immer geiziger oder doch gebefreudiger wird. Außerdem wird Küberl anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Regina Polak vom Institut für Praktische Theologie der Universität Wien die Kultur des Gebens diskutieren.
Außerdem zu Gast: Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich wird über Fundraising am Beispiel Haiti referieren. Thomas Schiffelmann, verantwortlich für das Marketing des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in München, wird von seinen Erfahrungen berichten, wie Stifter erfolgreich angesprochen und gebunden werden können. Legatefundraising wird im Mittelpunkt des Vortrags der Schweizerin Beatrice Gallin stehen. Mit ihrem Verein „My happy end“, bei dem unter anderen die Heilsarmee beteiligt ist, thematisiert sie erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in der Schweiz. Thilo Reichenbach von „Aktion Deutschland hilft“, bei der unter anderen Worldvision und die Malteser beteiligt sind, wird Erfolgsfaktoren im Fundraising über Google, facebook und Co. schildern.
Als weiterer Höhepunkt wird Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) zu Gast sein. Er hat die Fundraising Kampagne von Barack Obama durchgeführt und 13 Millionen Unterstützer zu Spenden von über 500 Millionen Dollar mobilisiert und motiviert.
Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
Spenden einmal anders!Utl. Die heurige Sommerlotterie „Das gute Los“ zeigt, gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter.Wien, 10.8.2010. Gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter in Österreich. Jährlich werden circa 12 bis 13 Lotterien durchgeführt und sammeln über sieben Millionen Euro für soziale Zwecke. Unter ihnen ist die Lotterie „Das Gute Los“, die vor kurzem erfolgreich ihre Sommerlotterie startete.
Ende Mai startete die Sommerlotterie „Das Gute Los“. Über eine Million Lose warten noch bis Anfang September auf potenzielle Loskäufer und Spender. Erfreulicherweise ist ein guter Teil davon bereits verkauft, berichtet Günther Lutschinger vom Fundraising Verband Austria, der die Lotterie „Das Gute Los“ für dreizehn große bekannte NGOs organisiert, in einer ersten Zwischenbilanz: „Der Losverkauf ist in den ersten Wochen für uns gut angelaufen.“
Lutschinger führt das auf einen Trend zurück, der schon länger zu beobachten ist: Loskäufe bei gemeinnützigen Lotterien werden immer beliebter. „Loskäufern ist in erster Linie wichtig, etwas Gutes zu tun. Und als sprichwörtliches Zuckerl können sie noch gewinnen.“, erklärt sich Lutschinger den Erfolg von gemeinnützigen Lotterien im Vergleich zu klassischen Lotterien in deren Mehrwert für die Spender. Dies zeigt sich auch daran, dass sehr viele Loskäufer neben dem Lospreis zusätzlich an die Organisationen spenden.
Gemeinnützige Lotterien sind aber auch eine äußerst sichere Art NGOs zu unterstützen. Die Lotterien stehen unter staatlicher und notarieller Kontrolle. Es ist gesetzlich genau geregelt, wie hoch die Kosten einer Lotterie sein dürfen. Ebenso wird kontrolliert, was gemeinnützige Organisationen mit den Erlösen machen.
Die Lotterien stellen daher eine wichtige Einnahmenquelle für NGOs zur Finanzierung von Projekten dar. So werden mit der Spendenlotterie „Das gute Los“ dreizehn nachhaltige Hilfsprojekte finanziert. Der Verein „Rote Nasen Clowndoctors“ finanziert beispielsweise mit den Erlösen der Lotterie die Schulung seiner Clowns. Die 219 Clowns der ROTE NASEN Clowndoctors International besuchen pro Jahr in 146 Spitälern rund 235.000 kranke Menschen. Das „Haus der Barmherzigkeit“ finanziert mit der Lotterie das Projekt „Intensive Langzeit-Betreuung” und der WWF das Projekt „Rettet die Au“, bei dem Maßnahmen zur Erhaltung der March-Thaya-Auen ermöglicht werden. „Ohne die Einnahmen der Spendenlotterie wären die Projekte der NGOs nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Lutschinger überzeugt.
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Positiver Trend am Spendenmarkt!
Utl. Österreicher im zweiten Quartal weiterhin spendenfreudig.
Wien, 30.7.2010. Zwei Prozent plus im zweiten Quartal und 24 Prozent im ersten Halbjahr: Das ist das erfreuliche Ergebnis des aktuellen Spendenindex. Dieser wurde vor kurzem vom Fundraising Verband Austria präsentiert.
Nach dem sehr hohen Aufkommen für Haiti im ersten Quartal diesen Jahres – Österreicher spendeten großzügige 32 Millionen – bleiben die Spenden, wie etwa im Juni mit plus fünf Prozent, weiterhin auf hohem Niveau. Österreichs NGOs bedanken sich daher bei der Bevölkerung für die ungebrochene Unterstützung. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, sieht damit einen Trend der vergangenen Jahre bestätigt: „Die österreichische Bevölkerung spendet nicht mehr nur vorwiegend zu den klassischen Anlässen wie Weihnachten sondern auch zunehmend in der früher sonst spendenschwachen Sommerzeit.“ Damit können Organisationen nachhaltiger ihre Hilfsprojekte finanzieren.
Spendentipps
Doch was ist beim Spenden zu beachten? Der FVA hat die wichtigsten Tipps für SpenderInnen zusammen gestellt:
- Spenden Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge, denn so bleibt der Verwaltungsaufwand gering und ihre Spende kann effizient eingesetzt werden.
- Achten Sie bei weniger bekannten Organisationen auf das Spendengütesiegel! Damit können Sie sicher sein, an eine Organisation zu spenden, deren finanzielle Gebarung geprüft ist.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf, denn nur so können Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen. Eine Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Zum Spendenindex
Der Spendenindex umfasst das Spendenvolumen von 37 Organisationen mit rund 63 Millionen Euro. Er ist damit das „Konjunkturbarometer“ für Spendenwesen in Österreich und wird monatlich von der Dialog Marketing Agentur „Direct Mind“ erhoben.
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Deutscher Stiftungsboom in Österreich unerwünscht?Utl. Fundraising Verband fordert Anreize für gemeinnütziges Engagement von Stiftungen in Österreich. Wien, 9.9.2010. Gemeinnützige Stiftungen sind traditionell sehr aktiv im sozialen Bereich. Nicht aber in Österreich, hier fristet ein solches Engagement – trotz eines immensen Stiftungsvolumens von 80 bis 100 Milliarden Euro – ein Schattendasein. Hintergrund: Mangelnde Steueranreize und eine ungenügende rechtliche Basis. Wie es anders gehen kann, zeigt Deutschland mit seinem wahrlichen gemeinnützigen Stiftungsboom der vergangenen Jahre.
In Deutschland gibt es derzeit über 16.000 gemeinnützige Stiftungen – Tendenz steigend mit zuletzt 1000 Neugründungen jährlich – mit einem Stiftungsvolumen von rund 100 Milliarden Euro. Das war nicht immer so: Mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung bürgerschaftlichen Engagements“ von 2007 hat sich Deutschland ins Spitzenfeld der stiftungsfreundlichsten Länder Europas katapultiert. Damit investieren deutsche Stiftungen hundertmal mehr Geld ins Gemeinwohl als österreichische. Sie schütten rund 19 Milliarden Euro (Pro Einwohner: € 230) jährlich an gemeinnützige Projekte aus. In Österreich sind es magere 20-25 Millionen Euro (Pro Einwohner: € 3) jährlich. Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich rund 380 Millionen Euro. „Würden Österreichs Privatstiftungen bloß einen Prozent ihres Stiftungsvolumens jährlich für gemeinnützige Aktivitäten aufwenden, wären das mehr als eine Milliarde Euro“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria.
Der Fundraising Verband fordert daher:
- die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.- (Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.)
- keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen.
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, das Stifter in Österreich motiviert!
Stiftungen am Fundraising KongressStiftungen werden auch Thema am wichtigsten Event für Spendenmarketing sein, dem Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober. So werden Stiftungsexperten wie der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen Hans Fleisch oder der internationale Stiftungsexperte Thomas Schiffelmann sowie der Stifter Martin Essl zu Gast sein.
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Spendensammeln will gelernt sein!Utl. 17. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.Wien, 31.8.2010. Das Spendenverhalten wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Die persönliche Ansprache und die Interaktion werden in der Werbung um Unterstützer und Spender immer wichtiger. Der Österreichische Fundraising Kongress vom 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich aus diesem Grund unter dem Motto „People give to people“ dieser Entwicklung widmen und zahlreiche Referenten wie den Obama-Kampaigner Thomas Gensemer nach Wien bringen.
Am ersten Tag des Kongresses wird die persönliche Ansprache von Spendern im Mittelpunkt stehen. Wieso wird das in Zukunft immer wichtiger und welche Strategien gibt es? Caritas Präsident Franz Küberl wird dazu mit der Frage „Ist Geiz wirklich geil?“ den Kongress eröffnen und zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft sprechen. Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) wird über seine Erfahrungen in der Grassroots-Fundraising-Kampagne für Präsident Obamas Wahlkampagne sprechen. In dieser wurden 13 Million Unterstützer mobilisiert und 500 Millionen Dollar an Spenden gesammelt.
Der zweite Tag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten.
Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website
www.fundraisingkongress.atDownload
Gates und Buffet würden in Österreich nicht stiften!Utl. Fundraising Verband fordert modernes Stiftungsrecht für gemeinnützige Stiftungen.
Wien, 23.8.2010. Während in Deutschland derzeit mit über 1000 Neugründungen pro Jahr ein wahrer Boom an gemeinnützigen Stiftungen entsteht, fristen diese in Österreich ein Schattendasein. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit gemeinnütziges Engagement der „Wohlhabenden“ auch in Österreich attraktiver wird.
Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an BM Josef Pröll, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt.
Der Fundraising Verband fordert daher:
- die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.-
(Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.) - keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, dass Stifter in Österreich motiviert!
In diesem Sinne begrüßt der FVA auch die Initiative prominenter Philanthropen in Österreich, gemeinnütziges Engagement auszubauen!
Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in ZahlenIn Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 380 Millionen Euro ein Vielfaches!
Gesucht: Bester Spendenspot und bestes SpendenplakatUtl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit dem Fundraising Award 2010.Wien, 23.8.2010. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für den diesjährigen Fundraising Award gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken.
Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit dem Fundraising Award Spendenspots und -plakate prämieren, die diese Gratwanderung schaffen und mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter dem Fundraising Award.
Bis 10. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich die Besten von diesen in einem Online-Voting wählen. Der Fundraising Award wird dann im Rahmen einer Gala am 17. Österreichischen Fundraising Kongress am 11. Oktober in Wien verliehen.
Alle Informationen zum Einreichen und zum Award finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at.
Der Fundraising AwardDer Fundraising Award zeichnet jährlich besondere Leistungen im Fundraising in fünf Kategorien aus. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet.
Im Vorjahr wurden die Caritas und das Hitradio Ö3 für die schönste Muttertagsaktion aller Zeiten und DEBRA Austria für seinen mit Lowe GGK entwickelten Spot ausgezeichnet. Den Award für das beste Plakat erhielt die Organisation „Herzkinder Österreich“. Fundraiser des Jahres wurde Kurt Bergmann für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden.
Fundraising für Kunst und Kultur am 17. Österreichischen Fundraising KongressWien, 20.8.2010. Fundraising gewinnt in der Kunst- und Kulturszene immer mehr an Bedeutung. War früher der Staat hauptsächlich für die Finanzierung verantwortlich, gewinnen zunehmend private Unterstützer und Sponsoren an Bedeutung. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird Kunst- und Kultur-Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein.
Auf dem Fundraising-Kongress wird es dieses Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte für Kunst- und Kulturfundraiser geben. So werden Brigitte Kössner-Skoff von Initiativen Wirtschaft für Kunst und Nina Auinger-Sutterlüty, verantwortlich für Kommunikation und Marketing im Kunsthistorischen Museum, in ihren beiden Workshops erfolgreiche Partnerschaften im Kunst- & Kultursponsoring
aus der Sicht der Wirtschaft und der Kunst und Kultur betrachten. Der erfolgreiche Fundraiser zahlreicher Kunstbenefizauktionen, Michael Walk, wird über die Organisation solcher Veranstaltungen referieren. Was ist zu beachten und welche Kardinalfehler sollten vermieden werden. Der zweite Kongresstag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben StiftungsexpertInnen wie Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, oder dem Stiftungsfundraiser Thomas Schiffelmann wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten.
Außerdem am Programm: Grassroots-Fundraising am Beispiel der Wahlkampagne für Präsident Obama. Thomas Gensemer, dessen Firma Blue State Digital (USA) diese Kampagne organisierte, wir über seine Erfahrungen sprechen und wie Menschen erfolgreich mobilisiert und motiviert werden können. Wie man emotionale Beziehungen herstellen und neuen Zielgruppen über Medienkooperationen ansprechen kann, wird im Mittelpunkt des Vortrags von Michaela Zichtl, verantwortlich für das Marketing des Kurier, sein.
Am Fundraising Kongress werden Dienstleister, NGOs und Interessierte wieder zusammen treffen. Für kleinere NGOs werden auch dieses Jahr wieder Stipendien vergeben. Noch bis Ende August besteht die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben.
Alle Informationen und das Programm zum Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
Fundraising für die KircheUtl. Der Fundraising Kongress 2010 bietet Fundraising für kirchliche Einrichtungen.Wien, 17.8.2010. Die Arbeit kirchlicher Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird kirchliches Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein.
Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Caritas-Präsident Franz Küberl mit seiner Keynote-Speech „Ist Geiz wirklich geil? – Zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft“ den Kongress eröffnen und die Frage stellen, ob unsere Gesellschaft immer geiziger oder doch gebefreudiger wird. Außerdem wird Küberl anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Regina Polak vom Institut für Praktische Theologie der Universität Wien die Kultur des Gebens diskutieren.
Außerdem zu Gast: Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich wird über Fundraising am Beispiel Haiti referieren. Thomas Schiffelmann, verantwortlich für das Marketing des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in München, wird von seinen Erfahrungen berichten, wie Stifter erfolgreich angesprochen und gebunden werden können. Legatefundraising wird im Mittelpunkt des Vortrags der Schweizerin Beatrice Gallin stehen. Mit ihrem Verein „My happy end“, bei dem unter anderen die Heilsarmee beteiligt ist, thematisiert sie erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in der Schweiz. Thilo Reichenbach von „Aktion Deutschland hilft“, bei der unter anderen Worldvision und die Malteser beteiligt sind, wird Erfolgsfaktoren im Fundraising über Google, facebook und Co. schildern.
Als weiterer Höhepunkt wird Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) zu Gast sein. Er hat die Fundraising Kampagne von Barack Obama durchgeführt und 13 Millionen Unterstützer zu Spenden von über 500 Millionen Dollar mobilisiert und motiviert.
Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
Spenden einmal anders!Utl. Die heurige Sommerlotterie „Das gute Los“ zeigt, gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter.Wien, 10.8.2010. Gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter in Österreich. Jährlich werden circa 12 bis 13 Lotterien durchgeführt und sammeln über sieben Millionen Euro für soziale Zwecke. Unter ihnen ist die Lotterie „Das Gute Los“, die vor kurzem erfolgreich ihre Sommerlotterie startete.
Ende Mai startete die Sommerlotterie „Das Gute Los“. Über eine Million Lose warten noch bis Anfang September auf potenzielle Loskäufer und Spender. Erfreulicherweise ist ein guter Teil davon bereits verkauft, berichtet Günther Lutschinger vom Fundraising Verband Austria, der die Lotterie „Das Gute Los“ für dreizehn große bekannte NGOs organisiert, in einer ersten Zwischenbilanz: „Der Losverkauf ist in den ersten Wochen für uns gut angelaufen.“
Lutschinger führt das auf einen Trend zurück, der schon länger zu beobachten ist: Loskäufe bei gemeinnützigen Lotterien werden immer beliebter. „Loskäufern ist in erster Linie wichtig, etwas Gutes zu tun. Und als sprichwörtliches Zuckerl können sie noch gewinnen.“, erklärt sich Lutschinger den Erfolg von gemeinnützigen Lotterien im Vergleich zu klassischen Lotterien in deren Mehrwert für die Spender. Dies zeigt sich auch daran, dass sehr viele Loskäufer neben dem Lospreis zusätzlich an die Organisationen spenden.
Gemeinnützige Lotterien sind aber auch eine äußerst sichere Art NGOs zu unterstützen. Die Lotterien stehen unter staatlicher und notarieller Kontrolle. Es ist gesetzlich genau geregelt, wie hoch die Kosten einer Lotterie sein dürfen. Ebenso wird kontrolliert, was gemeinnützige Organisationen mit den Erlösen machen.
Die Lotterien stellen daher eine wichtige Einnahmenquelle für NGOs zur Finanzierung von Projekten dar. So werden mit der Spendenlotterie „Das gute Los“ dreizehn nachhaltige Hilfsprojekte finanziert. Der Verein „Rote Nasen Clowndoctors“ finanziert beispielsweise mit den Erlösen der Lotterie die Schulung seiner Clowns. Die 219 Clowns der ROTE NASEN Clowndoctors International besuchen pro Jahr in 146 Spitälern rund 235.000 kranke Menschen. Das „Haus der Barmherzigkeit“ finanziert mit der Lotterie das Projekt „Intensive Langzeit-Betreuung” und der WWF das Projekt „Rettet die Au“, bei dem Maßnahmen zur Erhaltung der March-Thaya-Auen ermöglicht werden. „Ohne die Einnahmen der Spendenlotterie wären die Projekte der NGOs nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Lutschinger überzeugt.
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Positiver Trend am Spendenmarkt!
Utl. Österreicher im zweiten Quartal weiterhin spendenfreudig.
Wien, 30.7.2010. Zwei Prozent plus im zweiten Quartal und 24 Prozent im ersten Halbjahr: Das ist das erfreuliche Ergebnis des aktuellen Spendenindex. Dieser wurde vor kurzem vom Fundraising Verband Austria präsentiert.
Nach dem sehr hohen Aufkommen für Haiti im ersten Quartal diesen Jahres – Österreicher spendeten großzügige 32 Millionen – bleiben die Spenden, wie etwa im Juni mit plus fünf Prozent, weiterhin auf hohem Niveau. Österreichs NGOs bedanken sich daher bei der Bevölkerung für die ungebrochene Unterstützung. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, sieht damit einen Trend der vergangenen Jahre bestätigt: „Die österreichische Bevölkerung spendet nicht mehr nur vorwiegend zu den klassischen Anlässen wie Weihnachten sondern auch zunehmend in der früher sonst spendenschwachen Sommerzeit.“ Damit können Organisationen nachhaltiger ihre Hilfsprojekte finanzieren.
Spendentipps
Doch was ist beim Spenden zu beachten? Der FVA hat die wichtigsten Tipps für SpenderInnen zusammen gestellt:
- Spenden Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge, denn so bleibt der Verwaltungsaufwand gering und ihre Spende kann effizient eingesetzt werden.
- Achten Sie bei weniger bekannten Organisationen auf das Spendengütesiegel! Damit können Sie sicher sein, an eine Organisation zu spenden, deren finanzielle Gebarung geprüft ist.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf, denn nur so können Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen. Eine Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Zum Spendenindex
Der Spendenindex umfasst das Spendenvolumen von 37 Organisationen mit rund 63 Millionen Euro. Er ist damit das „Konjunkturbarometer“ für Spendenwesen in Österreich und wird monatlich von der Dialog Marketing Agentur „Direct Mind“ erhoben.
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