FVA: Österreicher spenden 460 Millionen Euro 2011!
Utl. Fundraising Verband präsentiert Spendenbericht 2011.
Wien, 6.12.2011. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Fundraising Verband Austria heute Vormittag den Spendenbericht 2011. Für 2011 wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.
Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.
„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“
Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.
Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.
Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
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FVA: Qualitätsvoll spenden an der Haustür
Utl. Fundraising Verband zeigt, wie NGOs korrekt Spenden an der Haustüre sammeln.
Wien, 23.11.2011. An der Haustüre zu spenden, ist eine der beliebtesten Spendenarten der Österreicher. Gerade in der Zeit vor Weihnachten sind viele NGOs unterwegs und informieren die Österreicher über ihre Anliegen. Der Fundraising Verband möchte die Spender informieren, wie ein solcher Kontakt korrekt abläuft und was sie bei einer Spende an der Haustür beachten sollten.
„Wenn ein Mitarbeiter einer anerkannten NGO an Ihrer Türe klingelt, erkennen Sie seine Seriosität sofort: Er ist an seiner Kleidung deutlich erkennbar, zeigt Ihnen auf Verlangen seinen Ausweis und ist nicht aufdringlich.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die drei wichtigsten Kriterien für ein korrekt geführtes Gespräch an der Haustüre. Geschieht das nicht in dieser Form, rät Lutschinger von einer Spende ab. Ebenso empfiehlt er, keine Bargeldspenden an der Haustüre zu machen. Kaum eine der großen und anerkannten Organisationen führt eine solche Sammlung an der Haustüre noch durch. Viel mehr informieren NGOs die Bevölkerung über längerfristige Patenschaften oder Fördermitgliedschaften. Ein Qualitätskriterium ist hier, wenn die Spender diese jederzeit und unkompliziert kündigen können.
Die in der Fördererwerbung gewonnen Spenden, ermöglichen NGOs Projekte langfristig und nachhaltig finanzieren zu können. Fördererwerbung ist damit eines ihrer wichtigsten Standbeine. „Mit einmaligen Spenden können NGOs nicht mittel- und langfristig planen und viele Projekte wären daher sicher nicht in diesem Ausmaß möglich.“, erläutert Lutschinger die Motivation der NGOs. Dies den Spendern zu erklären, kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.
Die Qualitätsinitiative Fördererwerbung
Um die Qualität in der Fördererwerbung an der Haustür zu sichern, wurde 2011 vom Fundraising Verband die Qualitätsinitiative Fördererwerbung gegründet. Elf Organisationen sind der Initiative beigetreten. Gemeinsam wurden strenge Qualitätsstandards entwickelt und definiert, die neue Maßstäbe für eine anspruchsvolle Gewinnung neuer Mitglieder und Förderer setzen. Die Qualitätsinitiative unterstützt die NGOs und deren Mitarbeiter vor Ort mit klaren Leitlinien. So können etwaige Probleme von vornherein vermieden werden. Alle Informationen zur Qualitätsinitiative finden Sie auf der Website www.qualitaetsinitiative.at.
FVA: Richtig Spenden zur Weihnachtszeit!
Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit.
Wien, 23.11.2011. Gutes zu tun ist den ÖsterreicherInnen besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps unterstützen.
„Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie diese dann dauerhaft. So helfen Sie, die Hilfsprojekte optimal abzusichern.“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine optimale Spende auf den Punkt. Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu ist es wichtig, dass deren Finanzierung abgesichert ist. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“
Langfristig angelegte Spenden können hier in der für NGOs wichtigsten Jahreszeit besonders viel bewirken. Auch ist es möglich, mehr zu spenden, ohne dass es den Spendern unbedingt mehr kostet: „Machen Sie es so wie tausende Österreicher auch. Setzen Sie Ihre Spende ab und geben Sie den Steuervorteil als erhöhte Spende an Ihre Organisation weiter.“, weist Lutschinger auf die Idee hinter der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden hin.
Eine besondere Art der Weihnachtsspende sind Spenden-Geschenke, etwa in Form einer Patenschaft. „Viele ÖsterreicherInnen wissen nicht, was sie schenken sollen“, so Lutschinger, „Spenden-Geschenke sind eine schöne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu schenken und gleichzeitig Gutes zu tun.“
Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spendengütesiegel zu achten. Dieses ist ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Die FVA-Spendentipps
- Entscheiden Sie sich für 2 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich eine Organisation aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, bleiben Sie ihr treu. Geben Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
- Teilen Sie ihren Steuervorteil: Mit der Spendenabsetzbarkeit können Sie bis zu 50% der Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Geben Sie diesen Vorteil an die gemeinnützige Organisation weiter!
- Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 30 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
- Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Spendensicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle. Besonders bei unbekannten Organisationen empfiehlt sich daher auf das Spendengütesiegel zu achten. Alle 217 Organisationen finden Sie im Internet unter www.osgs.at.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf: Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Fakten zum Spenden in der Weihnachtszeit
Die Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 20 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 420 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Jeder fünfte Österreicher unterstützt regelmäßig die Arbeit der rund 1000 spendenwerbenden Vereine. Zwei Drittel spenden anlassbezogen wie etwa bei Katastrophen.
Erster Marktplatz der „Guten Geschäfte“ in Niederösterreich bringt Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen
Utl. Rund 40 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs geschlossen.
Ferschnitz, 4. November 2011. Gestern Nachmittag fand auf Initiative des BMASK anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 der erste Marktplatz der „Guten Geschäfte“ in Niederösterreich bei der Firma WimTec statt. Insgesamt hatten 80 VertreterInnen von Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich in kurzer Zeit kennen zu lernen und Tauschgeschäfte abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 36 Kooperationen im Gegenwert von über 36.000 Euro.
„Es freut mich, dass auch bei diesem Marktplatz zahlreiche Partnerschaften ins Leben gerufen wurden, die gezielt dem Gemeinwohl zugutekommen. In Bezug auf die Bewältigung der sozialen Herausforderungen unserer Zeit sind alle Kräfte der Gesellschaft gefordert: Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir müssen unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und solidarisch zusammenarbeiten“, betont Bundesminister Hundstorfer im Zusammenhang mit dem Marktplatz der Guten Geschäfte, der von respACT – der Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) – und dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von IBM Österreich organisiert wurde.
Kooperationen gesucht?
Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte! Ähnlich wie bei einem Speed-Dating vereinbarten die VertreterInnen von Unternehmen und gemeinnützigen Vereinen in jeweils zehn-minütigen Gesprächsrunden Kooperationen, von denen beide Seite profitieren. Unternehmen punkteten mit Sachmitteln wie beispielsweise Feuerlöscher, PCs, Druckleistungen oder Kochtöpfen, aber auch ehrenamtlicher Arbeitskraft oder der Vermittlung von Fachwissen. Kreative Leistungen wie Humorworkshops, Teambuilding, oder Kinderbetreuung bei Firmenveranstaltungen bestimmten das Angebot der NGOs. Dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Alles durfte gehandelt werden, nur eins war Tabu – Geld. Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von dem Konzept: Unternehmen sind oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten. „Der Marktplatz bietet die einmalige Möglichkeit, in kurzer Zeit viele interessante Organisationen kennenzulernen und für beide Seiten nützliche Kooperationen zu schließen, an die man vorher gar nicht gedacht hätte“, bestätigte Peter Wimberger, Geschäftsführer der Firma WimTec. „Eindrucksvoll am Marktplatz war für uns, dass die Kooperationen spontan und ohne Zwang entstanden sind“, ergänzte Elisabeth Thomas, Geschäftsführerin des Wiener Tierschutzvereins. Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind, beweist das zwischen Noris Feuerschutzgeräte und den Roten Nasen initiierte Projekt: „Als Gegenleistung für ein ‚lustiges Löschtraining‛ erhalten wir von den Roten Nasen einen Humorworkshop“, freute sich Robert Slameczka, Geschäftsführender Gesellschafter von Noris Feuerschutzgeräte. „Dass man gerade heraus über Erwartungen und Gegenleistungen sprechen kann, zeichnet den Marktplatz aus“, so Stefanie Gründl von den Roten Nasen. Auch die Kochtöpfe der Firma Riess Kelomat sowie Armaturen der Firma WimTec erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie vielfältig die Kooperationen sein können, zeigte unter anderem auch die EVN AG: Diese bot die Zurverfügungstellung eines Veranstaltungsortes und erhielt dafür von der Caritas St. Pölten Unterstützung bei der Grünraumpflege.
Zum Marktplatz der Guten Geschäfte
Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 130 Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria und Daniela Knieling, Geschäftsführerin der Unternehmensplattform respACT, möchten auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit der unkonventionellen Tauschbörse schaffen: „Die Marktplatz-Methode leistet einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit von Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 2012 soll es daher weitere Marktplätze der Guten Geschäfte in der Steiermark und Vorarlberg geben.“
Spendenschwerpunkt Afrika
Utl. Österreicher spenden im dritten Quartal 4% mehr und unterstützen damit die Menschen im krisengeschüttelten Afrika.
Wien, 27.10.2011. Das Spendenaufkommen im dritten Quartal dieses Jahres war gekennzeichnet durch die Unterstützung für die Opfer der Dürrekatastrophe in Afrika. Die Österreicher erkannten das Leid der Menschen und unterstützten sie mit 14 Millionen Euro. Das gesamte Spendenaufkommen stieg damit um vier Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs.
Rund 14 Millionen Euro spendeten die Österreicherinnen und Österreicher für die Menschen in Afrika. Damit spendete jeder Österreicher 1,7 Euro. „Wenn es darum geht, Menschen in einer derart unglaublichen Notsituation zu helfen, sind die Österreicherinnen und Österreicher zu Stelle!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über das Spendenergebnis beeindruckt. Das gesamte Spendenaufkommen stieg damit um vier Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs.
Die Österreicher sind – auch vier Monate nach der Katastrophe – weiter spendenfreudig. Allein im September lag das Spendenaufkommen mit knapp fünf Prozent über dem Vorjahreswert. „Katastrophen stärken das Klima der Solidarität und machen bewusst, dass Mensch, Tier und Umwelt in der näheren und weiteren Umgebung Unterstützung benötigen.“, erklärt Lutschinger diese Entwicklung.
Zwtl. Termin-Aviso Spendenbericht 2011
Der Fundraising Verband präsentiert am 6. Dezember (10 Uhr, Cafe Griensteidl) den Spendenbericht 2011. Dieser gibt Aufschluss über die Entwicklung des Spendenaufkommens, das Spendenverhalten der Österreicher sowie Trends.
Gery Keszler Fundraiser des Jahres!
Utl. Fundraising Verband vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation.
Wien, 12.10.2011. Hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation wurden mit den Fundraising Awards ausgezeichnet. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Online-Kampagne, die beste Fundraising Aktion sowie die beste Innovation des Jahres 2011. Als Höhepunkt wurde Gery Keszler zum Fundraiser des Jahres gekürt.
Gery Keszler hat mit dem Life Ball den bedeutendsten Fundraising-Event Österreichs geschaffen. In den 19 Jahren des Bestehens sammelte er mehr als 19 Millionen Euro. „Gery Keszler konnte in 19 Jahren Life Ball tausenden Menschen mit den gesammelten Spenden helfen und ihnen eine Perspektive im Kampf gegen HIV und AIDS geben.“, betonte daher ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung der Fundraising Awards. Auszeichnung gilt Keszler auch für sein Bemühen um Transparenz, das mit dem Spendengütesiegel 2009 für seinen Verein belohnt wurde, betonte die Jury in ihrer Begründung. Zuletzt wurden 2010 Barbara Stöckl, 2009 Kurt Bergmann sowie 2008 Cecily Corti ausgezeichnet.
Das beste Fundraising Plakat des Jahres hat dieses Jahr die Caritas der Erzdiözese Wien avichiert. Im Zuge dieser Kampagne wurden mit Sujets prominenter Testimonials wie Karl Merkatz und Barbara Stöckl Spenden für das Gruft-Winterpaket gesammelt.
Der Spot „Angstfrei im Spital“ der Rote Nasen Clowndoctor setzte sich als bester Fundraising Spot des Jahres durch. In dem Spot kommen kranke Kinder im Spital zu Wort und sprechen über deren Emotionen, die Rote Nasen Clowndoctors bei ihren Visiten im Spital hervorrufen.
Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres geht in diesem Jahr an die Caritas der Erzdiözese Wien für „Liebe beginnt mit Dir“. Bei dieser Aktion wurden im heurigen Jahr der Freiwilligentätigkeit bekannte und weniger bekannte Menschen fotografiert und befragt, wieso es ihnen wichtig ist, Liebe zu schenken. Außerdem kreierte der Designer La Hong ein T-Shirt, das käuflich erwerbbar war.
Licht für die Welt setzte sich in der Kategorie Fundraising Online Kampagne des Jahres, die dieses Jahr erstmals vergeben wurde, durch. Bei der Kampagne „blindenzeichen.at“ soll das größte Blindenzeichen der Welt entstehen. Die Auszeichnung für die Fundraising Innovation des Jahres erhält die Internetplattform einfachgeben.org für ihren Social Media Auftritt.
Die Fundraising Awards
Seit 18 Jahren vergibt der Fundraising Verband die Fundraising Awards. Ziel der in sechs Kategorien vergebenen Awards ist es, die Professionalität und Effizienz im Fundraising zu steigern. Der Kür sind ein Onlinevoting mit mehr als 1500 TeilnehmerInnen sowie eine Vorauswahl der 31 Einreichungen durch eine Fachjury vorausgegangen.
MPS-Gesellschaft erhält Spendengütesiegel
Utl. MPS-Gesellschaft ausgezeichnet für korrekten Umgang mit Spenden.
Wien, 4.10.2011. Der Verein „MPS-Gesellschaft“ wurde von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet. Das Gütesiegel bestätigt, dass der Verein im Umgang mit Spendengeldern die strengsten Qualitätsstandards einhält.
In den vergangenen Wochen unterzog sich die MPS-Gesellschaft einem aufwendigen Prüfverfahren, um das Spendengütesiegel zu erlangen. Umso mehr zeigt sich deren Vorsitzende, Michaela Weigl, über die jetzige Verleihung erfreut: „Das Spendengütesiegel bestätigt unseren Spendern, dass unser Umgang mit Spendengeldern den strengsten Qualitätsstandards entspricht.“ Dem Spender kann so durch Transparenz gezeigt werden, dass seine Spenden bei ihrem Zweck ankommen.
Die wichtigste Aufgabe der MPS-Gesellschaft ist es, Familien mit Kindern, die an den Stoffwechselkrankheiten MukoPolySaccharidosen (kurz MPS) erkrankt sind, auf ihrem schweren Weg unterstützend zu begleiten. Die Krankheiten treten bei Kindern gesunder Eltern auf und werden durch einen genetischen Defekt ausgelöst, der zu Störungen in der Funktion von Eiweißstoffen („Enzymen“) führt. Dies führt schon im Kindesalter zu schweren Behinderungen und jahrelangem, schweren Leiden. Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit ist die Gesellschaft auf Spenden und Benefizveranstaltungen angewiesen.
Spendenkonto: VKB Wels | Kontonummer: 1700.5000 | BLZ: 18600
TERMINAVISO: Montag, 10.10. Verleihung der Fundraising Awards
Utl.: Fundraising Verband Austria zeichnet hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation aus.
Wien, 3.10.2011. Kommenden Montag (10.10.) verleiht der Fundraising Verband Austria mit seinen Kooperationspartnern ORF und Gewista wieder die in der Branche beliebten Fundraising Awards. Damit zeichnet er hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation in sechs Kategorien aus.
Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gehen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Fundraising Aktion, die beste Fundraising Online Kampagne sowie die beste Innovation des Jahres 2011. Der Kür sind ein Onlinevoting sowie eine Vorauswahl der Einreichungen durch eine Jury vorausgegangen.
Fundraiser des Jahres 2011
Als Höhepunkt wird eine namhafte Person des gesellschaftlichen Lebens für ihre Verdienste um das Spendenwesen zum Fundraiser des Jahres gekürt. Zuletzt war es 2010 Barbara Stöckl, 2009 Kurt Bergmann sowie 2008 Cecily Corti für ihr gesellschaftliches Engagement.
Verleihung der Fundraising Awards
10. Oktober 2011 - 17.45 Uhr
Schloss Miller-Aichholz, Orangerie, Linzer Straße 429, 1140 Wien
Um Anmeldung wird gebeten.
Spendenwerbung für die Kirche
Utl. Fundraising für kirchliche Einrichtungen am 18. Österreichischen Fundraising Kongress von 10. bis 11. Oktober.
Wien, 21.9.2011. Die Arbeit kirchlicher Hilfswerke und Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Am Fundraising Kongress von 10. bis 11. Oktober in Wien wird kirchliches Fundraising daher mit 45 nationalen als auch internationalen Top-Referenten wieder Thema sein.
Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Christina Schneider von der Katholischen Jungschar Österreichs darüber sprechen, wie jährlich tausende ehrenamtliche Kinder und Jugendliche bei der Sternsingeraktion Spenden sammeln. Außerdem wird Schneider anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Barbara Kamler-Wild von den Rotariern diskutieren, wie Menschen zum Ehrenamt motiviert werden können.
Außerdem zu Gast: Harald Schmied von der Caritas der Diözese Graz-Seckau wird darüber sprechen, wie durch erfolgreiches Fundraising der Homeless Soccer World Cup möglich wurde. Anhand des „Verbund-Stromhilfsfonds“, einer Unternehmenskooperation der Caritas Österreich mit dem Verbundkonzern, wird Nadja Ségur-Cabanac zeigen, wie NGOs erfolgreich mit Unternehmen kooperieren können. Julia Biermann, verantwortlich für E-Marketing bei World Vision Deutschland, wird hingegen über Möglichkeiten von Augmented Reality für das Fundraising sprechen. Spenden über das Testament wird im Mittelpunkt des Vortrags von dem Engländer Rob Cope stehen. Mit der Organisation „Remember a Charity“ thematisiert er erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in Europas größter Legatekampagne, an der über 150 Organisationen teilnehmen. Ebenfalls über das Geben nach dem Leben wird Monika Willich von den deutschen Malteser Hilfsdiensten berichten. Sven Schumacher von der Foundation for Lutheran Child and Family Services wird darüber sprechen, wie er in den USA mit seiner Organisation erfolgreich Großspenden-Fundraising betreibt.
Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
FVA: „Superreichen“ gesellschaftliches Engagement erleichtern!
Utl. Fundraising Verband zur Reichensteuer: Österreich braucht modernes gemeinnütziges Stiftungsrecht.
Wien, 8.9.2011. Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt.
Die Lage wird sich in den kommenden Jahren zudem verschärfen. Mit dem European Foundation Statute wird es Stiftern möglich sein, grenzüberschreitend gesellschaftlich aktiv zu sein. „Stifter, die der Gesellschaft etwas zurück geben möchten, werden in Kürze mit ihrem Kapital von Österreich in das Ausland abwandern.“, befürchtet Lutschinger daher einen massiven Schaden für den gemeinnützigen Sektor.
Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in Zahlen
In Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 420 Millionen Euro ein Vielfaches!
FVA: Österreicher spenden 14 Millionen Euro für Afrika
Utl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz.
Wien, 7.9.2011. Seit mittlerweile zwei Monaten sammeln österreichische Hilfsorganisationen für die Opfer der schlimmsten Dürrekatastrophe seit Jahren in Afrika. Die österreichische Bevölkerung hat das unglaubliche Leid der Menschen erkannt und unterstützt die Arbeit der Organisationen wieder großzügig mit 14 Millionen Euro an Spenden. In zwei Monaten spendeten die Österreicherinnen und Österreicher rund 14 Millionen Euro. Damit spendete jeder Österreicher 1,7 Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter 19 österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Wenn es darum geht, Menschen in einer derart unglaublichen Notsituation zu helfen, sind die Österreicherinnen und Österreicher zu Stelle!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, in einer ersten Reaktion über das Spendenergebnis beeindruckt. Die ORF-Aktion „Nachbar in Not“ war mit einem Drittel des Spendenaufkommens maßgeblich an diesem Ergebnis beteiligt.
Staatliche Hilfe rückläufig
Weniger erfreut zeigt sich Lutschinger über die Mittel der österreichischen Bundesregierung: „Wiederum zeigt sich, dass die Mittel der Bundesregierung mit mageren 1,5 Millionen Euro weit hinter denen der Privatspender liegen.“ Waren es bei der Flutkatastrophe 2010 in Pakistan noch fünf Millionen Euro bei 14,7 Millionen Euro an Privatspenden, ist dieses Verhältnis 2011 auf ein Zehntel geschrumpft.
Weitere Hilfe nötig
Da der Höhepunkt der Katastrophe bei weitem noch nicht erreicht ist, rufen Österreichs Hilfsorganisationen für weitere Spenden auf und hoffen auf die Unterstützung der Österreicher. Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt 420 Millionen Euro.
Spendensammeln will gelernt sein!
18. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt von 10. bis 11.10. geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.
Wien, 30.8.2011. Die nächsten zehn Jahre werden spenderzentriert. Nicht die gemeinnützige Organisation, nicht die wichtigen Projekte, sondern die Mobilisierung von Spendern rückt in den Mittelpunkt der Spendenwerbung. Der österreichische Fundraising Kongress wird sich aus diesem Grund von 10. bis 11. Oktober dem Motto „Spender motivieren, involvieren: BEGEISTERN!“ widmen und 45 nationale als auch internationale Top-Referenten nach Wien bringen.
Am ersten Tag des Kongresses wird die Rolle des Ehrenamts für die Spendenwerbung im Mittelpunkt stehen. Bundesminister Rudolf Hundstorfer wird dazu in seiner Eröffnung die Bedeutung von Freiwilligen für die Gesellschaft beleuchten. Werner Kerschbaum vom Österreichischen Roten Kreuz sowie Christina Schneider von der Katholischen Jungschar werden anschließend zeigen, wie sie jährlich tausende Freiwillige in ihre Organisationen integrieren. Außerdem werden Referenten in zahlreichen Workshops Praxisbeispiele zu Online-Marketing, Campaigning und gelebter CSR von Unternehmen zeigen.
Der zweite Tag widmet sich der Zukunft des Fundraisings: Neben dem britischen Legacy-Campagner Rob Cope von „Remember a Charity“ wird auch der internationale Fundraising-Berater Jacob Rolin über neue Wege, Menschen für ein Anliegen zu begeistern, referieren. Gerald Murauer vom Institute of Science and Technology Austria wird berichten, wie es zu der größten Einzelspende Österreichs in der Höhe von 10 Millionen Euro an sein Institut kam. Außerdem werden am Fundraising Kongress zahlreiche Unternehmenskooperationen wie die vom Verbundkonzern mit der Caritas präsentiert.
Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at
FVA: Bester Spendenspot und bestes Spendenplakat gesucht!
Utl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit den Fundraising Awards 2011.
Wien, 25.8.2011. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für die diesjährigen Fundraising Awards gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken. Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit den Fundraising Awards Spendenspots und -plakate prämieren, die die Gratwanderung schaffen, mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter den Fundraising Awards.
Bis 2. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich aus diesen die Besten in einem Online-Voting wählen. Die Verleihung der Fundraising-Awards erfolgt im Rahmen einer Gala am 18. Österreichischen Fundraising Kongress am 10. Oktober in Wien.
Die Fundraising Awards
Die Fundraising Awards prämieren jährlich besondere Leistungen im Fundraising in sechs Kategorien. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation, die Fundraising Online Kampagne sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet. Im Vorjahr gewannen die Caritas der Erzdiözese Wien mit dem „Gruft Winterpaket“, das neunerHAUS mit dem von Euro RSCG Vienna entwickelten Pflückplakat und Amnesty International mit einem von DraftFCB entwickelten Plakat. Den Award für den besten Spot erhielt die Caritas für den von CCP/Heye und dem Kreativbüro Gabriel Diakowski entwickelten Spot „Gemeinsam Wunder wirken“. Fundraiserin des Jahres wurde die TV-Moderatorin Barbara Stöckl für ihre langjährigen Verdienste.
Beschluss: Spendenabsetzbarkeit für Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und Freiwillige Feuerwehren!
Utl.: FVA erwartet weitere Steigerung im Spendenaufkommen.
Wien, 8.7.2011. Heute wird im Plenum des Nationalrates die Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit für Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und Freiwillige Feuerwehren beschlossen. Ab 1.1.2012 werden somit die Spenden an diese Organisationen denen an humanitäre gleichgestellt. Am Parlamentsbeschluss kritisiert der FVA das offenbar auch weiterhin tausende Spender von Tierschutzorganisationen von der Möglichkeit ausgeschlossen werden bleiben. Die Spendenabsetzbarkeit, 2009 für mildtätige Zwecke und Entwicklungshilfe eingeführt, brachte einen Anstieg von rund 10% des Spendenmarktes. " Wir rechnen mit einem zusätzlichen Spendenaufkommen für 2012 von 5 bis 10 Mio. Euro" meint Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria, "da die Spender durch die Absetzbarkeit bereit sind höhere Beträge zu spenden". Allerdings nutzen derzeit erst 10% aller Spender diese Möglichkeit, sich Geld vom Staat zurückzuholen. 2010 spendeten die Österreicher rund Euro 420.- Mio. Euro. Weiter Zahlen zum Spendenmarkt und der Spendenbericht 2010 unter www.fundraising.at
10 Jahre Spendensicherheit und Transparenz durch das Österreichische Spendengütesiegel
Utl.: Kritik am Lobbyistengesetz: Non-Profit-Organisationen nicht in eine Reihe mit bezahlten Lobbyisten stellen!
Wien, 4.7.2011. Um die Spendenbereitschaft der Menschen durch Transparenz und Spendensicherheit zu fördern, haben Spendenorganisationen, NPO-Dachverbände und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) vor 10 Jahren das Österreichische Spendengütesiegel als Eigeninitiative ins Leben gerufen. Die Initiatoren ziehen eine positive Bilanz: Mehr als 200 Organisationen tragen das Gütesiegel heute. Es hat hohe Qualitätsstandards und Transparenz im Spendenwesen bewirkt und die Spendensicherheit deutlich gesteigert. Und: In den letzten 10 Jahren gab es keinen Spendenskandal im gemeinnützigen Sektor in Österreich. Mag. Klaus Hübner, Präsident der KWT, die das Spendengütesiegel vergibt: "Das Spendegütesiegel stellt sicher, dass die Spenden bei denen ankommen, für die sie gedacht sind. Wir Wirtschaftstreuhänder tragen gern zu dieser Sicherheit bei."
Diese positive Bilanz trüben allerdings schwere Bedenken bezüglich des Regierungs-Entwurfs für ein Lobbying-Transparenz-Gesetz, das derzeit zur Begutachtung aufliegt. Franz Neunteufl, Geschäftsführer der Interessenvertretung Österreichischer Gemeinnütziger Vereine (IÖGV): "Die Non-Profit-Organisationen (NPO), die das Spendengütesiegel führen, unterziehen sich seit vielen Jahren freiwillig einer jährlichen, strengen Prüfung. Sie legen ihre Einnahmen und Ausgaben im Internet offen. Dass sich die Politik nach den Fällen Meischberger, Grasser und Strasser jetzt um Transparenz und Auflagen für Lobbyisten bemüht, ist gut. Dass NPO-Angestellte laut diesem Entwurf nun aber Gefahr laufen ebenso als 'Unternehmenslobbyisten' zu gelten, wenn sie im Rahmen ihrer gemeinnützigen Tätigkeiten versuchen, Einfluss auf bestimmte Entscheidungsprozesse der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung zu nehmen, ist hingegen absurd."
Wenn NPO, die politische Anliegen vertreten, sich und ihre Mitarbeiter nicht registrieren, droht ihnen gar eine Strafe von bis zu 60.000 EUR. Neunteufl: "Wir Non-Profit-Organisationen verfolgen keine eigennützigen Ziele und wir erhalten auch kein Geld von Firmen, um deren Interessen zu vertreten. Daher sehen wir es auch nicht ein, dass wir jetzt mit bezahlten Lobbyisten in eine Reihe gestellt werden sollen."
Dass NPO-Arbeit mit profit-orientiertem Lobbyismus nichts zu tun hat, unterstreicht auch das hohe Vertrauen der Menschen in Österreich in die spendenwerbenden Organisationen: "60-65 % der Österreicher spenden - ein auch international beachtlicher Wert. Diesen Menschen bietet das Spendengütesiegel eine hervorragende Orientierungsmöglichkeit sich bei den über 1000 spendenwerbenden Vereinen, jene auszuwählen, der man am meisten vertraut", erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria (FVA). Seit der Einführung der Spendenabsetzbarkeit 2009 steigt das österreichische Spendenvolumen pro Jahr um rund 10%. Der FVA rechnet mit rund Euro 420 Mio. für 2010. Lutschinger: "Nicht jeder Verein der die Spendenabsetzbarkeit hat, ist auch durch eine unabhängigen Prüfer geprüft (zB Museen) - umso wichtiger ist es beide Systeme weiter zu entwickeln."
Am 29. Juni 2011 beschloss der Finanzausschuss im Parlament die Ausweitung der Spendenabsetzbarkeit auf Umweltschutz, Tierheime und auf die Freiwilligen Feuerwehren. Lutschinger und Neunteufl kritisieren, dass Tierschutz generell - trotz heftiger Einwände aus Politik und Zivilgesellschaft - auch in Hinkunft von der Begünstigung ausgeschlossen sein soll.
Heinz Hödl, Geschäftsführer der Koordinationsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz und Mitinitiator des Spendengütesiegels: "In einer Welt, in der jeder fünfte Mensch in bitterster Armut lebt, vertrauen die Österreicherinnen und Österreicher den Spendenorganisationen jährlich viele Millionen Euro an. Dieses Vertrauen verpflichtet. Deswegen verpflichtet das Spendengütesiegel die Organisationen, ihre Arbeit transparent und nachvollziehbar zu machen."
1998 hatte die Spendenaffäre um den Österreich-Ableger des internationalen World Vision-Netzwerks Österreich erschüttert. Die Initiative für das Spendengütesiegel war auch eine Antwort darauf. Hödl: "Nach 10 Jahren Spendengütesiegel ist klar: Transparenz wird nicht nur geübt, sie muss auch öffentlich anerkannt werden. Daher fordere ich, dass das Spendengütesiegel als wesentliches Merkmal von Qualität von staatlichen Stellen anerkannt wird, und dass alle Spendengütesiegel führenden Organisationen auch die steuerliche Absetzbarkeit erhalten. Außerdem ist es an der Zeit, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk das Spendengütesiegel für den Erhalt von Sozialtarifen bei der Werbung anerkennt."
FVA: 6 Millionen Spender bedanken sich für Spendenabsetzbarkeit!
Utl. Fundraising Verband erwartet 15% mehr Spenden durch die Erweiterung!
Wien, 31.5.2011. Ab kommendem Jahr werden Spenden an Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime absetzbar sein – ein Ergebnis der gestrigen Regierungsklausur. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung im Sinne der sechs Millionen Spender, bedauert aber, dass Tierschutzorganisationen noch ausgenommen sind. Die bei Spendern ebenso wie bei den Vereinen unbeliebte und teure Meldepflicht der Spenden mittels Bekanntgabe der Sozialversicherungsnummer fällt endgültig weg.
Gestern wurde im Rahmen der Regierungsklausur eine entscheidende Weichenstellung im Sinne Österreichs Spender getroffen. Die Spendenabsetzbarkeit, die bisher von 10% aller steuerpflichtigen Österreicher genutzt wurde, wird auf Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime ausgeweitet. „Mit der Erweiterung können nun auch Spenden für diese äußerst beliebten Spendenthemen abgesetzt werden. Das bringt ein enormes Potenzial für das Österreichische Spendenaufkommen.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Der FVA rechnet mit rund 15 Prozent zusätzlichen Spenden für diese Organisationen. Rund 304.000 Personen haben im vergangenen Jahr Spenden abgesetzt. Die Reform ist auch ein Zeichen für die Kleinspender. So werden aus den bisherigen Erfahrungen hauptsächlich kleinere bis mittlere Spenden abgesetzt. So sind 54% der abgesetzten Spenden geringer als € 80.-. Besonders mittlere bis niedrige Einkommensschichten nutzten diese Möglichkeit besonders. In den kommenden Jahren wird auf Basis der Erfahrungen in Nachbarländern dieser Wert auf rund 30-35% steigen. „Die jetzige Erweiterung wird dieses Wachstum sicher entscheidend flankieren“, zeigt sich Lutschinger überzeugt.
Ursprünglich war auch geplant, dass bei den rund 45 Millionen Spendenvorgängen jährlich die Sozialversicherungsnummer der Spender durch die NGOs erfasst werden soll. Was für wenige wie eine Vereinfachung ausgesehen hat, wäre aber von den Spendern sicher nicht goutiert worden und hätte einen enormen bürokratischen Aufwand für die NGOs bedeutet.
Wehrmutstropfen bei der Erweiterung bleibt aber weiterhin das Fehlen des Tierschutzes. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenziele der Österreicher. Dennoch sollen Spenden nur an behördlich genehmigte Tierheime, nicht aber z.B. an Vereine, die gegen Tierversuche auftreten, absetzbar sein. Die komplexen Regelungen der Spendenabsetzbarkeit werden damit für den Spender noch undurchschaubarer.
Helfen und Gewinnen!
Utl. Gemeinnützige Lotterie „Das Gute Los“ ermöglicht Sozial- und Umweltprojekte.
Wien, 26.5.2011. Preise im Gesamtwert von über 697.000 Euro gewinnen und gleichzeitig Gutes tun? Das ist jetzt wieder bei der Sommerlotterie „Das Gute Los“ möglich. Über 18.400 tolle Preise warten auf die Loskäufer und als besonderes Zuckerl der Hauptpreis: Ein VARIO-Traumhaus –energiebewusst mit Solaranlage im Wert von 117.000 Euro. Und das Wichtigste: Mit den Erlösen der Spendenlotterie werden wichtige Umwelt- und Sozialprojekte der 15 teilnehmenden NGOs ermöglicht.
HELFEN: 15 Sozial- und Umweltprojekte warten auf Unterstützung
Zahlreiche Projekte der 15 teilnehmenden NGOs warten bei der heurigen Sommerlotterie auf Unterstützung: Vom Schutz der March-Thaya-Auen des WWF über die Unterstützung von Menschen mit Wundheilungsstörungen des Haus der Barmherzigkeit bis zu Therapie-Aufenthalten von Familien mit schwerkranken Kindern des Sterntalerhofs reichen die Projekte. „Die Projekte der NGOs wären ohne die Einnahmen der Spendenlotterie sicher nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer der Lotterie, überzeugt. Neu dabei bei der Spendenlotterie ist Amnesty International, die die Erlöse für die Unterstützungskampagne von MenschenrechtsverteidigerInnen „Global Heroes” verwendet. Seit der Gründung der Spendenlotterie „Das Gute Los“ 2007 wurden NGO-Projekte mit insgesamt 2.251.231 Euro Reinerlös unterstützt.
GEWINNEN: Traumpreise im Gesamtwert von über 697.000 Euro
Als Dankeschön warten auf die Loskäufer wieder attraktive Gewinne. „Mit den Preisen der Spendenlotterie können wir den Loskäufern – oft langjährige Spender – etwas besonders Schönes als Dankeschön zurückgeben“, erläutert Lutschinger. So wie zuletzt Helga Lavinger, die Weinviertlerin gewann bei der vergangenen Lotterie Gutscheine im Gesamtwert von 30.000,- Euro. „Mein Mann und ich sind begeisterte Reisende. Ein solcher Gewinn freut uns deswegen besonders!“, freute sie sich damals über einen Hauptpreis. Unter den 18.400 weiteren Preisen der Sommerlotterie 2011, die nach sozialen und ökologischen Kriterien ausgewählt wurden, finden sich großzügige Gutscheine von bauMax, Traumreisen von TUI ReiseCenter, Wellnessangebote vom Kur- & Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf oder Gutscheine von RED ZAC.
Die Lose
Lose können unter der gebührenfreien Hotline 0800 700 741, im Internet unter www.das-gute-los.at sowie über alle mit veranstaltenden Organisationen bestellt werden. Die Ziehung findet am 23. September 2011 unter notarieller Aufsicht statt.
Österreicher spenden 5,5 Millionen Euro für Japan
Utl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz acht Wochen nach der Katastrophe.
Wien, 11.5.2011. Heute vor zwei Monaten erschütterte ein Erdbeben verbunden mit einem Tsunami Japan. Österreichische Hilfsorganisationen sind seit Anfang an aktiv, das Menschenleid zu lindern. Die österreichische Bevölkerung unterstützt sie dabei wieder großzügig mit 5,5 Millionen Euro an Spenden.
In acht Wochen spendeten die Österreicherinnen und Österreicher 5,5 Millionen Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter sechzehn österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Das Spendenergebnis ist wiederum erfreulich hoch ausgefallen. Viele Menschen haben sich gefragt, ob es überhaupt notwendig ist, eines der reichsten Länder zu unterstützen. Letztlich unterstützten sie aber Organisationen, da diese schneller als staatliche Einrichtungen Hilfe leisten können.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, in einer ersten Reaktion beeindruckt.
Neben den großen Organisationen engagierten sich zahlreiche Initiative wie z.B. mehrere Gewerkschaften, Unternehmen mit Bezug zu Japan oder die Islamische Föderation in Wien. Die Österreicher haben sich auch im internationalen Vergleich als besonders gebefreudig erwiesen. So wurden im bevölkerungsmäßig zehn Mal größeren Deutschland mit 17 Millionen Euro (Quelle DZI) nur drei Mal so viel gespendet.
Erstes Quartal 2011 positiv
Das Spendenaufkommen des ersten Quartals 2011 entwickelte sich insgesamt positiv. In den ersten beiden Monaten gab es aufgrund des Spendenhochs für Haiti 2010 noch einen Rückgang an Spenden. Im März stieg die Spendenbereitschaft bedingt durch die Japan-Katastrophe aber wieder an. Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt 420 Millionen Euro (2010) in Österreich.
FVA: Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit darf sich nicht verzögern!
Utl. Nach Rücktritt Prölls muss die Erweiterung rasch ins Parlament.
Wien, 14.4.2011. Vergangenen Freitag endete die Begutachtungsfrist für die Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und die Freiwilligen Feuerwehren. Der Fundraising Verband fordert nach dem Rücktritt von Finanzminister Pröll, dass das Gesetz dennoch zügig in das Parlament eingebracht wird.
Mit der Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit wird für einen weiteren Spendenbereich die Wettbewerbsverzerrung wegfallen: „Das Gesetz muss jetzt rasch ins Parlament gebracht werden und sollte eine rückwirkende Ausweitung per 1.1.2011 – wie auch bei der Einführung 2009 – bringen“, fordert deswegen Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Das Gebot der Fairness und der Gleichbehandlung gebietet es, dass nicht wie derzeit vorgesehen nur Tierheime sondern auch der Tierschutz in den Kreis der Begünstigten aufgenommen wird. Es kann nicht sein, dass eines der wichtigsten Spendenanliegen der Österreicher auf diese Weise diskriminiert wird.
Der Fundraising Verband bedankt sich bei Vizekanzler Josef Pröll für seine Unterstützung bei der Einführung der Spendenabsetzbarkeit 2009. „Nach einer über 20 Jahre dauernden Diskussion und dem Versprechen vieler seiner Vorgänger, hat BM Pröll die Spendenabsetzbarkeit 2009 umgesetzt – ein zentraler Impuls für Österreichs Spendenorganisationen in der Finanzkrise“, stellt Monica Culen, Präsidentin des FVA, fest. Von der Nachfolge Prölls erwarten sich Österreichs Spendenorganisationen neben der Erweiterung eine Weiterentwicklung und eine Vereinfachung der Absetzbarkeit.
Japan: Mehrheit der Österreicher ist bereit zu spenden!
Utl. Erste Umfrageergebnisse zur Spendenbereitschaft der Österreicher.
Wien, 18.3.2011. Die Lage in Japan ist dramatisch. Die Österreicher sehen das Leid und sind bereit, die Menschen in Japan zu unterstützen. Dies ergibt eine vom Marktforschungsinstitut market durchgeführte Umfrage zur Spendenbereitschaft der Österreicher.
Zahlreiche Hilfsorganisationen haben diese Woche Spendenaufrufe gestartet. Beinahe die Hälfte der Österreicher (48%) ist grundsätzlich bereit, diese zu unterstützen. "Die Österreicher sehen das Leid der Menschen in Japan und sind bereit, den Menschen in Japan zu helfen.", erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Spenden sind besonders für die Soforthilfe wichtig, da staatliche Hilfsgelder in der Regel nicht so schnell verfügbar sind. Wer schnell hilft, hilft daher doppelt!
Besonders spendenbereit sind die Menschen in Ostösterreich. Hier geben immerhin 19% an, dass sie eine Organisation unterstützen werden. 17 Prozent der Frauen sind sich ebenfalls sicher, dass sie spenden werden.
Im Internet kursieren zahlreiche Spendenaufrufe von Prominenten und internationalen Organisationen. Der Fundraising Verband empfiehlt aber, Organisationen zu unterstützen, die Netzwerke in Japan haben und bei weniger bekannten Organisationen auf das Österreichische Spendengütesiegel zu achten. Spenden sind nur an österreichische Vereine absetzbar.
Japan: Effizient und richtig spenden!
Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden.
Wien, 17.3.2011. Eine halbe Millionen Menschen haben in Japan ihr Zuhause verloren. Österreichs gemeinnützige Organisationen hoffen auf die Unterstützung der Österreicher. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Spende mit Tipps unterstützen.
Aufgrund einer leistungsfähigen Zivilgesellschaft haben sich die meisten Hilfsorganisationen dagegen entschieden, eigenes Hilfspersonal oder Hilfsgüter nach Japan zu schicken und unterstützen die Menschen in Japan über die Strukturen japanischer Partnerorganisationen. „Achten Sie bei Ihrer Spende darauf, dass Sie bekannte Organisationen unterstützen, die ein Netzwerk in Japan haben.“, empfiehlt aus diesem Grund Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Sollte eine Organisation nicht bekannt sein, ist ein weiterer Anhaltspunkt das Österreichische Spendengütesiegel. Dieses stellt einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern sicher. Für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen wollen, empfiehlt der FVA alle Spendenbelege aufzuheben.
FVA: Steuerliche Absetzbarkeit für den gesamten Tierschutz!
Utl. Fundraising Verband begrüßt die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für den Umweltschutz und Tierheime, fordert aber die Ausdehnung auf den gesamten Tierschutz.
Wien, 15.3.2011. Ab kommendem Jahr werden Spenden an Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime absetzbar sein. Das bestätigte gestern das Finanzministerium und das Bundeskanzleramt. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung, fordert aber Finanzminister Pröll auf, die steuerliche Absetzbarkeit auf den gesamten Tierschutz auszuweiten.
Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenziele der Österreicher. Dennoch sollen Spenden nur an behördlich genehmigte Tierheime, nicht aber z.B. an Vereine, die gegen Tierversuche auftreten, absetzbar sein. „Hunderttausende Österreicher spenden jährlich an den Tierschutz. Es ist nicht einzusehen, dass lediglich ein Teil davon seine Spenden absetzen kann“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, und sieht keinen Grund für diese Diskriminierung. Organisationen würde die Absetzbarkeit ein zusätzliches Spendenaufkommen von 15 Prozent bringen. Die komplexen Regelungen der Spendenabsetzbarkeit werden damit für den Spender noch undurchschaubarer. Der FVA fordert einfachere Zugangsregelungen für die Spendenvereine und eine einheitliche Liste aller begünstigten Organisationen.
Fakten über Tierschutzspenden
Seit mittlerweile über zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. Umwelt- und Tierschutzorganisationen waren bisher aus dieser Regelung ausgenommen. Von den insgesamt rund 420 Mio. Euro Spenden 2010 in Österreich wurden rund 10 Mio. Euro an Tierschutzorganisationen gespendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,4 Prozent. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit, die bisher 280.000 Österreichern nutzten, betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 16 bis 20 Mio. Euro. Eine Aufnahme von Tierschutzorganisationen würde zusätzlich weniger als eine halbe Mio. Euro jährlich kosten. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenthemen der Österreicher, 17 Prozent der Österreicher geben an, für den Tierschutz zu spenden.
Steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden!
Utl. Fundraising Verband begrüßt Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für den Umweltschutz und fordert weiterhin Ausdehnung auch auf den Tierschutz.
Wien, 8.3.2011. Heute startet die Begutachtungsfrist für die Novelle des Einkommenssteuergesetzes. Damit soll die steuerliche Absetzbarkeit auf Spenden an Feuerwehren und Umweltschutzorganisationen ausgeweitet werden. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung, fordert aber Finanzminister Pröll auf, die steuerliche Absetzbarkeit auch für Tierschutzspenden im Gesetz zu verankern.
Seit mittlerweile über zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. NGOs, die als Kernanliegen den Umwelt- und Tierschutz haben, sind bisher aus dieser Regelung herausgefallen. „Der Begutachtungsentwurf ist eine große Chance für das österreichische Spendenwesen und ein kleines Dankeschön an die treuen fünf Millionen spendenden Österreicherinnen und Österreicher!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über den Vorstoß erfreut.
Die Reform des Einkommenssteuergesetzes sei aber auch eine Chance, die Benachteiligung der Tierschutzorganisationen und deren Spendern zu beenden. „Die Spender sehen nicht ein, warum lediglich Spenden an den Tierschutz nicht absetzbar sein sollen.“ Mit einer Summe von bescheidenen 0,4 Millionen Euro Steuerausfall könnte diese Diskriminierung gestoppt werden, fordert Lutschinger daher auch die steuerliche Absetzbarkeit für den Tierschutz. Den Organisationen würde dies ein zusätzliches Spendenaufkommen von 15 Prozent bringen.
Fakten über Spenden für den Tierschutz
2010 wurden insgesamt rund € 420 Mio. in Österreich an gemeinnützige Organisationen gespendet. Tierschutzorganisationen hatten mit rund € 10 Mio. einen Anteil von 2,4 Prozent daran. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit, die bisher von 280.000 Österreichern genutzt wurde, betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 15 Mio. Euro. Eine Aufnahme von Tierschutzorganisationen würde zusätzlich weniger als eine halbe Million Euro jährlich kosten. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenthemen der Österreicher. So geben 17 Prozent der Österreicher an, für den Tierschutz zu spenden.
Marktplatz der „Guten Geschäfte“ als Motor für Kooperationen zwischen NGOs und Unternehmen
Utl. 44 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs zum Thema Ehrenamt geschlossen.
Wien, 27. Jänner 2011. Gestern Abend fand auf Initiative des BMASK anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 der Marktplatz der „Guten Geschäfte“ im Wiener Rathaus statt. Nach der Eröffnung durch Bundesminister Hundstorfer hatten fast 40 Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich kennen zu lernen und Kooperationen abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 44 Kooperationen im Gegenwert von über 41.000 Euro.
„Die TeilnehmerInnen am Marktplatz der Guten Geschäfte beweisen, dass gesellschaftliche Verantwortung für sie kein Fremdwort ist. Besonders freut mich, dass durch den Marktplatz zahlreiche Unternehmen mit ihren MitarbeiterInnen in NGOs ehrenamtlich aktiv werden“, betonte Bundesminister Hundstorfer bei der Eröffnung des Marktplatzes der Guten Geschäfte, der von respACT – der Unternehmensplattform für CSR – und dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von BIPA und IBM Österreich organisiert wurde.
Kooperationen gesucht? Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte!
In knapp zwei Stunden konnten sich anschließend fast 40 NGOs und Unternehmen kennen lernen. Ähnlich wie bei einem Speed-Dating tauschten sie sich in jeweils auf zehn Minuten begrenzten Gesprächsrunden über Ideen aus, mit dem Ziel Kooperationen zu vereinbaren. Sachmittel wie beispielsweise Tankfüllungen oder Druckleistungen, Infrastruktur (zum Beispiel Veranstaltungs- oder Seminarräume), Arbeitskraft, Beratung oder die Vermittlung von Fachwissen bestimmten das Angebot der Unternehmen. Die NGOs punkteten im Gegenzug mit Angeboten wie Erste-Hilfe Kursen, Beratung oder Coaching. Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles darf gehandelt werden, nur eins ist Tabu – Geld. Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von der Methode: Martina Vitek vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs dazu: „In relativ kurzer Zeit konnten wir mit so vielen Unternehmen in Kontakt treten, wie es sonst kaum möglich ist.“ Unternehmen sind beim Marktplatz oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten. „Der Marktplatz ist eine einzigartige Möglichkeit, sich mit NGOs auszutauschen. Dabei entstehen wertvolle Kooperationen, von denen beide Seiten lernen können“, bestätigt Dagmar Gaugl von IBM. Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind, beweist die Kooperation zwischen SAP und dem Verein e.motion: Die MitarbeiterInnen werden beim Bau eines Schafstalles mit anpacken. e.motion bietet SAP im Gegenzug selbstgemachten Schafskäse.
Zum Marktplatz der Guten Geschäfte
Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 120 Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger und Daniela Knieling wissen jedoch ganz genau: "Jeder Marktplatz ist eine neue Herausforderung für die OrganisatorInnen und eine neue Chance für alle TeilnehmerInnen." Weitere Marktplätze sind für Herbst in Tirol und Niederösterreich geplant.
FVA: Österreicher spenden 460 Millionen Euro 2011!
Utl. Fundraising Verband präsentiert Spendenbericht 2011.
Wien, 6.12.2011. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Fundraising Verband Austria heute Vormittag den Spendenbericht 2011. Für 2011 wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.
Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.
„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“
Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.
Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.
Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
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FVA: Qualitätsvoll spenden an der Haustür
Utl. Fundraising Verband zeigt, wie NGOs korrekt Spenden an der Haustüre sammeln.
Wien, 23.11.2011. An der Haustüre zu spenden, ist eine der beliebtesten Spendenarten der Österreicher. Gerade in der Zeit vor Weihnachten sind viele NGOs unterwegs und informieren die Österreicher über ihre Anliegen. Der Fundraising Verband möchte die Spender informieren, wie ein solcher Kontakt korrekt abläuft und was sie bei einer Spende an der Haustür beachten sollten.
„Wenn ein Mitarbeiter einer anerkannten NGO an Ihrer Türe klingelt, erkennen Sie seine Seriosität sofort: Er ist an seiner Kleidung deutlich erkennbar, zeigt Ihnen auf Verlangen seinen Ausweis und ist nicht aufdringlich.“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die drei wichtigsten Kriterien für ein korrekt geführtes Gespräch an der Haustüre. Geschieht das nicht in dieser Form, rät Lutschinger von einer Spende ab. Ebenso empfiehlt er, keine Bargeldspenden an der Haustüre zu machen. Kaum eine der großen und anerkannten Organisationen führt eine solche Sammlung an der Haustüre noch durch. Viel mehr informieren NGOs die Bevölkerung über längerfristige Patenschaften oder Fördermitgliedschaften. Ein Qualitätskriterium ist hier, wenn die Spender diese jederzeit und unkompliziert kündigen können.
Die in der Fördererwerbung gewonnen Spenden, ermöglichen NGOs Projekte langfristig und nachhaltig finanzieren zu können. Fördererwerbung ist damit eines ihrer wichtigsten Standbeine. „Mit einmaligen Spenden können NGOs nicht mittel- und langfristig planen und viele Projekte wären daher sicher nicht in diesem Ausmaß möglich.“, erläutert Lutschinger die Motivation der NGOs. Dies den Spendern zu erklären, kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.
Die Qualitätsinitiative Fördererwerbung
Um die Qualität in der Fördererwerbung an der Haustür zu sichern, wurde 2011 vom Fundraising Verband die Qualitätsinitiative Fördererwerbung gegründet. Elf Organisationen sind der Initiative beigetreten. Gemeinsam wurden strenge Qualitätsstandards entwickelt und definiert, die neue Maßstäbe für eine anspruchsvolle Gewinnung neuer Mitglieder und Förderer setzen. Die Qualitätsinitiative unterstützt die NGOs und deren Mitarbeiter vor Ort mit klaren Leitlinien. So können etwaige Probleme von vornherein vermieden werden. Alle Informationen zur Qualitätsinitiative finden Sie auf der Website www.qualitaetsinitiative.at.
FVA: Richtig Spenden zur Weihnachtszeit!
Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit.
Wien, 23.11.2011. Gutes zu tun ist den ÖsterreicherInnen besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps unterstützen.
„Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie diese dann dauerhaft. So helfen Sie, die Hilfsprojekte optimal abzusichern.“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine optimale Spende auf den Punkt. Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu ist es wichtig, dass deren Finanzierung abgesichert ist. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“
Langfristig angelegte Spenden können hier in der für NGOs wichtigsten Jahreszeit besonders viel bewirken. Auch ist es möglich, mehr zu spenden, ohne dass es den Spendern unbedingt mehr kostet: „Machen Sie es so wie tausende Österreicher auch. Setzen Sie Ihre Spende ab und geben Sie den Steuervorteil als erhöhte Spende an Ihre Organisation weiter.“, weist Lutschinger auf die Idee hinter der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden hin.
Eine besondere Art der Weihnachtsspende sind Spenden-Geschenke, etwa in Form einer Patenschaft. „Viele ÖsterreicherInnen wissen nicht, was sie schenken sollen“, so Lutschinger, „Spenden-Geschenke sind eine schöne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu schenken und gleichzeitig Gutes zu tun.“
Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spendengütesiegel zu achten. Dieses ist ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Die FVA-Spendentipps
- Entscheiden Sie sich für 2 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich eine Organisation aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, bleiben Sie ihr treu. Geben Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
- Teilen Sie ihren Steuervorteil: Mit der Spendenabsetzbarkeit können Sie bis zu 50% der Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Geben Sie diesen Vorteil an die gemeinnützige Organisation weiter!
- Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 30 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
- Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Spendensicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle. Besonders bei unbekannten Organisationen empfiehlt sich daher auf das Spendengütesiegel zu achten. Alle 217 Organisationen finden Sie im Internet unter www.osgs.at.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf: Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Fakten zum Spenden in der Weihnachtszeit
Die Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 20 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 420 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Jeder fünfte Österreicher unterstützt regelmäßig die Arbeit der rund 1000 spendenwerbenden Vereine. Zwei Drittel spenden anlassbezogen wie etwa bei Katastrophen.
Erster Marktplatz der „Guten Geschäfte“ in Niederösterreich bringt Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen
Utl. Rund 40 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs geschlossen.
Ferschnitz, 4. November 2011. Gestern Nachmittag fand auf Initiative des BMASK anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 der erste Marktplatz der „Guten Geschäfte“ in Niederösterreich bei der Firma WimTec statt. Insgesamt hatten 80 VertreterInnen von Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich in kurzer Zeit kennen zu lernen und Tauschgeschäfte abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 36 Kooperationen im Gegenwert von über 36.000 Euro.
„Es freut mich, dass auch bei diesem Marktplatz zahlreiche Partnerschaften ins Leben gerufen wurden, die gezielt dem Gemeinwohl zugutekommen. In Bezug auf die Bewältigung der sozialen Herausforderungen unserer Zeit sind alle Kräfte der Gesellschaft gefordert: Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir müssen unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und solidarisch zusammenarbeiten“, betont Bundesminister Hundstorfer im Zusammenhang mit dem Marktplatz der Guten Geschäfte, der von respACT – der Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) – und dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von IBM Österreich organisiert wurde.
Kooperationen gesucht?
Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte! Ähnlich wie bei einem Speed-Dating vereinbarten die VertreterInnen von Unternehmen und gemeinnützigen Vereinen in jeweils zehn-minütigen Gesprächsrunden Kooperationen, von denen beide Seite profitieren. Unternehmen punkteten mit Sachmitteln wie beispielsweise Feuerlöscher, PCs, Druckleistungen oder Kochtöpfen, aber auch ehrenamtlicher Arbeitskraft oder der Vermittlung von Fachwissen. Kreative Leistungen wie Humorworkshops, Teambuilding, oder Kinderbetreuung bei Firmenveranstaltungen bestimmten das Angebot der NGOs. Dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Alles durfte gehandelt werden, nur eins war Tabu – Geld. Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von dem Konzept: Unternehmen sind oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten. „Der Marktplatz bietet die einmalige Möglichkeit, in kurzer Zeit viele interessante Organisationen kennenzulernen und für beide Seiten nützliche Kooperationen zu schließen, an die man vorher gar nicht gedacht hätte“, bestätigte Peter Wimberger, Geschäftsführer der Firma WimTec. „Eindrucksvoll am Marktplatz war für uns, dass die Kooperationen spontan und ohne Zwang entstanden sind“, ergänzte Elisabeth Thomas, Geschäftsführerin des Wiener Tierschutzvereins. Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind, beweist das zwischen Noris Feuerschutzgeräte und den Roten Nasen initiierte Projekt: „Als Gegenleistung für ein ‚lustiges Löschtraining‛ erhalten wir von den Roten Nasen einen Humorworkshop“, freute sich Robert Slameczka, Geschäftsführender Gesellschafter von Noris Feuerschutzgeräte. „Dass man gerade heraus über Erwartungen und Gegenleistungen sprechen kann, zeichnet den Marktplatz aus“, so Stefanie Gründl von den Roten Nasen. Auch die Kochtöpfe der Firma Riess Kelomat sowie Armaturen der Firma WimTec erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie vielfältig die Kooperationen sein können, zeigte unter anderem auch die EVN AG: Diese bot die Zurverfügungstellung eines Veranstaltungsortes und erhielt dafür von der Caritas St. Pölten Unterstützung bei der Grünraumpflege.
Zum Marktplatz der Guten Geschäfte
Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 130 Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria und Daniela Knieling, Geschäftsführerin der Unternehmensplattform respACT, möchten auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit der unkonventionellen Tauschbörse schaffen: „Die Marktplatz-Methode leistet einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit von Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 2012 soll es daher weitere Marktplätze der Guten Geschäfte in der Steiermark und Vorarlberg geben.“
Spendenschwerpunkt Afrika
Utl. Österreicher spenden im dritten Quartal 4% mehr und unterstützen damit die Menschen im krisengeschüttelten Afrika.
Wien, 27.10.2011. Das Spendenaufkommen im dritten Quartal dieses Jahres war gekennzeichnet durch die Unterstützung für die Opfer der Dürrekatastrophe in Afrika. Die Österreicher erkannten das Leid der Menschen und unterstützten sie mit 14 Millionen Euro. Das gesamte Spendenaufkommen stieg damit um vier Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs.
Rund 14 Millionen Euro spendeten die Österreicherinnen und Österreicher für die Menschen in Afrika. Damit spendete jeder Österreicher 1,7 Euro. „Wenn es darum geht, Menschen in einer derart unglaublichen Notsituation zu helfen, sind die Österreicherinnen und Österreicher zu Stelle!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über das Spendenergebnis beeindruckt. Das gesamte Spendenaufkommen stieg damit um vier Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs.
Die Österreicher sind – auch vier Monate nach der Katastrophe – weiter spendenfreudig. Allein im September lag das Spendenaufkommen mit knapp fünf Prozent über dem Vorjahreswert. „Katastrophen stärken das Klima der Solidarität und machen bewusst, dass Mensch, Tier und Umwelt in der näheren und weiteren Umgebung Unterstützung benötigen.“, erklärt Lutschinger diese Entwicklung.
Zwtl. Termin-Aviso Spendenbericht 2011
Der Fundraising Verband präsentiert am 6. Dezember (10 Uhr, Cafe Griensteidl) den Spendenbericht 2011. Dieser gibt Aufschluss über die Entwicklung des Spendenaufkommens, das Spendenverhalten der Österreicher sowie Trends.
Gery Keszler Fundraiser des Jahres!
Utl. Fundraising Verband vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation.
Wien, 12.10.2011. Hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation wurden mit den Fundraising Awards ausgezeichnet. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Online-Kampagne, die beste Fundraising Aktion sowie die beste Innovation des Jahres 2011. Als Höhepunkt wurde Gery Keszler zum Fundraiser des Jahres gekürt.
Gery Keszler hat mit dem Life Ball den bedeutendsten Fundraising-Event Österreichs geschaffen. In den 19 Jahren des Bestehens sammelte er mehr als 19 Millionen Euro. „Gery Keszler konnte in 19 Jahren Life Ball tausenden Menschen mit den gesammelten Spenden helfen und ihnen eine Perspektive im Kampf gegen HIV und AIDS geben.“, betonte daher ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung der Fundraising Awards. Auszeichnung gilt Keszler auch für sein Bemühen um Transparenz, das mit dem Spendengütesiegel 2009 für seinen Verein belohnt wurde, betonte die Jury in ihrer Begründung. Zuletzt wurden 2010 Barbara Stöckl, 2009 Kurt Bergmann sowie 2008 Cecily Corti ausgezeichnet.
Das beste Fundraising Plakat des Jahres hat dieses Jahr die Caritas der Erzdiözese Wien avichiert. Im Zuge dieser Kampagne wurden mit Sujets prominenter Testimonials wie Karl Merkatz und Barbara Stöckl Spenden für das Gruft-Winterpaket gesammelt.
Der Spot „Angstfrei im Spital“ der Rote Nasen Clowndoctor setzte sich als bester Fundraising Spot des Jahres durch. In dem Spot kommen kranke Kinder im Spital zu Wort und sprechen über deren Emotionen, die Rote Nasen Clowndoctors bei ihren Visiten im Spital hervorrufen.
Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres geht in diesem Jahr an die Caritas der Erzdiözese Wien für „Liebe beginnt mit Dir“. Bei dieser Aktion wurden im heurigen Jahr der Freiwilligentätigkeit bekannte und weniger bekannte Menschen fotografiert und befragt, wieso es ihnen wichtig ist, Liebe zu schenken. Außerdem kreierte der Designer La Hong ein T-Shirt, das käuflich erwerbbar war.
Licht für die Welt setzte sich in der Kategorie Fundraising Online Kampagne des Jahres, die dieses Jahr erstmals vergeben wurde, durch. Bei der Kampagne „blindenzeichen.at“ soll das größte Blindenzeichen der Welt entstehen. Die Auszeichnung für die Fundraising Innovation des Jahres erhält die Internetplattform einfachgeben.org für ihren Social Media Auftritt.
Die Fundraising Awards
Seit 18 Jahren vergibt der Fundraising Verband die Fundraising Awards. Ziel der in sechs Kategorien vergebenen Awards ist es, die Professionalität und Effizienz im Fundraising zu steigern. Der Kür sind ein Onlinevoting mit mehr als 1500 TeilnehmerInnen sowie eine Vorauswahl der 31 Einreichungen durch eine Fachjury vorausgegangen.
MPS-Gesellschaft erhält Spendengütesiegel
Utl. MPS-Gesellschaft ausgezeichnet für korrekten Umgang mit Spenden.
Wien, 4.10.2011. Der Verein „MPS-Gesellschaft“ wurde von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet. Das Gütesiegel bestätigt, dass der Verein im Umgang mit Spendengeldern die strengsten Qualitätsstandards einhält.
In den vergangenen Wochen unterzog sich die MPS-Gesellschaft einem aufwendigen Prüfverfahren, um das Spendengütesiegel zu erlangen. Umso mehr zeigt sich deren Vorsitzende, Michaela Weigl, über die jetzige Verleihung erfreut: „Das Spendengütesiegel bestätigt unseren Spendern, dass unser Umgang mit Spendengeldern den strengsten Qualitätsstandards entspricht.“ Dem Spender kann so durch Transparenz gezeigt werden, dass seine Spenden bei ihrem Zweck ankommen.
Die wichtigste Aufgabe der MPS-Gesellschaft ist es, Familien mit Kindern, die an den Stoffwechselkrankheiten MukoPolySaccharidosen (kurz MPS) erkrankt sind, auf ihrem schweren Weg unterstützend zu begleiten. Die Krankheiten treten bei Kindern gesunder Eltern auf und werden durch einen genetischen Defekt ausgelöst, der zu Störungen in der Funktion von Eiweißstoffen („Enzymen“) führt. Dies führt schon im Kindesalter zu schweren Behinderungen und jahrelangem, schweren Leiden. Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit ist die Gesellschaft auf Spenden und Benefizveranstaltungen angewiesen.
Spendenkonto: VKB Wels | Kontonummer: 1700.5000 | BLZ: 18600
TERMINAVISO: Montag, 10.10. Verleihung der Fundraising Awards
Utl.: Fundraising Verband Austria zeichnet hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation aus.
Wien, 3.10.2011. Kommenden Montag (10.10.) verleiht der Fundraising Verband Austria mit seinen Kooperationspartnern ORF und Gewista wieder die in der Branche beliebten Fundraising Awards. Damit zeichnet er hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation in sechs Kategorien aus.
Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gehen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Fundraising Aktion, die beste Fundraising Online Kampagne sowie die beste Innovation des Jahres 2011. Der Kür sind ein Onlinevoting sowie eine Vorauswahl der Einreichungen durch eine Jury vorausgegangen.
Fundraiser des Jahres 2011
Als Höhepunkt wird eine namhafte Person des gesellschaftlichen Lebens für ihre Verdienste um das Spendenwesen zum Fundraiser des Jahres gekürt. Zuletzt war es 2010 Barbara Stöckl, 2009 Kurt Bergmann sowie 2008 Cecily Corti für ihr gesellschaftliches Engagement.
Verleihung der Fundraising Awards
10. Oktober 2011 - 17.45 Uhr
Schloss Miller-Aichholz, Orangerie, Linzer Straße 429, 1140 Wien
Um Anmeldung wird gebeten.
Spendenwerbung für die Kirche
Utl. Fundraising für kirchliche Einrichtungen am 18. Österreichischen Fundraising Kongress von 10. bis 11. Oktober.
Wien, 21.9.2011. Die Arbeit kirchlicher Hilfswerke und Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Am Fundraising Kongress von 10. bis 11. Oktober in Wien wird kirchliches Fundraising daher mit 45 nationalen als auch internationalen Top-Referenten wieder Thema sein.
Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Christina Schneider von der Katholischen Jungschar Österreichs darüber sprechen, wie jährlich tausende ehrenamtliche Kinder und Jugendliche bei der Sternsingeraktion Spenden sammeln. Außerdem wird Schneider anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Barbara Kamler-Wild von den Rotariern diskutieren, wie Menschen zum Ehrenamt motiviert werden können.
Außerdem zu Gast: Harald Schmied von der Caritas der Diözese Graz-Seckau wird darüber sprechen, wie durch erfolgreiches Fundraising der Homeless Soccer World Cup möglich wurde. Anhand des „Verbund-Stromhilfsfonds“, einer Unternehmenskooperation der Caritas Österreich mit dem Verbundkonzern, wird Nadja Ségur-Cabanac zeigen, wie NGOs erfolgreich mit Unternehmen kooperieren können. Julia Biermann, verantwortlich für E-Marketing bei World Vision Deutschland, wird hingegen über Möglichkeiten von Augmented Reality für das Fundraising sprechen. Spenden über das Testament wird im Mittelpunkt des Vortrags von dem Engländer Rob Cope stehen. Mit der Organisation „Remember a Charity“ thematisiert er erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in Europas größter Legatekampagne, an der über 150 Organisationen teilnehmen. Ebenfalls über das Geben nach dem Leben wird Monika Willich von den deutschen Malteser Hilfsdiensten berichten. Sven Schumacher von der Foundation for Lutheran Child and Family Services wird darüber sprechen, wie er in den USA mit seiner Organisation erfolgreich Großspenden-Fundraising betreibt.
Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar.
FVA: „Superreichen“ gesellschaftliches Engagement erleichtern!
Utl. Fundraising Verband zur Reichensteuer: Österreich braucht modernes gemeinnütziges Stiftungsrecht.
Wien, 8.9.2011. Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt.
Die Lage wird sich in den kommenden Jahren zudem verschärfen. Mit dem European Foundation Statute wird es Stiftern möglich sein, grenzüberschreitend gesellschaftlich aktiv zu sein. „Stifter, die der Gesellschaft etwas zurück geben möchten, werden in Kürze mit ihrem Kapital von Österreich in das Ausland abwandern.“, befürchtet Lutschinger daher einen massiven Schaden für den gemeinnützigen Sektor.
Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in Zahlen
In Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 420 Millionen Euro ein Vielfaches!
FVA: Österreicher spenden 14 Millionen Euro für Afrika
Utl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz.
Wien, 7.9.2011. Seit mittlerweile zwei Monaten sammeln österreichische Hilfsorganisationen für die Opfer der schlimmsten Dürrekatastrophe seit Jahren in Afrika. Die österreichische Bevölkerung hat das unglaubliche Leid der Menschen erkannt und unterstützt die Arbeit der Organisationen wieder großzügig mit 14 Millionen Euro an Spenden. In zwei Monaten spendeten die Österreicherinnen und Österreicher rund 14 Millionen Euro. Damit spendete jeder Österreicher 1,7 Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter 19 österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Wenn es darum geht, Menschen in einer derart unglaublichen Notsituation zu helfen, sind die Österreicherinnen und Österreicher zu Stelle!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, in einer ersten Reaktion über das Spendenergebnis beeindruckt. Die ORF-Aktion „Nachbar in Not“ war mit einem Drittel des Spendenaufkommens maßgeblich an diesem Ergebnis beteiligt.
Staatliche Hilfe rückläufig
Weniger erfreut zeigt sich Lutschinger über die Mittel der österreichischen Bundesregierung: „Wiederum zeigt sich, dass die Mittel der Bundesregierung mit mageren 1,5 Millionen Euro weit hinter denen der Privatspender liegen.“ Waren es bei der Flutkatastrophe 2010 in Pakistan noch fünf Millionen Euro bei 14,7 Millionen Euro an Privatspenden, ist dieses Verhältnis 2011 auf ein Zehntel geschrumpft.
Weitere Hilfe nötig
Da der Höhepunkt der Katastrophe bei weitem noch nicht erreicht ist, rufen Österreichs Hilfsorganisationen für weitere Spenden auf und hoffen auf die Unterstützung der Österreicher. Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt 420 Millionen Euro.
Spendensammeln will gelernt sein!
18. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt von 10. bis 11.10. geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.
Wien, 30.8.2011. Die nächsten zehn Jahre werden spenderzentriert. Nicht die gemeinnützige Organisation, nicht die wichtigen Projekte, sondern die Mobilisierung von Spendern rückt in den Mittelpunkt der Spendenwerbung. Der österreichische Fundraising Kongress wird sich aus diesem Grund von 10. bis 11. Oktober dem Motto „Spender motivieren, involvieren: BEGEISTERN!“ widmen und 45 nationale als auch internationale Top-Referenten nach Wien bringen.
Am ersten Tag des Kongresses wird die Rolle des Ehrenamts für die Spendenwerbung im Mittelpunkt stehen. Bundesminister Rudolf Hundstorfer wird dazu in seiner Eröffnung die Bedeutung von Freiwilligen für die Gesellschaft beleuchten. Werner Kerschbaum vom Österreichischen Roten Kreuz sowie Christina Schneider von der Katholischen Jungschar werden anschließend zeigen, wie sie jährlich tausende Freiwillige in ihre Organisationen integrieren. Außerdem werden Referenten in zahlreichen Workshops Praxisbeispiele zu Online-Marketing, Campaigning und gelebter CSR von Unternehmen zeigen.
Der zweite Tag widmet sich der Zukunft des Fundraisings: Neben dem britischen Legacy-Campagner Rob Cope von „Remember a Charity“ wird auch der internationale Fundraising-Berater Jacob Rolin über neue Wege, Menschen für ein Anliegen zu begeistern, referieren. Gerald Murauer vom Institute of Science and Technology Austria wird berichten, wie es zu der größten Einzelspende Österreichs in der Höhe von 10 Millionen Euro an sein Institut kam. Außerdem werden am Fundraising Kongress zahlreiche Unternehmenskooperationen wie die vom Verbundkonzern mit der Caritas präsentiert.
Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at
FVA: Bester Spendenspot und bestes Spendenplakat gesucht!
Utl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit den Fundraising Awards 2011.
Wien, 25.8.2011. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für die diesjährigen Fundraising Awards gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken. Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit den Fundraising Awards Spendenspots und -plakate prämieren, die die Gratwanderung schaffen, mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter den Fundraising Awards.
Bis 2. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich aus diesen die Besten in einem Online-Voting wählen. Die Verleihung der Fundraising-Awards erfolgt im Rahmen einer Gala am 18. Österreichischen Fundraising Kongress am 10. Oktober in Wien.
Die Fundraising Awards
Die Fundraising Awards prämieren jährlich besondere Leistungen im Fundraising in sechs Kategorien. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation, die Fundraising Online Kampagne sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet. Im Vorjahr gewannen die Caritas der Erzdiözese Wien mit dem „Gruft Winterpaket“, das neunerHAUS mit dem von Euro RSCG Vienna entwickelten Pflückplakat und Amnesty International mit einem von DraftFCB entwickelten Plakat. Den Award für den besten Spot erhielt die Caritas für den von CCP/Heye und dem Kreativbüro Gabriel Diakowski entwickelten Spot „Gemeinsam Wunder wirken“. Fundraiserin des Jahres wurde die TV-Moderatorin Barbara Stöckl für ihre langjährigen Verdienste.
Beschluss: Spendenabsetzbarkeit für Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und Freiwillige Feuerwehren!
Utl.: FVA erwartet weitere Steigerung im Spendenaufkommen.
Wien, 8.7.2011. Heute wird im Plenum des Nationalrates die Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit für Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und Freiwillige Feuerwehren beschlossen. Ab 1.1.2012 werden somit die Spenden an diese Organisationen denen an humanitäre gleichgestellt. Am Parlamentsbeschluss kritisiert der FVA das offenbar auch weiterhin tausende Spender von Tierschutzorganisationen von der Möglichkeit ausgeschlossen werden bleiben. Die Spendenabsetzbarkeit, 2009 für mildtätige Zwecke und Entwicklungshilfe eingeführt, brachte einen Anstieg von rund 10% des Spendenmarktes. " Wir rechnen mit einem zusätzlichen Spendenaufkommen für 2012 von 5 bis 10 Mio. Euro" meint Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria, "da die Spender durch die Absetzbarkeit bereit sind höhere Beträge zu spenden". Allerdings nutzen derzeit erst 10% aller Spender diese Möglichkeit, sich Geld vom Staat zurückzuholen. 2010 spendeten die Österreicher rund Euro 420.- Mio. Euro. Weiter Zahlen zum Spendenmarkt und der Spendenbericht 2010 unter www.fundraising.at
10 Jahre Spendensicherheit und Transparenz durch das Österreichische Spendengütesiegel
Utl.: Kritik am Lobbyistengesetz: Non-Profit-Organisationen nicht in eine Reihe mit bezahlten Lobbyisten stellen!
Wien, 4.7.2011. Um die Spendenbereitschaft der Menschen durch Transparenz und Spendensicherheit zu fördern, haben Spendenorganisationen, NPO-Dachverbände und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) vor 10 Jahren das Österreichische Spendengütesiegel als Eigeninitiative ins Leben gerufen. Die Initiatoren ziehen eine positive Bilanz: Mehr als 200 Organisationen tragen das Gütesiegel heute. Es hat hohe Qualitätsstandards und Transparenz im Spendenwesen bewirkt und die Spendensicherheit deutlich gesteigert. Und: In den letzten 10 Jahren gab es keinen Spendenskandal im gemeinnützigen Sektor in Österreich. Mag. Klaus Hübner, Präsident der KWT, die das Spendengütesiegel vergibt: "Das Spendegütesiegel stellt sicher, dass die Spenden bei denen ankommen, für die sie gedacht sind. Wir Wirtschaftstreuhänder tragen gern zu dieser Sicherheit bei."
Diese positive Bilanz trüben allerdings schwere Bedenken bezüglich des Regierungs-Entwurfs für ein Lobbying-Transparenz-Gesetz, das derzeit zur Begutachtung aufliegt. Franz Neunteufl, Geschäftsführer der Interessenvertretung Österreichischer Gemeinnütziger Vereine (IÖGV): "Die Non-Profit-Organisationen (NPO), die das Spendengütesiegel führen, unterziehen sich seit vielen Jahren freiwillig einer jährlichen, strengen Prüfung. Sie legen ihre Einnahmen und Ausgaben im Internet offen. Dass sich die Politik nach den Fällen Meischberger, Grasser und Strasser jetzt um Transparenz und Auflagen für Lobbyisten bemüht, ist gut. Dass NPO-Angestellte laut diesem Entwurf nun aber Gefahr laufen ebenso als 'Unternehmenslobbyisten' zu gelten, wenn sie im Rahmen ihrer gemeinnützigen Tätigkeiten versuchen, Einfluss auf bestimmte Entscheidungsprozesse der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung zu nehmen, ist hingegen absurd."
Wenn NPO, die politische Anliegen vertreten, sich und ihre Mitarbeiter nicht registrieren, droht ihnen gar eine Strafe von bis zu 60.000 EUR. Neunteufl: "Wir Non-Profit-Organisationen verfolgen keine eigennützigen Ziele und wir erhalten auch kein Geld von Firmen, um deren Interessen zu vertreten. Daher sehen wir es auch nicht ein, dass wir jetzt mit bezahlten Lobbyisten in eine Reihe gestellt werden sollen."
Dass NPO-Arbeit mit profit-orientiertem Lobbyismus nichts zu tun hat, unterstreicht auch das hohe Vertrauen der Menschen in Österreich in die spendenwerbenden Organisationen: "60-65 % der Österreicher spenden - ein auch international beachtlicher Wert. Diesen Menschen bietet das Spendengütesiegel eine hervorragende Orientierungsmöglichkeit sich bei den über 1000 spendenwerbenden Vereinen, jene auszuwählen, der man am meisten vertraut", erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria (FVA). Seit der Einführung der Spendenabsetzbarkeit 2009 steigt das österreichische Spendenvolumen pro Jahr um rund 10%. Der FVA rechnet mit rund Euro 420 Mio. für 2010. Lutschinger: "Nicht jeder Verein der die Spendenabsetzbarkeit hat, ist auch durch eine unabhängigen Prüfer geprüft (zB Museen) - umso wichtiger ist es beide Systeme weiter zu entwickeln."
Am 29. Juni 2011 beschloss der Finanzausschuss im Parlament die Ausweitung der Spendenabsetzbarkeit auf Umweltschutz, Tierheime und auf die Freiwilligen Feuerwehren. Lutschinger und Neunteufl kritisieren, dass Tierschutz generell - trotz heftiger Einwände aus Politik und Zivilgesellschaft - auch in Hinkunft von der Begünstigung ausgeschlossen sein soll.
Heinz Hödl, Geschäftsführer der Koordinationsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz und Mitinitiator des Spendengütesiegels: "In einer Welt, in der jeder fünfte Mensch in bitterster Armut lebt, vertrauen die Österreicherinnen und Österreicher den Spendenorganisationen jährlich viele Millionen Euro an. Dieses Vertrauen verpflichtet. Deswegen verpflichtet das Spendengütesiegel die Organisationen, ihre Arbeit transparent und nachvollziehbar zu machen."
1998 hatte die Spendenaffäre um den Österreich-Ableger des internationalen World Vision-Netzwerks Österreich erschüttert. Die Initiative für das Spendengütesiegel war auch eine Antwort darauf. Hödl: "Nach 10 Jahren Spendengütesiegel ist klar: Transparenz wird nicht nur geübt, sie muss auch öffentlich anerkannt werden. Daher fordere ich, dass das Spendengütesiegel als wesentliches Merkmal von Qualität von staatlichen Stellen anerkannt wird, und dass alle Spendengütesiegel führenden Organisationen auch die steuerliche Absetzbarkeit erhalten. Außerdem ist es an der Zeit, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk das Spendengütesiegel für den Erhalt von Sozialtarifen bei der Werbung anerkennt."
FVA: 6 Millionen Spender bedanken sich für Spendenabsetzbarkeit!
Utl. Fundraising Verband erwartet 15% mehr Spenden durch die Erweiterung!
Wien, 31.5.2011. Ab kommendem Jahr werden Spenden an Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime absetzbar sein – ein Ergebnis der gestrigen Regierungsklausur. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung im Sinne der sechs Millionen Spender, bedauert aber, dass Tierschutzorganisationen noch ausgenommen sind. Die bei Spendern ebenso wie bei den Vereinen unbeliebte und teure Meldepflicht der Spenden mittels Bekanntgabe der Sozialversicherungsnummer fällt endgültig weg.
Gestern wurde im Rahmen der Regierungsklausur eine entscheidende Weichenstellung im Sinne Österreichs Spender getroffen. Die Spendenabsetzbarkeit, die bisher von 10% aller steuerpflichtigen Österreicher genutzt wurde, wird auf Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime ausgeweitet. „Mit der Erweiterung können nun auch Spenden für diese äußerst beliebten Spendenthemen abgesetzt werden. Das bringt ein enormes Potenzial für das Österreichische Spendenaufkommen.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Der FVA rechnet mit rund 15 Prozent zusätzlichen Spenden für diese Organisationen. Rund 304.000 Personen haben im vergangenen Jahr Spenden abgesetzt. Die Reform ist auch ein Zeichen für die Kleinspender. So werden aus den bisherigen Erfahrungen hauptsächlich kleinere bis mittlere Spenden abgesetzt. So sind 54% der abgesetzten Spenden geringer als € 80.-. Besonders mittlere bis niedrige Einkommensschichten nutzten diese Möglichkeit besonders. In den kommenden Jahren wird auf Basis der Erfahrungen in Nachbarländern dieser Wert auf rund 30-35% steigen. „Die jetzige Erweiterung wird dieses Wachstum sicher entscheidend flankieren“, zeigt sich Lutschinger überzeugt.
Ursprünglich war auch geplant, dass bei den rund 45 Millionen Spendenvorgängen jährlich die Sozialversicherungsnummer der Spender durch die NGOs erfasst werden soll. Was für wenige wie eine Vereinfachung ausgesehen hat, wäre aber von den Spendern sicher nicht goutiert worden und hätte einen enormen bürokratischen Aufwand für die NGOs bedeutet.
Wehrmutstropfen bei der Erweiterung bleibt aber weiterhin das Fehlen des Tierschutzes. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenziele der Österreicher. Dennoch sollen Spenden nur an behördlich genehmigte Tierheime, nicht aber z.B. an Vereine, die gegen Tierversuche auftreten, absetzbar sein. Die komplexen Regelungen der Spendenabsetzbarkeit werden damit für den Spender noch undurchschaubarer.
Helfen und Gewinnen!
Utl. Gemeinnützige Lotterie „Das Gute Los“ ermöglicht Sozial- und Umweltprojekte.
Wien, 26.5.2011. Preise im Gesamtwert von über 697.000 Euro gewinnen und gleichzeitig Gutes tun? Das ist jetzt wieder bei der Sommerlotterie „Das Gute Los“ möglich. Über 18.400 tolle Preise warten auf die Loskäufer und als besonderes Zuckerl der Hauptpreis: Ein VARIO-Traumhaus –energiebewusst mit Solaranlage im Wert von 117.000 Euro. Und das Wichtigste: Mit den Erlösen der Spendenlotterie werden wichtige Umwelt- und Sozialprojekte der 15 teilnehmenden NGOs ermöglicht.
HELFEN: 15 Sozial- und Umweltprojekte warten auf Unterstützung
Zahlreiche Projekte der 15 teilnehmenden NGOs warten bei der heurigen Sommerlotterie auf Unterstützung: Vom Schutz der March-Thaya-Auen des WWF über die Unterstützung von Menschen mit Wundheilungsstörungen des Haus der Barmherzigkeit bis zu Therapie-Aufenthalten von Familien mit schwerkranken Kindern des Sterntalerhofs reichen die Projekte. „Die Projekte der NGOs wären ohne die Einnahmen der Spendenlotterie sicher nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer der Lotterie, überzeugt. Neu dabei bei der Spendenlotterie ist Amnesty International, die die Erlöse für die Unterstützungskampagne von MenschenrechtsverteidigerInnen „Global Heroes” verwendet. Seit der Gründung der Spendenlotterie „Das Gute Los“ 2007 wurden NGO-Projekte mit insgesamt 2.251.231 Euro Reinerlös unterstützt.
GEWINNEN: Traumpreise im Gesamtwert von über 697.000 Euro
Als Dankeschön warten auf die Loskäufer wieder attraktive Gewinne. „Mit den Preisen der Spendenlotterie können wir den Loskäufern – oft langjährige Spender – etwas besonders Schönes als Dankeschön zurückgeben“, erläutert Lutschinger. So wie zuletzt Helga Lavinger, die Weinviertlerin gewann bei der vergangenen Lotterie Gutscheine im Gesamtwert von 30.000,- Euro. „Mein Mann und ich sind begeisterte Reisende. Ein solcher Gewinn freut uns deswegen besonders!“, freute sie sich damals über einen Hauptpreis. Unter den 18.400 weiteren Preisen der Sommerlotterie 2011, die nach sozialen und ökologischen Kriterien ausgewählt wurden, finden sich großzügige Gutscheine von bauMax, Traumreisen von TUI ReiseCenter, Wellnessangebote vom Kur- & Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf oder Gutscheine von RED ZAC.
Die Lose
Lose können unter der gebührenfreien Hotline 0800 700 741, im Internet unter www.das-gute-los.at sowie über alle mit veranstaltenden Organisationen bestellt werden. Die Ziehung findet am 23. September 2011 unter notarieller Aufsicht statt.
Österreicher spenden 5,5 Millionen Euro für Japan
Utl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz acht Wochen nach der Katastrophe.
Wien, 11.5.2011. Heute vor zwei Monaten erschütterte ein Erdbeben verbunden mit einem Tsunami Japan. Österreichische Hilfsorganisationen sind seit Anfang an aktiv, das Menschenleid zu lindern. Die österreichische Bevölkerung unterstützt sie dabei wieder großzügig mit 5,5 Millionen Euro an Spenden.
In acht Wochen spendeten die Österreicherinnen und Österreicher 5,5 Millionen Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter sechzehn österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Das Spendenergebnis ist wiederum erfreulich hoch ausgefallen. Viele Menschen haben sich gefragt, ob es überhaupt notwendig ist, eines der reichsten Länder zu unterstützen. Letztlich unterstützten sie aber Organisationen, da diese schneller als staatliche Einrichtungen Hilfe leisten können.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, in einer ersten Reaktion beeindruckt.
Neben den großen Organisationen engagierten sich zahlreiche Initiative wie z.B. mehrere Gewerkschaften, Unternehmen mit Bezug zu Japan oder die Islamische Föderation in Wien. Die Österreicher haben sich auch im internationalen Vergleich als besonders gebefreudig erwiesen. So wurden im bevölkerungsmäßig zehn Mal größeren Deutschland mit 17 Millionen Euro (Quelle DZI) nur drei Mal so viel gespendet.
Erstes Quartal 2011 positiv
Das Spendenaufkommen des ersten Quartals 2011 entwickelte sich insgesamt positiv. In den ersten beiden Monaten gab es aufgrund des Spendenhochs für Haiti 2010 noch einen Rückgang an Spenden. Im März stieg die Spendenbereitschaft bedingt durch die Japan-Katastrophe aber wieder an. Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt 420 Millionen Euro (2010) in Österreich.
FVA: Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit darf sich nicht verzögern!
Utl. Nach Rücktritt Prölls muss die Erweiterung rasch ins Parlament.
Wien, 14.4.2011. Vergangenen Freitag endete die Begutachtungsfrist für die Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit auf Umwelt- und Naturschutz, Tierheime und die Freiwilligen Feuerwehren. Der Fundraising Verband fordert nach dem Rücktritt von Finanzminister Pröll, dass das Gesetz dennoch zügig in das Parlament eingebracht wird.
Mit der Erweiterung der Spendenabsetzbarkeit wird für einen weiteren Spendenbereich die Wettbewerbsverzerrung wegfallen: „Das Gesetz muss jetzt rasch ins Parlament gebracht werden und sollte eine rückwirkende Ausweitung per 1.1.2011 – wie auch bei der Einführung 2009 – bringen“, fordert deswegen Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Das Gebot der Fairness und der Gleichbehandlung gebietet es, dass nicht wie derzeit vorgesehen nur Tierheime sondern auch der Tierschutz in den Kreis der Begünstigten aufgenommen wird. Es kann nicht sein, dass eines der wichtigsten Spendenanliegen der Österreicher auf diese Weise diskriminiert wird.
Der Fundraising Verband bedankt sich bei Vizekanzler Josef Pröll für seine Unterstützung bei der Einführung der Spendenabsetzbarkeit 2009. „Nach einer über 20 Jahre dauernden Diskussion und dem Versprechen vieler seiner Vorgänger, hat BM Pröll die Spendenabsetzbarkeit 2009 umgesetzt – ein zentraler Impuls für Österreichs Spendenorganisationen in der Finanzkrise“, stellt Monica Culen, Präsidentin des FVA, fest. Von der Nachfolge Prölls erwarten sich Österreichs Spendenorganisationen neben der Erweiterung eine Weiterentwicklung und eine Vereinfachung der Absetzbarkeit.
Japan: Mehrheit der Österreicher ist bereit zu spenden!
Utl. Erste Umfrageergebnisse zur Spendenbereitschaft der Österreicher.
Wien, 18.3.2011. Die Lage in Japan ist dramatisch. Die Österreicher sehen das Leid und sind bereit, die Menschen in Japan zu unterstützen. Dies ergibt eine vom Marktforschungsinstitut market durchgeführte Umfrage zur Spendenbereitschaft der Österreicher.
Zahlreiche Hilfsorganisationen haben diese Woche Spendenaufrufe gestartet. Beinahe die Hälfte der Österreicher (48%) ist grundsätzlich bereit, diese zu unterstützen. "Die Österreicher sehen das Leid der Menschen in Japan und sind bereit, den Menschen in Japan zu helfen.", erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Spenden sind besonders für die Soforthilfe wichtig, da staatliche Hilfsgelder in der Regel nicht so schnell verfügbar sind. Wer schnell hilft, hilft daher doppelt!
Besonders spendenbereit sind die Menschen in Ostösterreich. Hier geben immerhin 19% an, dass sie eine Organisation unterstützen werden. 17 Prozent der Frauen sind sich ebenfalls sicher, dass sie spenden werden.
Im Internet kursieren zahlreiche Spendenaufrufe von Prominenten und internationalen Organisationen. Der Fundraising Verband empfiehlt aber, Organisationen zu unterstützen, die Netzwerke in Japan haben und bei weniger bekannten Organisationen auf das Österreichische Spendengütesiegel zu achten. Spenden sind nur an österreichische Vereine absetzbar.
Japan: Effizient und richtig spenden!
Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden.
Wien, 17.3.2011. Eine halbe Millionen Menschen haben in Japan ihr Zuhause verloren. Österreichs gemeinnützige Organisationen hoffen auf die Unterstützung der Österreicher. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Spende mit Tipps unterstützen.
Aufgrund einer leistungsfähigen Zivilgesellschaft haben sich die meisten Hilfsorganisationen dagegen entschieden, eigenes Hilfspersonal oder Hilfsgüter nach Japan zu schicken und unterstützen die Menschen in Japan über die Strukturen japanischer Partnerorganisationen. „Achten Sie bei Ihrer Spende darauf, dass Sie bekannte Organisationen unterstützen, die ein Netzwerk in Japan haben.“, empfiehlt aus diesem Grund Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Sollte eine Organisation nicht bekannt sein, ist ein weiterer Anhaltspunkt das Österreichische Spendengütesiegel. Dieses stellt einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern sicher. Für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen wollen, empfiehlt der FVA alle Spendenbelege aufzuheben.
FVA: Steuerliche Absetzbarkeit für den gesamten Tierschutz!
Utl. Fundraising Verband begrüßt die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für den Umweltschutz und Tierheime, fordert aber die Ausdehnung auf den gesamten Tierschutz.
Wien, 15.3.2011. Ab kommendem Jahr werden Spenden an Freiwillige Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Tierheime absetzbar sein. Das bestätigte gestern das Finanzministerium und das Bundeskanzleramt. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung, fordert aber Finanzminister Pröll auf, die steuerliche Absetzbarkeit auf den gesamten Tierschutz auszuweiten.
Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenziele der Österreicher. Dennoch sollen Spenden nur an behördlich genehmigte Tierheime, nicht aber z.B. an Vereine, die gegen Tierversuche auftreten, absetzbar sein. „Hunderttausende Österreicher spenden jährlich an den Tierschutz. Es ist nicht einzusehen, dass lediglich ein Teil davon seine Spenden absetzen kann“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, und sieht keinen Grund für diese Diskriminierung. Organisationen würde die Absetzbarkeit ein zusätzliches Spendenaufkommen von 15 Prozent bringen. Die komplexen Regelungen der Spendenabsetzbarkeit werden damit für den Spender noch undurchschaubarer. Der FVA fordert einfachere Zugangsregelungen für die Spendenvereine und eine einheitliche Liste aller begünstigten Organisationen.
Fakten über Tierschutzspenden
Seit mittlerweile über zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. Umwelt- und Tierschutzorganisationen waren bisher aus dieser Regelung ausgenommen. Von den insgesamt rund 420 Mio. Euro Spenden 2010 in Österreich wurden rund 10 Mio. Euro an Tierschutzorganisationen gespendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,4 Prozent. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit, die bisher 280.000 Österreichern nutzten, betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 16 bis 20 Mio. Euro. Eine Aufnahme von Tierschutzorganisationen würde zusätzlich weniger als eine halbe Mio. Euro jährlich kosten. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenthemen der Österreicher, 17 Prozent der Österreicher geben an, für den Tierschutz zu spenden.
Steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden!
Utl. Fundraising Verband begrüßt Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für den Umweltschutz und fordert weiterhin Ausdehnung auch auf den Tierschutz.
Wien, 8.3.2011. Heute startet die Begutachtungsfrist für die Novelle des Einkommenssteuergesetzes. Damit soll die steuerliche Absetzbarkeit auf Spenden an Feuerwehren und Umweltschutzorganisationen ausgeweitet werden. Der Fundraising Verband begrüßt diese Erweiterung, fordert aber Finanzminister Pröll auf, die steuerliche Absetzbarkeit auch für Tierschutzspenden im Gesetz zu verankern.
Seit mittlerweile über zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. NGOs, die als Kernanliegen den Umwelt- und Tierschutz haben, sind bisher aus dieser Regelung herausgefallen. „Der Begutachtungsentwurf ist eine große Chance für das österreichische Spendenwesen und ein kleines Dankeschön an die treuen fünf Millionen spendenden Österreicherinnen und Österreicher!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über den Vorstoß erfreut.
Die Reform des Einkommenssteuergesetzes sei aber auch eine Chance, die Benachteiligung der Tierschutzorganisationen und deren Spendern zu beenden. „Die Spender sehen nicht ein, warum lediglich Spenden an den Tierschutz nicht absetzbar sein sollen.“ Mit einer Summe von bescheidenen 0,4 Millionen Euro Steuerausfall könnte diese Diskriminierung gestoppt werden, fordert Lutschinger daher auch die steuerliche Absetzbarkeit für den Tierschutz. Den Organisationen würde dies ein zusätzliches Spendenaufkommen von 15 Prozent bringen.
Fakten über Spenden für den Tierschutz
2010 wurden insgesamt rund € 420 Mio. in Österreich an gemeinnützige Organisationen gespendet. Tierschutzorganisationen hatten mit rund € 10 Mio. einen Anteil von 2,4 Prozent daran. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit, die bisher von 280.000 Österreichern genutzt wurde, betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 15 Mio. Euro. Eine Aufnahme von Tierschutzorganisationen würde zusätzlich weniger als eine halbe Million Euro jährlich kosten. Der Tierschutz ist eines der beliebtesten Spendenthemen der Österreicher. So geben 17 Prozent der Österreicher an, für den Tierschutz zu spenden.
Marktplatz der „Guten Geschäfte“ als Motor für Kooperationen zwischen NGOs und Unternehmen
Utl. 44 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs zum Thema Ehrenamt geschlossen.
Wien, 27. Jänner 2011. Gestern Abend fand auf Initiative des BMASK anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 der Marktplatz der „Guten Geschäfte“ im Wiener Rathaus statt. Nach der Eröffnung durch Bundesminister Hundstorfer hatten fast 40 Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich kennen zu lernen und Kooperationen abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 44 Kooperationen im Gegenwert von über 41.000 Euro.
„Die TeilnehmerInnen am Marktplatz der Guten Geschäfte beweisen, dass gesellschaftliche Verantwortung für sie kein Fremdwort ist. Besonders freut mich, dass durch den Marktplatz zahlreiche Unternehmen mit ihren MitarbeiterInnen in NGOs ehrenamtlich aktiv werden“, betonte Bundesminister Hundstorfer bei der Eröffnung des Marktplatzes der Guten Geschäfte, der von respACT – der Unternehmensplattform für CSR – und dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von BIPA und IBM Österreich organisiert wurde.
Kooperationen gesucht? Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte!
In knapp zwei Stunden konnten sich anschließend fast 40 NGOs und Unternehmen kennen lernen. Ähnlich wie bei einem Speed-Dating tauschten sie sich in jeweils auf zehn Minuten begrenzten Gesprächsrunden über Ideen aus, mit dem Ziel Kooperationen zu vereinbaren. Sachmittel wie beispielsweise Tankfüllungen oder Druckleistungen, Infrastruktur (zum Beispiel Veranstaltungs- oder Seminarräume), Arbeitskraft, Beratung oder die Vermittlung von Fachwissen bestimmten das Angebot der Unternehmen. Die NGOs punkteten im Gegenzug mit Angeboten wie Erste-Hilfe Kursen, Beratung oder Coaching. Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles darf gehandelt werden, nur eins ist Tabu – Geld. Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von der Methode: Martina Vitek vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs dazu: „In relativ kurzer Zeit konnten wir mit so vielen Unternehmen in Kontakt treten, wie es sonst kaum möglich ist.“ Unternehmen sind beim Marktplatz oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten. „Der Marktplatz ist eine einzigartige Möglichkeit, sich mit NGOs auszutauschen. Dabei entstehen wertvolle Kooperationen, von denen beide Seiten lernen können“, bestätigt Dagmar Gaugl von IBM. Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind, beweist die Kooperation zwischen SAP und dem Verein e.motion: Die MitarbeiterInnen werden beim Bau eines Schafstalles mit anpacken. e.motion bietet SAP im Gegenzug selbstgemachten Schafskäse.
Zum Marktplatz der Guten Geschäfte
Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 120 Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger und Daniela Knieling wissen jedoch ganz genau: "Jeder Marktplatz ist eine neue Herausforderung für die OrganisatorInnen und eine neue Chance für alle TeilnehmerInnen." Weitere Marktplätze sind für Herbst in Tirol und Niederösterreich geplant.
Österreicher spenden 400 Millionen Euro 2010!Utl. Fundraising Verband präsentiert Spendenbericht 2010 mit einem ersten Resümee zu den Folgen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden. Wien, 2.12.2010. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Fundraising Verband Austria heute Vormittag den Spendenbericht 2010. So werden 400 Mill. Euro an Spenden für 2010 erwartet. Bis auf den Bereich des Tier- und Umweltschutzes, dessen Spenden nach wie vor nicht absetzbar sind, kann eine positive Bilanz zur Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden gezogen werden. Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. „Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Gabriela Sonnleitner, verantwortlich für Kommunikation in der Caritas Österreich, bestätigen: „2010 war für die Caritas ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits die großen Katastrophen in Haiti und Pakistan und andererseits stieg der Andrang auf die Soforthilfe der Caritas im Inland weiter an. Unsere Spenderinnen und Spender sahen diesen Bedarf und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“ Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positivZu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. „Wir sehen seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig“, erläutert Günther Lutschinger. „Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden.“, fordert Günther Lutschinger daher die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden. Sympathie und Solidarität SpendenmotivAls Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend. „Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Public Opinion, diesen Trend. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht. Österreicher unterstützen Kinder und TiereAuch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren. Günther Lutschinger begrüßt diese Entwicklung „Einzelne und dafür größere Spenden sind effizienter und reduzieren den Verwaltungsaufwand als viele kleine Beträge. Die Spender ermöglichen den Organisationen so auch eine längerfristige Planung.“ Der Fundraising Verband Austria (FVA)Der FVA ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 120 Nonprofit- und Profit-Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Spendenmarkt zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln. Der Fundraising Verband Austria wurde 1996 gegründet. Download TERMINAVISO: 2.12.: Pressekonferenz Spendenbericht 2010Utl. Fundraising Verband zieht Bilanz über das laufende Spendenjahr. Wien, 24.11.2010. Kommende Woche, am 2.12.2010, präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2010. Im Rahmen einer Pressekonferenz erfahren Sie, wie sich das Spendenjahr 2010 mit den großen Themen Haiti und Pakistan entwickelt hat und welche Motive 2010 vorherrschend waren. Außerdem wird zwei Jahre nach Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden eine erste Bilanz zu den Auswirkungen gezogen. Die Themen im Detail: - Spendenjahr 2010, eine erste Bilanz
- Spendenthemen und -trends 2010
- Die Auswirkungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung: - Mag. Gabriela Sonnleitner, Leitung Kommunikation Caritas Österreich
- Mag. Dr. Bernhard J. Hofer, Geschäftsführer Public Opinion GmbH
- Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria
Pressekonferenz: Präsentation des Spendenberichts 2010
Termin: Donnerstag 2.12.2010, 10.00 Uhr Ort: Cafe Prückel, Stubenring 24, 1010 Wien
Der Fundraising Verband Austria freut sich auf Ihr Kommen! Gerne koordinieren wir Ihnen Interviewpartner und Hintergrundinfos.Es wird um Anmeldung unter peter.steinmayer@fundraising.at gebeten.Download Richtig Spenden zur Weihnachtszeit!Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit. Wien, 23.11.2010. Gutes zu tun ist den ÖsterreicherInnen besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps unterstützen. „Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie diese dann dauerhaft. So helfen Sie, die Hilfsprojekte optimal abzusichern.“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine optimale Spende auf den Punkt. Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu ist es wichtig, dass deren Finanzierung abgesichert ist. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“ Langfristig angelegte Spenden können hier in der für NGOs wichtigsten Jahreszeit besonders viel bewirken. Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spende-Gütesiegel zu achten. Dieses ist ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen wollen, empfiehlt der FVA alle Spendenbelege aufzuheben. Eine besondere Art der Weihnachtsspende sind Spenden-Geschenke, etwa in Form einer Patenschaft. „Viele ÖsterreicherInnen wissen nicht, was sie schenken sollen“, so Lutschinger, „Spenden-Geschenke sind eine schöne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu schenken und gleichzeitig Gutes zu tun.“Die FVA-Spendentipps- Entscheiden Sie sich für 2 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich Organisation aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, bleiben Sie ihnen treu. Geben Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
- Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 20 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
- Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Seit 2001 existiert das österreichische Spendengütesiegel als freiwillige Auszeichnung für spendenwerbende Vereine. Derzeit sind 200 österreichische Organisationen im Besitz des Spendengütesiegels. Die komplette Liste können Sie im Internet unter www.osgs.at abrufen. Achten Sie vor allem bei Ihnen unbekannten Organisationen auf das Zeichen.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf: Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Fakten zum Spenden in der WeihnachtszeitDie Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 20 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 380 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Jeder fünfte Österreicher unterstützt regelmäßig die Arbeit der rund 1000 spendenwerbenden Vereinen. Zwei Drittel spenden anlassbezogen wie etwa bei Katastrophen. Der Fundraising Verband Austria (FVA)Der FVA ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 120 Nonprofit- und Profit-Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Spendenmarkt zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln. Der Fundraising Verband Austria wurde 1996 gegründet. Weitere Informationen unter www.fundraising.at. Download Steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden! Utl. Fundraising Verband fordert Ende der steuerlichen Benachteiligung von Spenden für den Tier- und Umweltschutz. Wien, 17.11.2010. Heute endet die Begutachtungsfrist für die Novelle des Einkommenssteuergesetzes. Mit dieser wird die Diskriminierung von Spenden an Tier- und Umweltschutzorganisation fortgesetzt. Der Fundraising Verband Austria fordert daher das Parlament auf, die steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden im Gesetz zu verankern. Seit mittlerweile zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. NGOs, die als Kernanliegen den Umwelt- und Tierschutz haben, fallen seither aus dieser Regelung heraus. „Eine Spende an eine Behinderteneinrichtung ist steuerlich absetzbar, die an einen Rettungshundeverein nicht. Beide leisten aber enorm Wichtiges für unsere Gesellschaft – vor dem Steuerrecht zählt das aber nicht!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über die derzeitige Regelung äußerst unzufrieden. Die Reform des Einkommenssteuergesetzes sei eine Chance, das Gesetz und die Benachteiligung von Umwelt- und Tierschutzorganisationen und deren Spendern zu beenden. Eine Aufnahme dieses Spendenbereichs würde lediglich einen „Steuerausfall“ von 0,8 Millionen Euro bedeuten aber den Organisationen ein zusätzliches Spendenpotenzial von 15 Prozent bringen. Fakten zur steuerlichen Absetzbarkeit2009 wurden insgesamt rund € 380 Mio. in Österreich an gemeinnützige Organisationen gespendet. Umwelt- und Tierschutzorganisationen hatten mit rund € 23 Mio. einen Anteil von 5 Prozent daran. 280.000 Österreicher haben bisher 50 Millionen an Spenden abgesetzt. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 14 Mio. Euro. Eine Aufnahme der Umwelt- und Tierschutzorganisationen würde zusätzlich 0,8 Mio. Euro jährlich kosten. Download Weinviertlerin gewinnt 30.000 Euro!Spendenlotterie „Das gute Los“ vergibt Gewinn an glückliche Gewinnerin.Wien, 15.11.2010. Die Gewinner der gemeinnützigen Spendenlotterie „Das gute Los“ stehen fest: Helga Lavinger aus Bad Pirawarth im Weinviertel darf sich über Gutscheine im Gesamtwert von 30.000,- Euro von TUI ReiseCenter, baumax und kika freuen. „Es ist schön, welche Freude die Spendenlotterie bei den Gewinnern bewirkt und dass gleichzeitig die wichtigen Projekte unserer teilnehmenden NGOs verwirklicht werden können.“, stellte Günter Lutschinger, Geschäftsführer der Spendenlotterie, bei der Gewinnübergabe fest. Helga Lavinger hat bereits Pläne „Mein Mann und ich sind begeisterte Reisende. Ein solcher Gewinn freut uns deswegen besonders!“. Die glückliche Hauptgewinnerin der Sommerlotterie beweist damit neben 4700 anderen Gewinnern, wie sehr sich die Teilnahme an der Spendenlotterie „Das gute Los“ lohnt. Mit der vom Fundraising Verband Austria koordinierten Spendenlotterie „Das gute Los“ werden nachhaltige Hilfsprojekte von 13 Nonprofit-Organisationen aus dem Sozial-, Umwelt- und Tierschutzbereich finanziert. Helfen und Gewinnen heißt es wieder im Frühjahr 2011, denn dann startet die nächste Lotterie von Das Gute Los. Details zu den Organisationen und Projekten finden Sie unter www.das-gute-los.at. Download Foto: GewinnübergabeBildtext: Ehepaar Lavinger mit Lotteriegeschäftsführer Dr. Günther Lutschinger (v.l.n.r.) Credits: FVA/Schedl Das Foto darf bei Nennung honorarfrei verwendet werden. DOWNLOAD Barbara Stöckl Fundraiserin des JahresUtl. Fundraising Verband vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation.Wien, 11.10.2010. Hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation wurden heute Abend mit den Fundraising Awards ausgezeichnet. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Fundraising Aktion sowie die beste Innovation des Jahres 2010. Als Höhepunkt wurde die TV-Moderatorin Barbara Stöckl für ihre langjährigen Verdienste zum Fundraiser des Jahres gekürt.An Lösungen arbeiten und Menschen in schwierigen Situationen nicht alleine lassen, das ist das Credo von Barbara Stöckl. „In TV-Sendungen wie HelpTV und Licht ins Dunkel und als aktive Unterstützerin zahlreicher Initiativen und NGOs beweist sie seit vielen Jahren ihr soziales Engagement“, hob Ingrid Thurnher in ihrer Laudatio hervor. Für ihr empathisches Wirken und ihr Engagement zeichnet sie der Fundraising Verband als Fundraiserin 2010 aus. Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres geht in diesem Jahr an die Caritas der Erzdiözese Wien für das „Gruft Winterpaket“. Mit dieser Aktion wurden 2009 mit Karl Markovics als Testimonial Spenden für NachtstreetworkerInnen gesammelt. Diese sind dreimal in der Woche unterwegs zu obdachlosen Menschen an verschiedenen Plätzen Wiens, um ihnen Hilfe anzubieten und warme Schlafsäcke mitzubringen. Die Auszeichnung für die Fundraising Innovation des Jahres erhält das neunerHAUS für das von Euro RSCG Vienna entwickelte Pflückplakat. Das Plakat setzt sich aus vielen aufgeklebten Erlagscheinen zusammen, die das Sujet eines Obdachlosen ergeben. Es lädt Passanten dazu ein, einen Obdachlosen buchstäblich von der Straße zu holen, indem sie die Erlagscheine von dem Plakat pflücken. So wird die Re-Integration eines Obdachlosen durch neunerHAUS visualisiert. Das beste Fundraising Plakat des Jahres hat dieses Jahr Amnesty International avichiert. Im Zuge einer Kurzkampagne wurden 2009 das Thema Todesstrafe für Minderjährige thematisiert.„Gemeinsam Wunder wirken“ setzte sich als bester Fundraising Spot des Jahres durch. In dem Spot der Caritas erzählen Menschen aus dem Senegal, was sie tun würden, wenn Sie ein Wunder wirken könnten. Die Betroffenen bekommen damit eine Stimme und erzählen ihre Visionen. Die Fundraising AwardsSeit 17 Jahren vergibt der Fundraising Verband die Fundraising Awards. Ziel der in fünf Kategorien vergebenen Awards ist es, die Professionalität und Effizienz im Fundraising zu steigern. Ausgezeichnet werden die/der FundraiserIn des Jahres, die Fundraising Aktion des Jahres, die Fundraising Innovation des Jahres, das beste Fundraising Plakat sowie der beste Fundraising-Spot verliehen. Der Kür sind ein Onlinevoting mit mehr als 1000 TeilnehmerInnen sowie eine Vorauswahl der 48 Einreichungen – ein neuer Rekord – durch eine Jury vorausgegangen. Download Obama Campaigner in Wien Utl. Thomas Gensemer zu Gast zu Gast am 11. Oktober beim Fundraising Kongress in Wien.Wien, 30.9.2010. Die amerikanische Agentur Blue State Digital (BSD) half US-Präsident Obama 13 Millionen Unterstützer zu mobilisieren und 500 Millionen Dollar an Spenden zu sammeln. Wie das möglich war, wird der Managing Partner von BSD Thomas Gensemer am Fundraising Kongress berichten, der von 11. bis 12. Oktober in Wien stattfindet. Der Wahlkampf zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008 war wohl einer der spannendsten und interessantesten der vergangenen Jahrzehnte. Der von Präsident Obama propagierte „Change“ faszinierte Menschen weltweit. Maßgeblich an diesem Erfolg war die Agentur Blue State Digital beteiligt. Sie kreierte und führte für ihn eine Internet Kampagne sondergleichen durch. Sie beinhaltete Online Fundraising genauso wie Constituency-Building, Issue Management und Peer-to-Peer Online Networking. Mit der Web-Plattform “MyBarackObama.com” konnte BSD die effektivste Kampagnenwebsite aller Zeiten etablieren. Der Erfolg gab ihnen recht, konnte die Kampagne doch 13 Millionen Unterstützer mobilisieren und 500 Millionen Dollar an Spenden sammeln. Der Fundraising Kongress Der Österreichische Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich dem dem Motto „People give to people“ widmen. Zahlreiche nationale und internationale Top-Referenten werden diskutieren, wie sich das Spendenverhalten und die Spenderkommunikation in den kommenden Jahren verändern werden. Der zweite Kongresstag wird sich unter diesem Motto speziell der Rolle von Stiftungen und ihrem gemeinnützigen Engagement widmen. Es werden dazu neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, erwartet. Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at. Download
Österreicher spenden über 14,7 Millionen Euro für PakistanUtl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz acht Wochen nach der Flutkatastrophe in Pakistan.Wien, 23.9.2010. Montag (27.9.) wird es zwei Monate her sein, dass in Pakistan starke Monsunregen zu katastrophalen Überschwemmungen führten, die offiziell 1738 Menschenleben forderten und von denen mehr als 14 Millionen Menschen betroffen. Österreichische Hilfsorganisationen sind seit Anfang an im Einsatz vor Ort und helfen, das Menschenleid zu lindern. Die österreichische Bevölkerung unterstützt sie dabei wieder großzügig mit 14,7 Millionen Euro – drei Mal so viel wie die Zusagen der österreichischen Bundesregierung. In acht Wochen spendeten die Österreicherinnen und Österreicher über 14,7 Millionen Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter 14 österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Am Anfang war die Dimension der Katastrophe nicht erkennbar und das Spendenaufkommen entwickelte sich nur langsam. Als aber die enormen Ausmaße klar wurden, zeigte die österreichische Bevölkerung ihre volle Solidarität.“, erklärt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, rückblickend das positive Spendenaufkommen. Weniger erfreut zeigt sich Lutschinger über die Mittel der österreichischen Bundesregierung: „Wiederum zeigt sich, dass die Mittel der Bundesregierung mit mageren fünf Millionen Euro weit hinter denen der Kleinspender liegen.“ International kann sich das Ergebnis auch sehen lassen. Mit einer pro Kopf Spende von 1,75 Euro liegt Österreich damit knapp hinter Deutschland mit 1,96 Euro und einem gesamten Spendenaufkommen von 161 Millionen Euro (Quelle: DZI). Die Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass weitere Hilfe notwendig ist und rufen für weitere Spenden auf! Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt über 380 Millionen Euro. Spenden steuerlich absetzbar Der Fundraising Verband Austria weist darauf hin, dass Spenden für Pakistan an alle bekannten Hilfsorganisationen steuerlich absetzbar sind und empfiehlt die Spenden-Belege für den Steuerausgleich aufzuheben. Download Deutscher Stiftungsboom in Österreich unerwünscht?Utl. Fundraising Verband fordert Anreize für gemeinnütziges Engagement von Stiftungen in Österreich. Wien, 9.9.2010. Gemeinnützige Stiftungen sind traditionell sehr aktiv im sozialen Bereich. Nicht aber in Österreich, hier fristet ein solches Engagement – trotz eines immensen Stiftungsvolumens von 80 bis 100 Milliarden Euro – ein Schattendasein. Hintergrund: Mangelnde Steueranreize und eine ungenügende rechtliche Basis. Wie es anders gehen kann, zeigt Deutschland mit seinem wahrlichen gemeinnützigen Stiftungsboom der vergangenen Jahre. In Deutschland gibt es derzeit über 16.000 gemeinnützige Stiftungen – Tendenz steigend mit zuletzt 1000 Neugründungen jährlich – mit einem Stiftungsvolumen von rund 100 Milliarden Euro. Das war nicht immer so: Mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung bürgerschaftlichen Engagements“ von 2007 hat sich Deutschland ins Spitzenfeld der stiftungsfreundlichsten Länder Europas katapultiert. Damit investieren deutsche Stiftungen hundertmal mehr Geld ins Gemeinwohl als österreichische. Sie schütten rund 19 Milliarden Euro (Pro Einwohner: € 230) jährlich an gemeinnützige Projekte aus. In Österreich sind es magere 20-25 Millionen Euro (Pro Einwohner: € 3) jährlich. Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich rund 380 Millionen Euro. „Würden Österreichs Privatstiftungen bloß einen Prozent ihres Stiftungsvolumens jährlich für gemeinnützige Aktivitäten aufwenden, wären das mehr als eine Milliarde Euro“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Der Fundraising Verband fordert daher: - die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.- (Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.)
- keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen.
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, das Stifter in Österreich motiviert!
Stiftungen am Fundraising KongressStiftungen werden auch Thema am wichtigsten Event für Spendenmarketing sein, dem Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober. So werden Stiftungsexperten wie der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen Hans Fleisch oder der internationale Stiftungsexperte Thomas Schiffelmann sowie der Stifter Martin Essl zu Gast sein. Download Spendensammeln will gelernt sein!Utl. 17. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.Wien, 31.8.2010. Das Spendenverhalten wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Die persönliche Ansprache und die Interaktion werden in der Werbung um Unterstützer und Spender immer wichtiger. Der Österreichische Fundraising Kongress vom 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich aus diesem Grund unter dem Motto „People give to people“ dieser Entwicklung widmen und zahlreiche Referenten wie den Obama-Kampaigner Thomas Gensemer nach Wien bringen. Am ersten Tag des Kongresses wird die persönliche Ansprache von Spendern im Mittelpunkt stehen. Wieso wird das in Zukunft immer wichtiger und welche Strategien gibt es? Caritas Präsident Franz Küberl wird dazu mit der Frage „Ist Geiz wirklich geil?“ den Kongress eröffnen und zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft sprechen. Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) wird über seine Erfahrungen in der Grassroots-Fundraising-Kampagne für Präsident Obamas Wahlkampagne sprechen. In dieser wurden 13 Million Unterstützer mobilisiert und 500 Millionen Dollar an Spenden gesammelt. Der zweite Tag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten. Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.atDownload Gates und Buffet würden in Österreich nicht stiften!Utl. Fundraising Verband fordert modernes Stiftungsrecht für gemeinnützige Stiftungen. Wien, 23.8.2010. Während in Deutschland derzeit mit über 1000 Neugründungen pro Jahr ein wahrer Boom an gemeinnützigen Stiftungen entsteht, fristen diese in Österreich ein Schattendasein. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit gemeinnütziges Engagement der „Wohlhabenden“ auch in Österreich attraktiver wird. Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an BM Josef Pröll, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt. Der Fundraising Verband fordert daher: - die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.-
(Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.) - keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, dass Stifter in Österreich motiviert!
In diesem Sinne begrüßt der FVA auch die Initiative prominenter Philanthropen in Österreich, gemeinnütziges Engagement auszubauen! Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in ZahlenIn Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 380 Millionen Euro ein Vielfaches! Gesucht: Bester Spendenspot und bestes SpendenplakatUtl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit dem Fundraising Award 2010.Wien, 23.8.2010. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für den diesjährigen Fundraising Award gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken. Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit dem Fundraising Award Spendenspots und -plakate prämieren, die diese Gratwanderung schaffen und mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter dem Fundraising Award. Bis 10. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich die Besten von diesen in einem Online-Voting wählen. Der Fundraising Award wird dann im Rahmen einer Gala am 17. Österreichischen Fundraising Kongress am 11. Oktober in Wien verliehen. Alle Informationen zum Einreichen und zum Award finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at. Der Fundraising AwardDer Fundraising Award zeichnet jährlich besondere Leistungen im Fundraising in fünf Kategorien aus. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet. Im Vorjahr wurden die Caritas und das Hitradio Ö3 für die schönste Muttertagsaktion aller Zeiten und DEBRA Austria für seinen mit Lowe GGK entwickelten Spot ausgezeichnet. Den Award für das beste Plakat erhielt die Organisation „Herzkinder Österreich“. Fundraiser des Jahres wurde Kurt Bergmann für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden. Fundraising für Kunst und Kultur am 17. Österreichischen Fundraising KongressWien, 20.8.2010. Fundraising gewinnt in der Kunst- und Kulturszene immer mehr an Bedeutung. War früher der Staat hauptsächlich für die Finanzierung verantwortlich, gewinnen zunehmend private Unterstützer und Sponsoren an Bedeutung. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird Kunst- und Kultur-Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein. Auf dem Fundraising-Kongress wird es dieses Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte für Kunst- und Kulturfundraiser geben. So werden Brigitte Kössner-Skoff von Initiativen Wirtschaft für Kunst und Nina Auinger-Sutterlüty, verantwortlich für Kommunikation und Marketing im Kunsthistorischen Museum, in ihren beiden Workshops erfolgreiche Partnerschaften im Kunst- & Kultursponsoring aus der Sicht der Wirtschaft und der Kunst und Kultur betrachten. Der erfolgreiche Fundraiser zahlreicher Kunstbenefizauktionen, Michael Walk, wird über die Organisation solcher Veranstaltungen referieren. Was ist zu beachten und welche Kardinalfehler sollten vermieden werden. Der zweite Kongresstag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben StiftungsexpertInnen wie Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, oder dem Stiftungsfundraiser Thomas Schiffelmann wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten. Außerdem am Programm: Grassroots-Fundraising am Beispiel der Wahlkampagne für Präsident Obama. Thomas Gensemer, dessen Firma Blue State Digital (USA) diese Kampagne organisierte, wir über seine Erfahrungen sprechen und wie Menschen erfolgreich mobilisiert und motiviert werden können. Wie man emotionale Beziehungen herstellen und neuen Zielgruppen über Medienkooperationen ansprechen kann, wird im Mittelpunkt des Vortrags von Michaela Zichtl, verantwortlich für das Marketing des Kurier, sein. Am Fundraising Kongress werden Dienstleister, NGOs und Interessierte wieder zusammen treffen. Für kleinere NGOs werden auch dieses Jahr wieder Stipendien vergeben. Noch bis Ende August besteht die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben. Alle Informationen und das Programm zum Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar. Fundraising für die KircheUtl. Der Fundraising Kongress 2010 bietet Fundraising für kirchliche Einrichtungen.Wien, 17.8.2010. Die Arbeit kirchlicher Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird kirchliches Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein. Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Caritas-Präsident Franz Küberl mit seiner Keynote-Speech „Ist Geiz wirklich geil? – Zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft“ den Kongress eröffnen und die Frage stellen, ob unsere Gesellschaft immer geiziger oder doch gebefreudiger wird. Außerdem wird Küberl anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Regina Polak vom Institut für Praktische Theologie der Universität Wien die Kultur des Gebens diskutieren. Außerdem zu Gast: Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich wird über Fundraising am Beispiel Haiti referieren. Thomas Schiffelmann, verantwortlich für das Marketing des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in München, wird von seinen Erfahrungen berichten, wie Stifter erfolgreich angesprochen und gebunden werden können. Legatefundraising wird im Mittelpunkt des Vortrags der Schweizerin Beatrice Gallin stehen. Mit ihrem Verein „My happy end“, bei dem unter anderen die Heilsarmee beteiligt ist, thematisiert sie erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in der Schweiz. Thilo Reichenbach von „Aktion Deutschland hilft“, bei der unter anderen Worldvision und die Malteser beteiligt sind, wird Erfolgsfaktoren im Fundraising über Google, facebook und Co. schildern. Als weiterer Höhepunkt wird Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) zu Gast sein. Er hat die Fundraising Kampagne von Barack Obama durchgeführt und 13 Millionen Unterstützer zu Spenden von über 500 Millionen Dollar mobilisiert und motiviert. Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar. Spenden einmal anders!Utl. Die heurige Sommerlotterie „Das gute Los“ zeigt, gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter.Wien, 10.8.2010. Gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter in Österreich. Jährlich werden circa 12 bis 13 Lotterien durchgeführt und sammeln über sieben Millionen Euro für soziale Zwecke. Unter ihnen ist die Lotterie „Das Gute Los“, die vor kurzem erfolgreich ihre Sommerlotterie startete. Ende Mai startete die Sommerlotterie „Das Gute Los“. Über eine Million Lose warten noch bis Anfang September auf potenzielle Loskäufer und Spender. Erfreulicherweise ist ein guter Teil davon bereits verkauft, berichtet Günther Lutschinger vom Fundraising Verband Austria, der die Lotterie „Das Gute Los“ für dreizehn große bekannte NGOs organisiert, in einer ersten Zwischenbilanz: „Der Losverkauf ist in den ersten Wochen für uns gut angelaufen.“ Lutschinger führt das auf einen Trend zurück, der schon länger zu beobachten ist: Loskäufe bei gemeinnützigen Lotterien werden immer beliebter. „Loskäufern ist in erster Linie wichtig, etwas Gutes zu tun. Und als sprichwörtliches Zuckerl können sie noch gewinnen.“, erklärt sich Lutschinger den Erfolg von gemeinnützigen Lotterien im Vergleich zu klassischen Lotterien in deren Mehrwert für die Spender. Dies zeigt sich auch daran, dass sehr viele Loskäufer neben dem Lospreis zusätzlich an die Organisationen spenden. Gemeinnützige Lotterien sind aber auch eine äußerst sichere Art NGOs zu unterstützen. Die Lotterien stehen unter staatlicher und notarieller Kontrolle. Es ist gesetzlich genau geregelt, wie hoch die Kosten einer Lotterie sein dürfen. Ebenso wird kontrolliert, was gemeinnützige Organisationen mit den Erlösen machen. Die Lotterien stellen daher eine wichtige Einnahmenquelle für NGOs zur Finanzierung von Projekten dar. So werden mit der Spendenlotterie „Das gute Los“ dreizehn nachhaltige Hilfsprojekte finanziert. Der Verein „Rote Nasen Clowndoctors“ finanziert beispielsweise mit den Erlösen der Lotterie die Schulung seiner Clowns. Die 219 Clowns der ROTE NASEN Clowndoctors International besuchen pro Jahr in 146 Spitälern rund 235.000 kranke Menschen. Das „Haus der Barmherzigkeit“ finanziert mit der Lotterie das Projekt „Intensive Langzeit-Betreuung” und der WWF das Projekt „Rettet die Au“, bei dem Maßnahmen zur Erhaltung der March-Thaya-Auen ermöglicht werden. „Ohne die Einnahmen der Spendenlotterie wären die Projekte der NGOs nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Lutschinger überzeugt. Download
Positiver Trend am Spendenmarkt!
Utl. Österreicher im zweiten Quartal weiterhin spendenfreudig.
Wien, 30.7.2010. Zwei Prozent plus im zweiten Quartal und 24 Prozent im ersten Halbjahr: Das ist das erfreuliche Ergebnis des aktuellen Spendenindex. Dieser wurde vor kurzem vom Fundraising Verband Austria präsentiert.
Nach dem sehr hohen Aufkommen für Haiti im ersten Quartal diesen Jahres – Österreicher spendeten großzügige 32 Millionen – bleiben die Spenden, wie etwa im Juni mit plus fünf Prozent, weiterhin auf hohem Niveau. Österreichs NGOs bedanken sich daher bei der Bevölkerung für die ungebrochene Unterstützung. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, sieht damit einen Trend der vergangenen Jahre bestätigt: „Die österreichische Bevölkerung spendet nicht mehr nur vorwiegend zu den klassischen Anlässen wie Weihnachten sondern auch zunehmend in der früher sonst spendenschwachen Sommerzeit.“ Damit können Organisationen nachhaltiger ihre Hilfsprojekte finanzieren.
Spendentipps
Doch was ist beim Spenden zu beachten? Der FVA hat die wichtigsten Tipps für SpenderInnen zusammen gestellt:
- Spenden Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge, denn so bleibt der Verwaltungsaufwand gering und ihre Spende kann effizient eingesetzt werden.
- Achten Sie bei weniger bekannten Organisationen auf das Spendengütesiegel! Damit können Sie sicher sein, an eine Organisation zu spenden, deren finanzielle Gebarung geprüft ist.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf, denn nur so können Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen. Eine Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Zum Spendenindex
Der Spendenindex umfasst das Spendenvolumen von 37 Organisationen mit rund 63 Millionen Euro. Er ist damit das „Konjunkturbarometer“ für Spendenwesen in Österreich und wird monatlich von der Dialog Marketing Agentur „Direct Mind“ erhoben.
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Österreicher spenden 400 Millionen Euro 2010!Utl. Fundraising Verband präsentiert Spendenbericht 2010 mit einem ersten Resümee zu den Folgen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden. Wien, 2.12.2010. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Fundraising Verband Austria heute Vormittag den Spendenbericht 2010. So werden 400 Mill. Euro an Spenden für 2010 erwartet. Bis auf den Bereich des Tier- und Umweltschutzes, dessen Spenden nach wie vor nicht absetzbar sind, kann eine positive Bilanz zur Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden gezogen werden. Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. „Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Gabriela Sonnleitner, verantwortlich für Kommunikation in der Caritas Österreich, bestätigen: „2010 war für die Caritas ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits die großen Katastrophen in Haiti und Pakistan und andererseits stieg der Andrang auf die Soforthilfe der Caritas im Inland weiter an. Unsere Spenderinnen und Spender sahen diesen Bedarf und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“ Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positivZu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. „Wir sehen seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig“, erläutert Günther Lutschinger. „Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden.“, fordert Günther Lutschinger daher die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden. Sympathie und Solidarität SpendenmotivAls Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend. „Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Public Opinion, diesen Trend. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht. Österreicher unterstützen Kinder und TiereAuch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren. Günther Lutschinger begrüßt diese Entwicklung „Einzelne und dafür größere Spenden sind effizienter und reduzieren den Verwaltungsaufwand als viele kleine Beträge. Die Spender ermöglichen den Organisationen so auch eine längerfristige Planung.“ Der Fundraising Verband Austria (FVA)Der FVA ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 120 Nonprofit- und Profit-Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Spendenmarkt zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln. Der Fundraising Verband Austria wurde 1996 gegründet. Download TERMINAVISO: 2.12.: Pressekonferenz Spendenbericht 2010Utl. Fundraising Verband zieht Bilanz über das laufende Spendenjahr. Wien, 24.11.2010. Kommende Woche, am 2.12.2010, präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2010. Im Rahmen einer Pressekonferenz erfahren Sie, wie sich das Spendenjahr 2010 mit den großen Themen Haiti und Pakistan entwickelt hat und welche Motive 2010 vorherrschend waren. Außerdem wird zwei Jahre nach Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden eine erste Bilanz zu den Auswirkungen gezogen. Die Themen im Detail: - Spendenjahr 2010, eine erste Bilanz
- Spendenthemen und -trends 2010
- Die Auswirkungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung: - Mag. Gabriela Sonnleitner, Leitung Kommunikation Caritas Österreich
- Mag. Dr. Bernhard J. Hofer, Geschäftsführer Public Opinion GmbH
- Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria
Pressekonferenz: Präsentation des Spendenberichts 2010
Termin: Donnerstag 2.12.2010, 10.00 Uhr Ort: Cafe Prückel, Stubenring 24, 1010 Wien
Der Fundraising Verband Austria freut sich auf Ihr Kommen! Gerne koordinieren wir Ihnen Interviewpartner und Hintergrundinfos.Es wird um Anmeldung unter peter.steinmayer@fundraising.at gebeten.Download Richtig Spenden zur Weihnachtszeit!Utl. Fundraising Verband gibt Tipps zum richtigen Spenden in der Weihnachtszeit. Wien, 23.11.2010. Gutes zu tun ist den ÖsterreicherInnen besonders in der Vorweihnachtszeit ein wichtiges Anliegen. Nur mit ihrer Unterstützung können die gemeinnützigen Vereine ihre wichtigen Anliegen auch im kommenden Jahr verfolgen. Der Fundraising Verband Austria möchte die Spender in ihrer Entscheidung für eine Organisation mit Tipps unterstützen. „Entscheiden Sie sich für zwei bis drei Organisationen und unterstützen Sie diese dann dauerhaft. So helfen Sie, die Hilfsprojekte optimal abzusichern.“, bringt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, die wichtigsten Kriterien für eine optimale Spende auf den Punkt. Für den Erfolg von Projekten ist es nämlich wichtig, dass diese nachhaltig durchgeführt werden können. Dazu ist es wichtig, dass deren Finanzierung abgesichert ist. „Zu Weihnachten entscheidet sich oft, ob ein Projekt im nächsten Jahr durchgeführt werden kann oder nicht.“ Langfristig angelegte Spenden können hier in der für NGOs wichtigsten Jahreszeit besonders viel bewirken. Wenn Spender eine Organisation nicht kennen, empfiehlt der Fundraising Verband auf das Spende-Gütesiegel zu achten. Dieses ist ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Für all jene, die ihre Spende steuerlich geltend machen wollen, empfiehlt der FVA alle Spendenbelege aufzuheben. Eine besondere Art der Weihnachtsspende sind Spenden-Geschenke, etwa in Form einer Patenschaft. „Viele ÖsterreicherInnen wissen nicht, was sie schenken sollen“, so Lutschinger, „Spenden-Geschenke sind eine schöne Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu schenken und gleichzeitig Gutes zu tun.“Die FVA-Spendentipps- Entscheiden Sie sich für 2 bis 3 Organisationen: Suchen Sie sich Organisation aus, die Sie besonders gerne fördern wollen, bleiben Sie ihnen treu. Geben Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. So bleibt der Verwaltungsaufwand möglichst gering.
- Geben Sie eine Mindestspende: Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge und ermöglichen den Organisationen eine längerfristige Planung. Zu Weihnachten wird eine Spendenhöhe von 20 bis 50 Euro pro Organisation empfohlen. Mit drei bis vier Spenden pro Jahr kann noch nachhaltiger geholfen werden.
- Achten Sie auf das Spendengütesiegel: Seit 2001 existiert das österreichische Spendengütesiegel als freiwillige Auszeichnung für spendenwerbende Vereine. Derzeit sind 200 österreichische Organisationen im Besitz des Spendengütesiegels. Die komplette Liste können Sie im Internet unter www.osgs.at abrufen. Achten Sie vor allem bei Ihnen unbekannten Organisationen auf das Zeichen.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf: Um Ihre Spenden von der Steuer absetzen zu können, ist es wichtig, sie auch zu belegen. Die Liste der Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Fakten zum Spenden in der WeihnachtszeitDie Vorweihnachtszeit ist für spendenwerbende Organisationen die wichtigste Zeit des Jahres. Rund 20 Prozent des jährlichen Aufkommens von zuletzt 380 Mio. Euro werden in dieser Zeit gespendet. Die Österreicher spenden dabei rund ein Drittel an Kinder- und Jugendprojekte gefolgt von Katastrophenhilfe, Umwelt- und Tierschutz sowie der Kampf gegen den Hunger in der Welt. Jeder fünfte Österreicher unterstützt regelmäßig die Arbeit der rund 1000 spendenwerbenden Vereinen. Zwei Drittel spenden anlassbezogen wie etwa bei Katastrophen. Der Fundraising Verband Austria (FVA)Der FVA ist eine Service- und Mitgliedsorganisation von 120 Nonprofit- und Profit-Organisationen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Spendenmarkt zu verbessern sowie die Ausbildung und Qualitätsstandards im Fundraising weiter zu entwickeln. Der Fundraising Verband Austria wurde 1996 gegründet. Weitere Informationen unter www.fundraising.at. Download Steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden! Utl. Fundraising Verband fordert Ende der steuerlichen Benachteiligung von Spenden für den Tier- und Umweltschutz. Wien, 17.11.2010. Heute endet die Begutachtungsfrist für die Novelle des Einkommenssteuergesetzes. Mit dieser wird die Diskriminierung von Spenden an Tier- und Umweltschutzorganisation fortgesetzt. Der Fundraising Verband Austria fordert daher das Parlament auf, die steuerliche Absetzbarkeit für alle Spenden im Gesetz zu verankern. Seit mittlerweile zwei Jahren sind Spenden an mildtätige Organisationen, die beim Finanzministerium erfasst sind, steuerlich absetzbar. NGOs, die als Kernanliegen den Umwelt- und Tierschutz haben, fallen seither aus dieser Regelung heraus. „Eine Spende an eine Behinderteneinrichtung ist steuerlich absetzbar, die an einen Rettungshundeverein nicht. Beide leisten aber enorm Wichtiges für unsere Gesellschaft – vor dem Steuerrecht zählt das aber nicht!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, über die derzeitige Regelung äußerst unzufrieden. Die Reform des Einkommenssteuergesetzes sei eine Chance, das Gesetz und die Benachteiligung von Umwelt- und Tierschutzorganisationen und deren Spendern zu beenden. Eine Aufnahme dieses Spendenbereichs würde lediglich einen „Steuerausfall“ von 0,8 Millionen Euro bedeuten aber den Organisationen ein zusätzliches Spendenpotenzial von 15 Prozent bringen. Fakten zur steuerlichen Absetzbarkeit2009 wurden insgesamt rund € 380 Mio. in Österreich an gemeinnützige Organisationen gespendet. Umwelt- und Tierschutzorganisationen hatten mit rund € 23 Mio. einen Anteil von 5 Prozent daran. 280.000 Österreicher haben bisher 50 Millionen an Spenden abgesetzt. Die Kosten der steuerlichen Absetzbarkeit betrugen entgegen den ursprünglichen Erwartungen von 100 Mio. Euro bisher 14 Mio. Euro. Eine Aufnahme der Umwelt- und Tierschutzorganisationen würde zusätzlich 0,8 Mio. Euro jährlich kosten. Download Weinviertlerin gewinnt 30.000 Euro!Spendenlotterie „Das gute Los“ vergibt Gewinn an glückliche Gewinnerin.Wien, 15.11.2010. Die Gewinner der gemeinnützigen Spendenlotterie „Das gute Los“ stehen fest: Helga Lavinger aus Bad Pirawarth im Weinviertel darf sich über Gutscheine im Gesamtwert von 30.000,- Euro von TUI ReiseCenter, baumax und kika freuen. „Es ist schön, welche Freude die Spendenlotterie bei den Gewinnern bewirkt und dass gleichzeitig die wichtigen Projekte unserer teilnehmenden NGOs verwirklicht werden können.“, stellte Günter Lutschinger, Geschäftsführer der Spendenlotterie, bei der Gewinnübergabe fest. Helga Lavinger hat bereits Pläne „Mein Mann und ich sind begeisterte Reisende. Ein solcher Gewinn freut uns deswegen besonders!“. Die glückliche Hauptgewinnerin der Sommerlotterie beweist damit neben 4700 anderen Gewinnern, wie sehr sich die Teilnahme an der Spendenlotterie „Das gute Los“ lohnt. Mit der vom Fundraising Verband Austria koordinierten Spendenlotterie „Das gute Los“ werden nachhaltige Hilfsprojekte von 13 Nonprofit-Organisationen aus dem Sozial-, Umwelt- und Tierschutzbereich finanziert. Helfen und Gewinnen heißt es wieder im Frühjahr 2011, denn dann startet die nächste Lotterie von Das Gute Los. Details zu den Organisationen und Projekten finden Sie unter www.das-gute-los.at. Download Foto: GewinnübergabeBildtext: Ehepaar Lavinger mit Lotteriegeschäftsführer Dr. Günther Lutschinger (v.l.n.r.) Credits: FVA/Schedl Das Foto darf bei Nennung honorarfrei verwendet werden. DOWNLOAD Barbara Stöckl Fundraiserin des JahresUtl. Fundraising Verband vergibt die Fundraising Awards für besondere Leistungen in der Spenderkommunikation.Wien, 11.10.2010. Hervorragende Leistungen in der Spenderkommunikation wurden heute Abend mit den Fundraising Awards ausgezeichnet. Zahlreiche namhafte NGOs und Agenturen gingen in das Rennen um den besten Spendenspot, das beste Plakat, die beste Fundraising Aktion sowie die beste Innovation des Jahres 2010. Als Höhepunkt wurde die TV-Moderatorin Barbara Stöckl für ihre langjährigen Verdienste zum Fundraiser des Jahres gekürt.An Lösungen arbeiten und Menschen in schwierigen Situationen nicht alleine lassen, das ist das Credo von Barbara Stöckl. „In TV-Sendungen wie HelpTV und Licht ins Dunkel und als aktive Unterstützerin zahlreicher Initiativen und NGOs beweist sie seit vielen Jahren ihr soziales Engagement“, hob Ingrid Thurnher in ihrer Laudatio hervor. Für ihr empathisches Wirken und ihr Engagement zeichnet sie der Fundraising Verband als Fundraiserin 2010 aus. Der Fundraising Award für die Fundraising Aktion des Jahres geht in diesem Jahr an die Caritas der Erzdiözese Wien für das „Gruft Winterpaket“. Mit dieser Aktion wurden 2009 mit Karl Markovics als Testimonial Spenden für NachtstreetworkerInnen gesammelt. Diese sind dreimal in der Woche unterwegs zu obdachlosen Menschen an verschiedenen Plätzen Wiens, um ihnen Hilfe anzubieten und warme Schlafsäcke mitzubringen. Die Auszeichnung für die Fundraising Innovation des Jahres erhält das neunerHAUS für das von Euro RSCG Vienna entwickelte Pflückplakat. Das Plakat setzt sich aus vielen aufgeklebten Erlagscheinen zusammen, die das Sujet eines Obdachlosen ergeben. Es lädt Passanten dazu ein, einen Obdachlosen buchstäblich von der Straße zu holen, indem sie die Erlagscheine von dem Plakat pflücken. So wird die Re-Integration eines Obdachlosen durch neunerHAUS visualisiert. Das beste Fundraising Plakat des Jahres hat dieses Jahr Amnesty International avichiert. Im Zuge einer Kurzkampagne wurden 2009 das Thema Todesstrafe für Minderjährige thematisiert.„Gemeinsam Wunder wirken“ setzte sich als bester Fundraising Spot des Jahres durch. In dem Spot der Caritas erzählen Menschen aus dem Senegal, was sie tun würden, wenn Sie ein Wunder wirken könnten. Die Betroffenen bekommen damit eine Stimme und erzählen ihre Visionen. Die Fundraising AwardsSeit 17 Jahren vergibt der Fundraising Verband die Fundraising Awards. Ziel der in fünf Kategorien vergebenen Awards ist es, die Professionalität und Effizienz im Fundraising zu steigern. Ausgezeichnet werden die/der FundraiserIn des Jahres, die Fundraising Aktion des Jahres, die Fundraising Innovation des Jahres, das beste Fundraising Plakat sowie der beste Fundraising-Spot verliehen. Der Kür sind ein Onlinevoting mit mehr als 1000 TeilnehmerInnen sowie eine Vorauswahl der 48 Einreichungen – ein neuer Rekord – durch eine Jury vorausgegangen. Download Obama Campaigner in Wien Utl. Thomas Gensemer zu Gast zu Gast am 11. Oktober beim Fundraising Kongress in Wien.Wien, 30.9.2010. Die amerikanische Agentur Blue State Digital (BSD) half US-Präsident Obama 13 Millionen Unterstützer zu mobilisieren und 500 Millionen Dollar an Spenden zu sammeln. Wie das möglich war, wird der Managing Partner von BSD Thomas Gensemer am Fundraising Kongress berichten, der von 11. bis 12. Oktober in Wien stattfindet. Der Wahlkampf zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008 war wohl einer der spannendsten und interessantesten der vergangenen Jahrzehnte. Der von Präsident Obama propagierte „Change“ faszinierte Menschen weltweit. Maßgeblich an diesem Erfolg war die Agentur Blue State Digital beteiligt. Sie kreierte und führte für ihn eine Internet Kampagne sondergleichen durch. Sie beinhaltete Online Fundraising genauso wie Constituency-Building, Issue Management und Peer-to-Peer Online Networking. Mit der Web-Plattform “MyBarackObama.com” konnte BSD die effektivste Kampagnenwebsite aller Zeiten etablieren. Der Erfolg gab ihnen recht, konnte die Kampagne doch 13 Millionen Unterstützer mobilisieren und 500 Millionen Dollar an Spenden sammeln. Der Fundraising Kongress Der Österreichische Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich dem dem Motto „People give to people“ widmen. Zahlreiche nationale und internationale Top-Referenten werden diskutieren, wie sich das Spendenverhalten und die Spenderkommunikation in den kommenden Jahren verändern werden. Der zweite Kongresstag wird sich unter diesem Motto speziell der Rolle von Stiftungen und ihrem gemeinnützigen Engagement widmen. Es werden dazu neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, erwartet. Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at. Download
Österreicher spenden über 14,7 Millionen Euro für PakistanUtl. Fundraising Verband Austria zieht erste Spendenzwischenbilanz acht Wochen nach der Flutkatastrophe in Pakistan.Wien, 23.9.2010. Montag (27.9.) wird es zwei Monate her sein, dass in Pakistan starke Monsunregen zu katastrophalen Überschwemmungen führten, die offiziell 1738 Menschenleben forderten und von denen mehr als 14 Millionen Menschen betroffen. Österreichische Hilfsorganisationen sind seit Anfang an im Einsatz vor Ort und helfen, das Menschenleid zu lindern. Die österreichische Bevölkerung unterstützt sie dabei wieder großzügig mit 14,7 Millionen Euro – drei Mal so viel wie die Zusagen der österreichischen Bundesregierung. In acht Wochen spendeten die Österreicherinnen und Österreicher über 14,7 Millionen Euro. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Fundraising Verband Austria unter 14 österreichischen Hilfsorganisationen durchgeführt hat. „Am Anfang war die Dimension der Katastrophe nicht erkennbar und das Spendenaufkommen entwickelte sich nur langsam. Als aber die enormen Ausmaße klar wurden, zeigte die österreichische Bevölkerung ihre volle Solidarität.“, erklärt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, rückblickend das positive Spendenaufkommen. Weniger erfreut zeigt sich Lutschinger über die Mittel der österreichischen Bundesregierung: „Wiederum zeigt sich, dass die Mittel der Bundesregierung mit mageren fünf Millionen Euro weit hinter denen der Kleinspender liegen.“ International kann sich das Ergebnis auch sehen lassen. Mit einer pro Kopf Spende von 1,75 Euro liegt Österreich damit knapp hinter Deutschland mit 1,96 Euro und einem gesamten Spendenaufkommen von 161 Millionen Euro (Quelle: DZI). Die Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass weitere Hilfe notwendig ist und rufen für weitere Spenden auf! Das gesamte jährliche Spendenvolumen betrug zuletzt über 380 Millionen Euro. Spenden steuerlich absetzbar Der Fundraising Verband Austria weist darauf hin, dass Spenden für Pakistan an alle bekannten Hilfsorganisationen steuerlich absetzbar sind und empfiehlt die Spenden-Belege für den Steuerausgleich aufzuheben. Download Deutscher Stiftungsboom in Österreich unerwünscht?Utl. Fundraising Verband fordert Anreize für gemeinnütziges Engagement von Stiftungen in Österreich. Wien, 9.9.2010. Gemeinnützige Stiftungen sind traditionell sehr aktiv im sozialen Bereich. Nicht aber in Österreich, hier fristet ein solches Engagement – trotz eines immensen Stiftungsvolumens von 80 bis 100 Milliarden Euro – ein Schattendasein. Hintergrund: Mangelnde Steueranreize und eine ungenügende rechtliche Basis. Wie es anders gehen kann, zeigt Deutschland mit seinem wahrlichen gemeinnützigen Stiftungsboom der vergangenen Jahre. In Deutschland gibt es derzeit über 16.000 gemeinnützige Stiftungen – Tendenz steigend mit zuletzt 1000 Neugründungen jährlich – mit einem Stiftungsvolumen von rund 100 Milliarden Euro. Das war nicht immer so: Mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung bürgerschaftlichen Engagements“ von 2007 hat sich Deutschland ins Spitzenfeld der stiftungsfreundlichsten Länder Europas katapultiert. Damit investieren deutsche Stiftungen hundertmal mehr Geld ins Gemeinwohl als österreichische. Sie schütten rund 19 Milliarden Euro (Pro Einwohner: € 230) jährlich an gemeinnützige Projekte aus. In Österreich sind es magere 20-25 Millionen Euro (Pro Einwohner: € 3) jährlich. Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich rund 380 Millionen Euro. „Würden Österreichs Privatstiftungen bloß einen Prozent ihres Stiftungsvolumens jährlich für gemeinnützige Aktivitäten aufwenden, wären das mehr als eine Milliarde Euro“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria. Der Fundraising Verband fordert daher: - die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.- (Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.)
- keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen.
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, das Stifter in Österreich motiviert!
Stiftungen am Fundraising KongressStiftungen werden auch Thema am wichtigsten Event für Spendenmarketing sein, dem Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober. So werden Stiftungsexperten wie der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen Hans Fleisch oder der internationale Stiftungsexperte Thomas Schiffelmann sowie der Stifter Martin Essl zu Gast sein. Download Spendensammeln will gelernt sein!Utl. 17. Österreichischer Fundraising Kongress versammelt geballtes Know-How für Fundraiser und NPO-Marketingexperten.Wien, 31.8.2010. Das Spendenverhalten wird sich in den kommenden Jahren wesentlich verändern. Die persönliche Ansprache und die Interaktion werden in der Werbung um Unterstützer und Spender immer wichtiger. Der Österreichische Fundraising Kongress vom 11. bis 12. Oktober in Wien wird sich aus diesem Grund unter dem Motto „People give to people“ dieser Entwicklung widmen und zahlreiche Referenten wie den Obama-Kampaigner Thomas Gensemer nach Wien bringen. Am ersten Tag des Kongresses wird die persönliche Ansprache von Spendern im Mittelpunkt stehen. Wieso wird das in Zukunft immer wichtiger und welche Strategien gibt es? Caritas Präsident Franz Küberl wird dazu mit der Frage „Ist Geiz wirklich geil?“ den Kongress eröffnen und zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft sprechen. Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) wird über seine Erfahrungen in der Grassroots-Fundraising-Kampagne für Präsident Obamas Wahlkampagne sprechen. In dieser wurden 13 Million Unterstützer mobilisiert und 500 Millionen Dollar an Spenden gesammelt. Der zweite Tag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben verschiedenen Stiftungsfundraising-Experten wie Hans Fleisch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten. Knapp zehn Monate nach Haiti werden außerdem Fundraising-Experten über Ihre Erfahrungen referieren. Sie werden dabei Einblick geben, wie Fundraising in solchen Ausnahmesituationen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das gesamte Programm zum Fundraising Kongress finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.atDownload Gates und Buffet würden in Österreich nicht stiften!Utl. Fundraising Verband fordert modernes Stiftungsrecht für gemeinnützige Stiftungen. Wien, 23.8.2010. Während in Deutschland derzeit mit über 1000 Neugründungen pro Jahr ein wahrer Boom an gemeinnützigen Stiftungen entsteht, fristen diese in Österreich ein Schattendasein. Der Fundraising Verband fordert daher die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit gemeinnütziges Engagement der „Wohlhabenden“ auch in Österreich attraktiver wird. Die Gesetze für Privatstiftungen zielen in Österreich derzeit vor allem auf Stiftungen mit eigennützigen Zwecken ab. Für eine Stiftungslandschaft wie in Deutschland und der Schweiz – oder gar in den USA – braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen, moderne gesetzliche Rahmenbedingungen und ein Steuersystem, das den Stifter motiviert. „Wir appellieren an BM Josef Pröll, Stifter bei ihrem philanthropischen Engagement endlich mit einem zeitgemäßen Steuer- und Stiftungsrecht zu unterstützen. Nur dann werden Sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten“, ist Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, überzeugt. Der Fundraising Verband fordert daher: - die Absenkung der Mindest-Stiftungsvermögen von € 70.000.- (Deutschland, ca. € 25.000.-)
- steuerliche Absetzbarkeit für Zuwendungen an das Stiftungskapital von bis zu € 100.000.-
(Derzeit sind nur bis 10% des Vorjahresgewinns absetzbar.) - keine Stiftungseingangssteuer von 2,5% für gemeinnützige Stiftungen
- Stiftungen sollen gemeinnützige Projekte „fördern“ dürfen
(Derzeit untersagt die Vereinsrichtlinie des BMF fördernde Zuwendungen. Eine Stiftung muss in Österreich unmittelbar selbst tätig werden.) - Ein modernes Stiftungsrecht, dass Stifter in Österreich motiviert!
In diesem Sinne begrüßt der FVA auch die Initiative prominenter Philanthropen in Österreich, gemeinnütziges Engagement auszubauen! Gemeinnützige Stiftungsaktivitäten in ZahlenIn Österreich sind vergleichsweise große Vermögenswerte vorhanden, im gemeinnützigen Engagement von Stiftern und Großspendern spiegelt sich das aber nicht wieder. Dementsprechend tragen österreichische Stiftungen im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz nur wenig zum gemeinnützigen Sektor bei: Während in Deutschland rund € 19 Mrd. (Pro Einwohner: € 230) und in der Schweiz rund € 1,5 Mrd. (Pro Einwohner: € 215) an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet werden, sind dies in Österreich nur rund € 20-25 Mio. (Pro Einwohner: € 3). Im Vergleich dazu spenden Österreichs Kleinspender jährlich mit rund 380 Millionen Euro ein Vielfaches! Gesucht: Bester Spendenspot und bestes SpendenplakatUtl. Fundraising Verband prämiert herausragende Leistungen in der Spendenkommunikation mit dem Fundraising Award 2010.Wien, 23.8.2010. Der Fundraising Verband hat soeben die Ausschreibung für den diesjährigen Fundraising Award gestartet. In Kooperation mit dem ORF und der Gewista werden hervorragende Leistungen in der Spendenwerbung gesucht. Ab sofort können NGOs, Kreative und Agenturen ihre Spots und Plakate ins Rennen schicken. Immer mehr NGOs produzieren Spots und Plakate, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung zum Spenden zu motivieren. Dabei ist dies ein besonders sensibler Bereich, gilt es doch Themen und Bilder mit dem notwendigen Respekt auszuwählen und zu kommunizieren – eine große Herausforderung für Werber. „Wir möchten mit dem Fundraising Award Spendenspots und -plakate prämieren, die diese Gratwanderung schaffen und mit dem notwendigen Respekt und mit den richtigen Bildern ihre Anliegen erfolgreich und kreativ kommunizieren.“, erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer vom Fundraising Verband, die Motivation hinter dem Fundraising Award. Bis 10. September haben NGOs, Kreative und Agenturen noch Zeit, ihre Spots und Plakate einzureichen. Dann wird eine Jury die besten drei Spots und Plakate auswählen. Die Fundraising-Community wird schließlich die Besten von diesen in einem Online-Voting wählen. Der Fundraising Award wird dann im Rahmen einer Gala am 17. Österreichischen Fundraising Kongress am 11. Oktober in Wien verliehen. Alle Informationen zum Einreichen und zum Award finden Sie auf der Website www.fundraisingkongress.at. Der Fundraising AwardDer Fundraising Award zeichnet jährlich besondere Leistungen im Fundraising in fünf Kategorien aus. Neben dem Fundraising Spot und dem Fundraising Plakat werden außerdem die Fundraising Aktion, die Fundraising Innovation sowie der Fundraiser des Jahres ausgezeichnet. Im Vorjahr wurden die Caritas und das Hitradio Ö3 für die schönste Muttertagsaktion aller Zeiten und DEBRA Austria für seinen mit Lowe GGK entwickelten Spot ausgezeichnet. Den Award für das beste Plakat erhielt die Organisation „Herzkinder Österreich“. Fundraiser des Jahres wurde Kurt Bergmann für seinen 35jährigen Einsatz für das Humanitarian Broadcasting im ORF und sein Engagement für die Absetzbarkeit von Spenden. Fundraising für Kunst und Kultur am 17. Österreichischen Fundraising KongressWien, 20.8.2010. Fundraising gewinnt in der Kunst- und Kulturszene immer mehr an Bedeutung. War früher der Staat hauptsächlich für die Finanzierung verantwortlich, gewinnen zunehmend private Unterstützer und Sponsoren an Bedeutung. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird Kunst- und Kultur-Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein. Auf dem Fundraising-Kongress wird es dieses Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte für Kunst- und Kulturfundraiser geben. So werden Brigitte Kössner-Skoff von Initiativen Wirtschaft für Kunst und Nina Auinger-Sutterlüty, verantwortlich für Kommunikation und Marketing im Kunsthistorischen Museum, in ihren beiden Workshops erfolgreiche Partnerschaften im Kunst- & Kultursponsoring aus der Sicht der Wirtschaft und der Kunst und Kultur betrachten. Der erfolgreiche Fundraiser zahlreicher Kunstbenefizauktionen, Michael Walk, wird über die Organisation solcher Veranstaltungen referieren. Was ist zu beachten und welche Kardinalfehler sollten vermieden werden. Der zweite Kongresstag widmet sich einem weiteren momentan heiß diskutiertem Thema: Stiftungen. Welche Rolle haben sie und welche könnten oder sollten sie einnehmen? Neben StiftungsexpertInnen wie Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, oder dem Stiftungsfundraiser Thomas Schiffelmann wird als Highlight Martin Essl, Stifter des weltweit größten Sozialpreises – dem „Essl Social Prize“, zu Gast sein und über seine Motivation als Stifter berichten. Außerdem am Programm: Grassroots-Fundraising am Beispiel der Wahlkampagne für Präsident Obama. Thomas Gensemer, dessen Firma Blue State Digital (USA) diese Kampagne organisierte, wir über seine Erfahrungen sprechen und wie Menschen erfolgreich mobilisiert und motiviert werden können. Wie man emotionale Beziehungen herstellen und neuen Zielgruppen über Medienkooperationen ansprechen kann, wird im Mittelpunkt des Vortrags von Michaela Zichtl, verantwortlich für das Marketing des Kurier, sein. Am Fundraising Kongress werden Dienstleister, NGOs und Interessierte wieder zusammen treffen. Für kleinere NGOs werden auch dieses Jahr wieder Stipendien vergeben. Noch bis Ende August besteht die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben. Alle Informationen und das Programm zum Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar. Fundraising für die KircheUtl. Der Fundraising Kongress 2010 bietet Fundraising für kirchliche Einrichtungen.Wien, 17.8.2010. Die Arbeit kirchlicher Einrichtungen ist zunehmend auf die Finanzierung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Viele Einrichtungen betreiben deswegen bereits professionelles Fundraising und es werden immer mehr. Um diesen Trend gerecht zu werden, wird kirchliches Fundraising auch wieder Thema am Fundraising Kongress von 11. bis 12. Oktober in Wien sein. Am Fundraising Kongress werden wieder zahlreiche Vertreter kirchlicher Einrichtungen über ihr Fundraising und ihre Erfahrungen in Workshops und Vorträgen berichten. So wird Caritas-Präsident Franz Küberl mit seiner Keynote-Speech „Ist Geiz wirklich geil? – Zum Sozialbarometer unserer Gesellschaft“ den Kongress eröffnen und die Frage stellen, ob unsere Gesellschaft immer geiziger oder doch gebefreudiger wird. Außerdem wird Küberl anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Gästen wie Regina Polak vom Institut für Praktische Theologie der Universität Wien die Kultur des Gebens diskutieren. Außerdem zu Gast: Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich wird über Fundraising am Beispiel Haiti referieren. Thomas Schiffelmann, verantwortlich für das Marketing des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in München, wird von seinen Erfahrungen berichten, wie Stifter erfolgreich angesprochen und gebunden werden können. Legatefundraising wird im Mittelpunkt des Vortrags der Schweizerin Beatrice Gallin stehen. Mit ihrem Verein „My happy end“, bei dem unter anderen die Heilsarmee beteiligt ist, thematisiert sie erfolgreich, innovativ und kreativ Nachlassspenden in der Schweiz. Thilo Reichenbach von „Aktion Deutschland hilft“, bei der unter anderen Worldvision und die Malteser beteiligt sind, wird Erfolgsfaktoren im Fundraising über Google, facebook und Co. schildern. Als weiterer Höhepunkt wird Thomas Gensemer von Blue State Digital (USA) zu Gast sein. Er hat die Fundraising Kampagne von Barack Obama durchgeführt und 13 Millionen Unterstützer zu Spenden von über 500 Millionen Dollar mobilisiert und motiviert. Alle Informationen und das Programm sind auf der Website www.fundraisingkongress.at abrufbar. Spenden einmal anders!Utl. Die heurige Sommerlotterie „Das gute Los“ zeigt, gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter.Wien, 10.8.2010. Gemeinnützige Lotterien werden immer beliebter in Österreich. Jährlich werden circa 12 bis 13 Lotterien durchgeführt und sammeln über sieben Millionen Euro für soziale Zwecke. Unter ihnen ist die Lotterie „Das Gute Los“, die vor kurzem erfolgreich ihre Sommerlotterie startete. Ende Mai startete die Sommerlotterie „Das Gute Los“. Über eine Million Lose warten noch bis Anfang September auf potenzielle Loskäufer und Spender. Erfreulicherweise ist ein guter Teil davon bereits verkauft, berichtet Günther Lutschinger vom Fundraising Verband Austria, der die Lotterie „Das Gute Los“ für dreizehn große bekannte NGOs organisiert, in einer ersten Zwischenbilanz: „Der Losverkauf ist in den ersten Wochen für uns gut angelaufen.“ Lutschinger führt das auf einen Trend zurück, der schon länger zu beobachten ist: Loskäufe bei gemeinnützigen Lotterien werden immer beliebter. „Loskäufern ist in erster Linie wichtig, etwas Gutes zu tun. Und als sprichwörtliches Zuckerl können sie noch gewinnen.“, erklärt sich Lutschinger den Erfolg von gemeinnützigen Lotterien im Vergleich zu klassischen Lotterien in deren Mehrwert für die Spender. Dies zeigt sich auch daran, dass sehr viele Loskäufer neben dem Lospreis zusätzlich an die Organisationen spenden. Gemeinnützige Lotterien sind aber auch eine äußerst sichere Art NGOs zu unterstützen. Die Lotterien stehen unter staatlicher und notarieller Kontrolle. Es ist gesetzlich genau geregelt, wie hoch die Kosten einer Lotterie sein dürfen. Ebenso wird kontrolliert, was gemeinnützige Organisationen mit den Erlösen machen. Die Lotterien stellen daher eine wichtige Einnahmenquelle für NGOs zur Finanzierung von Projekten dar. So werden mit der Spendenlotterie „Das gute Los“ dreizehn nachhaltige Hilfsprojekte finanziert. Der Verein „Rote Nasen Clowndoctors“ finanziert beispielsweise mit den Erlösen der Lotterie die Schulung seiner Clowns. Die 219 Clowns der ROTE NASEN Clowndoctors International besuchen pro Jahr in 146 Spitälern rund 235.000 kranke Menschen. Das „Haus der Barmherzigkeit“ finanziert mit der Lotterie das Projekt „Intensive Langzeit-Betreuung” und der WWF das Projekt „Rettet die Au“, bei dem Maßnahmen zur Erhaltung der March-Thaya-Auen ermöglicht werden. „Ohne die Einnahmen der Spendenlotterie wären die Projekte der NGOs nicht in diesem Ausmaß möglich.“, zeigt sich Lutschinger überzeugt. Download
Positiver Trend am Spendenmarkt!
Utl. Österreicher im zweiten Quartal weiterhin spendenfreudig.
Wien, 30.7.2010. Zwei Prozent plus im zweiten Quartal und 24 Prozent im ersten Halbjahr: Das ist das erfreuliche Ergebnis des aktuellen Spendenindex. Dieser wurde vor kurzem vom Fundraising Verband Austria präsentiert.
Nach dem sehr hohen Aufkommen für Haiti im ersten Quartal diesen Jahres – Österreicher spendeten großzügige 32 Millionen – bleiben die Spenden, wie etwa im Juni mit plus fünf Prozent, weiterhin auf hohem Niveau. Österreichs NGOs bedanken sich daher bei der Bevölkerung für die ungebrochene Unterstützung. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, sieht damit einen Trend der vergangenen Jahre bestätigt: „Die österreichische Bevölkerung spendet nicht mehr nur vorwiegend zu den klassischen Anlässen wie Weihnachten sondern auch zunehmend in der früher sonst spendenschwachen Sommerzeit.“ Damit können Organisationen nachhaltiger ihre Hilfsprojekte finanzieren.
Spendentipps
Doch was ist beim Spenden zu beachten? Der FVA hat die wichtigsten Tipps für SpenderInnen zusammen gestellt:
- Spenden Sie größere Beträge an eine oder wenige Organisationen. Einzelne großzügige Spenden sind effizienter als viele kleine Beträge, denn so bleibt der Verwaltungsaufwand gering und ihre Spende kann effizient eingesetzt werden.
- Achten Sie bei weniger bekannten Organisationen auf das Spendengütesiegel! Damit können Sie sicher sein, an eine Organisation zu spenden, deren finanzielle Gebarung geprüft ist.
- Heben Sie Ihre Spendenbelege auf, denn nur so können Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen. Eine Liste der spendenbegünstigten Organisationen finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.
Zum Spendenindex
Der Spendenindex umfasst das Spendenvolumen von 37 Organisationen mit rund 63 Millionen Euro. Er ist damit das „Konjunkturbarometer“ für Spendenwesen in Österreich und wird monatlich von der Dialog Marketing Agentur „Direct Mind“ erhoben.
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