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Spendenbericht 2016

 

v.l.n.r.: Bernd Wachter (Caritas Österreich), Günther Lutschinger (Fundraising Verband Austria), Gabriela Gebhart (Stiftung Kindertraum) - Fotocredit: FVA/Thomas Meyer

 

v.l.n.r.: Bernd Wachter (Caritas Österreich), Günther Lutschinger (Fundraising Verband Austria), Gabriela Gebhart (Stiftung Kindertraum) - Fotocredit: FVA/Thomas Meyer

 
 
 
 

FVA: ÖsterreicherInnen spenden 625 Millionen Euro
Gemeinnützige Organisationen freuen sich über neuen Spendenrekord/Spitzenwert dürfte heuer halten

Wien, 29.11.2016. Pünktlich zum internationalen Tag des Gebens „Giving Tuesday“ präsentierte der Fundraising Verband Austria (FVA) am Dienstag, den 29. November in Wien den Spendenbericht 2016. Im Vorjahr stieg das Spendenvolumen in Österreich auf das Rekordniveau von 625 Millionen Euro. Für heuer wird dasselbe Spitzenergebnis erwartet. Im Bundeslandvergleich spenden nunmehr die SüdösterreicherInnen am meisten. Unsicherheit und Unwissen herrschen über die „Spendenabsetzbarkeit NEU“, die am 1. Jänner 2017 in Kraft tritt.

Österreichs gemeinnützige Organisationen freuen sich über einen neuen Spendenrekord: „Die Menschen in diesem Land schreiben Solidarität groß: Das zeigt der von uns errechnete Spitzenwert von 625 Millionen Euro für das vergangene Jahr“, ist Günther Lutschinger beeindruckt. Für heuer erwartet der Geschäftsführer des Fundraising Verbands, dass dieser Wert gehalten wird. Abzuwarten bleibt freilich, wie sich die Spenden in der Weihnachtszeit entwickeln. Diese machen in der Regel 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Den aktuellen Spitzenwert erklärt Lutschinger so: „Erstens haben sich die Spenderinnen und Spender von der Situation der Flüchtlinge im Inland und humanitären Katastrophen wie dem Erdbeben in Ecuador berühren lassen. Zweitens ist trotz anhaltender Wirtschaftsflaute die durchschnittliche Spende gestiegen. Und nicht zuletzt spenden immer mehr Menschen für gemeinnützige Organisationen im Kunst- und Kulturbereich.“ Das ursprünglich für das Jahr 2015 erwartete Spendenaufkommen von 600 Millionen Euro haben die ÖsterreicherInnen mit den erwähnten 625 Millionen klar übertroffen. 2014 hatte das Spendenvolumen 570 Millionen Euro betragen.

Jeder Spendeneuro zählt
„Der Spendenbericht 2016 macht Mut, denn die Zahlen zeigen ganz klar eines: Die Österreicherinnen und Österreicher sind bei weitem solidarischer als uns die Politik derzeit zu vermitteln versucht“, so Caritas Generalsekretär Bernd Wachter: „Helfende und spendende Menschen sagen ganz klar: ‚Ja, gemeinsam können wir die großen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, meistern.‘ Wir als Hilfsorganisationen können mit dieser Unterstützung hier in Österreich und weltweit helfen. Im Namen aller Spenden sammelnden Organisationen darf ich Danke sagen.“ Auch Gabriela Gebhart, Geschäftsführerin der Stiftung Kindertraum, betont: „Jeder Spendeneuro zählt. Ein herzliches Dankeschön im Namen der von uns unterstützten Kinder.“ Die Stiftung Kindertraum erfüllt die Herzenswünsche schwer kranker und behinderter Kinder in Österreich.

SüdösterreicherInnen spenden viel, OstösterreicherInnen häufig
Die Menschen aus der Steiermark und Kärnten sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 178 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 122 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind NiederösterreicherInnen und BurgenländerInnen klar vorne. Hier spenden mit rund drei von vier Personen (74 Prozent) so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist derzeit Oberösterreich.

Unsicherheit und Unwissen über „Spendenabsetzbarkeit NEU“
Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen die Absetzbarkeit. Ab 1. Jänner 2017 ändern sich die Regeln für die Steuerabsetzbarkeit allerdings grundlegend: Dann können nicht mehr die Menschen selbst ihre Spenden als Sonderausgaben geltend machen, sondern die jeweils begünstigten Organisationen müssen die erforderlichen Daten sammeln und  an die Finanzbehörden weiterleiten. Für die SpenderInnen bedeutet dies, dass sie künftig den Empfängerorganisationen Name und Geburtsdatum bekannt geben müssen, wenn sie ihre Spenden absetzen wollen. Für die Organisationen bedeutet dies einen enormen Mehraufwand. Vor allem kleinere Organisationen sind deshalb  alarmiert: „Wir befürchten, dass das für uns massive Investitionen in technische Infrastruktur und einen immensen Kommunikationsaufwand bedeutet. Wir möchten nicht, dass das auf Kosten der von uns unterstützten Kinder geht“, sagt etwa Gabriela Gebhart von der Stiftung Kindertraum.  Die SpenderInnen selbst sind über die kommenden Änderungen schlicht uninformiert, wie eine aktuelle Studie von Public Opinion ergeben hat. Lutschinger wünscht sich deshalb vom Finanzministerium eine Kostenbeteiligung für die nötigen Umstellungen und eine rasche und breit angelegte öffentliche Informationskampagne  für die Bevölkerung.

Sicherheit, Sympathie und Solidarität als Hauptmotive
„Die Beweggründe für das Spenden sind so vielfältig wie die Menschen selbst und nicht auf einzelne Motive reduzierbar“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion: „Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, Sympathie mit der Organisation und Solidarität mit Armen und Schwachen sind aber die drei Hauptmotive geblieben“. Beim Spenden unterstützen die ÖsterreicherInnen weiterhin am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Im internationalen Vergleich befindet sich Österreich im Mittelfeld. Hierzulande spenden zwar vergleichsweise viele Menschen (rund 64 Prozent), die Spendenhöhe ist aber mit 72 Euro geringer als in vielen anderen europäischen Ländern.

Giving Tuesday: Weltweiter Tag des Gebens
Der Giving Tuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation ins Leben gerufen. Traditionell ist der Giving Tuesday, der Dienstag nach dem „Black Friday” und dem „Cyber Monday”. Im Gegensatz zu diesen beiden Tagen, die den Start des Weihnachtsgeschäfts einläuten, steht beim Giving Tuesday das Geben im Vordergrund. Mittlerweile nehmen knapp 70 Länder weltweit an dieser Aktion teil. Lutschinger: „An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben, Gutes zu tun und anderen eine Freude zu bereiten. Bitte, machen Sie mit.“

Download - Spendenbericht 2016

 

FVA: ÖsterreicherInnen spenden 625 Millionen Euro
Gemeinnützige Organisationen freuen sich über neuen Spendenrekord/Spitzenwert dürfte heuer halten

Wien, 29.11.2016. Pünktlich zum internationalen Tag des Gebens „Giving Tuesday“ präsentierte der Fundraising Verband Austria (FVA) am Dienstag, den 29. November in Wien den Spendenbericht 2016. Im Vorjahr stieg das Spendenvolumen in Österreich auf das Rekordniveau von 625 Millionen Euro. Für heuer wird dasselbe Spitzenergebnis erwartet. Im Bundeslandvergleich spenden nunmehr die SüdösterreicherInnen am meisten. Unsicherheit und Unwissen herrschen über die „Spendenabsetzbarkeit NEU“, die am 1. Jänner 2017 in Kraft tritt.

Österreichs gemeinnützige Organisationen freuen sich über einen neuen Spendenrekord: „Die Menschen in diesem Land schreiben Solidarität groß: Das zeigt der von uns errechnete Spitzenwert von 625 Millionen Euro für das vergangene Jahr“, ist Günther Lutschinger beeindruckt. Für heuer erwartet der Geschäftsführer des Fundraising Verbands, dass dieser Wert gehalten wird. Abzuwarten bleibt freilich, wie sich die Spenden in der Weihnachtszeit entwickeln. Diese machen in der Regel 25 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Den aktuellen Spitzenwert erklärt Lutschinger so: „Erstens haben sich die Spenderinnen und Spender von der Situation der Flüchtlinge im Inland und humanitären Katastrophen wie dem Erdbeben in Ecuador berühren lassen. Zweitens ist trotz anhaltender Wirtschaftsflaute die durchschnittliche Spende gestiegen. Und nicht zuletzt spenden immer mehr Menschen für gemeinnützige Organisationen im Kunst- und Kulturbereich.“ Das ursprünglich für das Jahr 2015 erwartete Spendenaufkommen von 600 Millionen Euro haben die ÖsterreicherInnen mit den erwähnten 625 Millionen klar übertroffen. 2014 hatte das Spendenvolumen 570 Millionen Euro betragen.

Jeder Spendeneuro zählt
„Der Spendenbericht 2016 macht Mut, denn die Zahlen zeigen ganz klar eines: Die Österreicherinnen und Österreicher sind bei weitem solidarischer als uns die Politik derzeit zu vermitteln versucht“, so Caritas Generalsekretär Bernd Wachter: „Helfende und spendende Menschen sagen ganz klar: ‚Ja, gemeinsam können wir die großen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, meistern.‘ Wir als Hilfsorganisationen können mit dieser Unterstützung hier in Österreich und weltweit helfen. Im Namen aller Spenden sammelnden Organisationen darf ich Danke sagen.“ Auch Gabriela Gebhart, Geschäftsführerin der Stiftung Kindertraum, betont: „Jeder Spendeneuro zählt. Ein herzliches Dankeschön im Namen der von uns unterstützten Kinder.“ Die Stiftung Kindertraum erfüllt die Herzenswünsche schwer kranker und behinderter Kinder in Österreich.

SüdösterreicherInnen spenden viel, OstösterreicherInnen häufig
Die Menschen aus der Steiermark und Kärnten sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 178 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 122 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind NiederösterreicherInnen und BurgenländerInnen klar vorne. Hier spenden mit rund drei von vier Personen (74 Prozent) so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist derzeit Oberösterreich.

Unsicherheit und Unwissen über „Spendenabsetzbarkeit NEU“
Mit insgesamt 187 Millionen Euro wird in Österreich jeder dritte Spenden-Euro steuerlich geltend gemacht. Rund 900.000 ÖsterreicherInnen nutzen die Absetzbarkeit. Ab 1. Jänner 2017 ändern sich die Regeln für die Steuerabsetzbarkeit allerdings grundlegend: Dann können nicht mehr die Menschen selbst ihre Spenden als Sonderausgaben geltend machen, sondern die jeweils begünstigten Organisationen müssen die erforderlichen Daten sammeln und  an die Finanzbehörden weiterleiten. Für die SpenderInnen bedeutet dies, dass sie künftig den Empfängerorganisationen Name und Geburtsdatum bekannt geben müssen, wenn sie ihre Spenden absetzen wollen. Für die Organisationen bedeutet dies einen enormen Mehraufwand. Vor allem kleinere Organisationen sind deshalb  alarmiert: „Wir befürchten, dass das für uns massive Investitionen in technische Infrastruktur und einen immensen Kommunikationsaufwand bedeutet. Wir möchten nicht, dass das auf Kosten der von uns unterstützten Kinder geht“, sagt etwa Gabriela Gebhart von der Stiftung Kindertraum.  Die SpenderInnen selbst sind über die kommenden Änderungen schlicht uninformiert, wie eine aktuelle Studie von Public Opinion ergeben hat. Lutschinger wünscht sich deshalb vom Finanzministerium eine Kostenbeteiligung für die nötigen Umstellungen und eine rasche und breit angelegte öffentliche Informationskampagne  für die Bevölkerung.

Sicherheit, Sympathie und Solidarität als Hauptmotive
„Die Beweggründe für das Spenden sind so vielfältig wie die Menschen selbst und nicht auf einzelne Motive reduzierbar“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion: „Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, Sympathie mit der Organisation und Solidarität mit Armen und Schwachen sind aber die drei Hauptmotive geblieben“. Beim Spenden unterstützen die ÖsterreicherInnen weiterhin am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Im internationalen Vergleich befindet sich Österreich im Mittelfeld. Hierzulande spenden zwar vergleichsweise viele Menschen (rund 64 Prozent), die Spendenhöhe ist aber mit 72 Euro geringer als in vielen anderen europäischen Ländern.

Giving Tuesday: Weltweiter Tag des Gebens
Der Giving Tuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation ins Leben gerufen. Traditionell ist der Giving Tuesday, der Dienstag nach dem „Black Friday” und dem „Cyber Monday”. Im Gegensatz zu diesen beiden Tagen, die den Start des Weihnachtsgeschäfts einläuten, steht beim Giving Tuesday das Geben im Vordergrund. Mittlerweile nehmen knapp 70 Länder weltweit an dieser Aktion teil. Lutschinger: „An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben, Gutes zu tun und anderen eine Freude zu bereiten. Bitte, machen Sie mit.“

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Spendenbericht 2015
 
 

FVA: Österreicher spenden 600 Millionen Euro 2015
Utl. Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 1.12.2015. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2015. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 600 Millionen Euro erreichen – mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband hofft, dass im Zuge der parlamentarischen Diskussion die Spendenabsetzbarkeit für Tierschutz und Bildung eingeführt wird.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2015 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden dieses Jahr 600 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2014 erwartete Spendenaufkommen von 550 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 570 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.

Flüchtlingshilfe: Österreicher spenden tatkräftig
Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen in der Flüchtlingshilfe laufen auf Hochtouren. Die Österreicher unterstützten dabei tatkräftig. So wurden für die aktuell laufenden Sammlungen für die Flüchtlingshilfe 12 Millionen Euro gespendet (Stand Anfang November). „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher nicht nachgelassen hat. Unsere Hilfe für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird noch lange notwendig sein, daher danke ich allen, die Flüchtlinge willkommen heißen, aktiv sind und dabei auch finanziell unterstützen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not!“ erklärte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Oberösterreicher sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 154 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 112 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit fast 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Spendenabsetzbarkeit wirkt

Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits über 840.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Fenninger und Lutschinger hier einig. Die Absetzbarkeit für Kultureinrichtungen wird diese Zahlen weiter steigen lassen.

Gemeinnützigkeitsgesetz: Hoffnung auf Absetzbarkeit für Tierschutz und Bildung
In der gerade laufenden parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz fordert der Fundraising Verband eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Diese werden die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor maßgeblich positiv beeinflussen. Nachbesserungsbedarf sieht der Fundraising Verband im Bereich der Spendenabsetzbarkeit „Wir sehen bei der Spendenabsetzbarkeit eine massive Benachteiligung für den bei den Österreichern so beliebten Tierschutz und bei den Bildungseinrichtungen. Wir appellieren daher an die Parlamentarier, Spenden für diese ebenfalls zu begünstigen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland.  Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Download - Spendenbericht 2015

 



 

FVA: Österreicher spenden 600 Millionen Euro 2015
Utl. Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 1.12.2015. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2015. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 600 Millionen Euro erreichen – mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband hofft, dass im Zuge der parlamentarischen Diskussion die Spendenabsetzbarkeit für Tierschutz und Bildung eingeführt wird.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2015 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden dieses Jahr 600 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2014 erwartete Spendenaufkommen von 550 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 570 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.

Flüchtlingshilfe: Österreicher spenden tatkräftig
Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen in der Flüchtlingshilfe laufen auf Hochtouren. Die Österreicher unterstützten dabei tatkräftig. So wurden für die aktuell laufenden Sammlungen für die Flüchtlingshilfe 12 Millionen Euro gespendet (Stand Anfang November). „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher nicht nachgelassen hat. Unsere Hilfe für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird noch lange notwendig sein, daher danke ich allen, die Flüchtlinge willkommen heißen, aktiv sind und dabei auch finanziell unterstützen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not!“ erklärte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Oberösterreicher sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 154 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 112 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit fast 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Spendenabsetzbarkeit wirkt

Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits über 840.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Fenninger und Lutschinger hier einig. Die Absetzbarkeit für Kultureinrichtungen wird diese Zahlen weiter steigen lassen.

Gemeinnützigkeitsgesetz: Hoffnung auf Absetzbarkeit für Tierschutz und Bildung
In der gerade laufenden parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz fordert der Fundraising Verband eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Diese werden die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor maßgeblich positiv beeinflussen. Nachbesserungsbedarf sieht der Fundraising Verband im Bereich der Spendenabsetzbarkeit „Wir sehen bei der Spendenabsetzbarkeit eine massive Benachteiligung für den bei den Österreichern so beliebten Tierschutz und bei den Bildungseinrichtungen. Wir appellieren daher an die Parlamentarier, Spenden für diese ebenfalls zu begünstigen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland.  Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Download - Spendenbericht 2015

 



 

 
 
 
Spendenbericht 2014

FVA: Österreicher spenden 550 Millionen Euro 2014
Utl. Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 2.12.2014. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2014. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 550 Millionen Euro erreichen. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Die Spendenbeteiligung von Unternehmen ist gut, bleibt aber auf lokaler Ebene. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen, Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen einzuführen, endlich umzusetzen.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Das ursprünglich für 2013 erwartete Spendenaufkommen von 510 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 550 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig. Für 2014 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass dieser Höchststand gehalten wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden voraussichtlich 550 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger sind im Bundesvergleich besonders großzügig. Mit 191 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 110 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Unternehmensspenden eher auf lokaler Ebene
Drei von vier Unternehmen engagieren sich über Geldspenden vor allem auf regionaler Ebene für die Gesellschaft. Österreichweite Initiativen stehen daher nicht im Fokus. Dies kann auch Nora Deinhammer, Leiterin Kommunikation und Mittelbeschaffung beim SOS-Kinderdorf, bestätigen. „Im Vergleich zu unseren vielen SOS Freundinnen und Freunden, die uns auch in diesen schwierigen Zeiten tatkräftig unterstützen, sehen wir im Unternehmensbereich noch Potenzial nach oben: Unternehmen engagieren sich besonders gerne auf lokaler Ebene zugunsten unserer SOS- Kinderdörfer. Für andere nationale oder internationale Projekte könnte es durchaus mehr sein, auch im internationalen Vergleich.“ Bedarf sieht die Expertin im Bereich der Information, wie sie die derzeit laufende „Aktion Wirtschaft hilft!“ bietet. Unter www.wirtschaft-hilft.at können sich Unternehmen über Spendenmöglichkeiten informieren und erfahren Wissenswertes rund um dieses Thema.

Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 710.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder vierte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Deinhammer und Lutschinger hier einig. „Umso mehr ist die Regierung gefordert, Spenden für Tierschutz, Kultur und Bildung ebenfalls zu begünstigen.“, ergänzt Lutschinger.

Stiftungen: Hoffnung 1 Milliarde für gemeinnützigen Sektor
Ein weiteres Wachstum der Mittel für den gemeinnützigen Sektor könnte es geben, wenn Stiftungen in Österreich endlich gemeinnützig aktiv sein könnten. „Wären die gemeinnützigen Stiftungsausschüttungen in Österreich auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland und der Schweiz, würden jährlich rund 1 Milliarde Euro in die Bereiche Bildung, Forschung, Kultur, Soziales und Entwicklungshilfe fließen.“, weist Lutschinger auf die immensen Chancen hin und fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen für bessere Rahmenbedingungen endlich einzulösen.

Österreich im Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Download:

FVA: Österreicher spenden 550 Millionen Euro 2014
Utl. Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

Wien, 2.12.2014. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2014. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 550 Millionen Euro erreichen. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Die Spendenbeteiligung von Unternehmen ist gut, bleibt aber auf lokaler Ebene. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen, Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen einzuführen, endlich umzusetzen.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Das ursprünglich für 2013 erwartete Spendenaufkommen von 510 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 550 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig. Für 2014 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass dieser Höchststand gehalten wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden voraussichtlich 550 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger sind im Bundesvergleich besonders großzügig. Mit 191 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 110 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Unternehmensspenden eher auf lokaler Ebene
Drei von vier Unternehmen engagieren sich über Geldspenden vor allem auf regionaler Ebene für die Gesellschaft. Österreichweite Initiativen stehen daher nicht im Fokus. Dies kann auch Nora Deinhammer, Leiterin Kommunikation und Mittelbeschaffung beim SOS-Kinderdorf, bestätigen. „Im Vergleich zu unseren vielen SOS Freundinnen und Freunden, die uns auch in diesen schwierigen Zeiten tatkräftig unterstützen, sehen wir im Unternehmensbereich noch Potenzial nach oben: Unternehmen engagieren sich besonders gerne auf lokaler Ebene zugunsten unserer SOS- Kinderdörfer. Für andere nationale oder internationale Projekte könnte es durchaus mehr sein, auch im internationalen Vergleich.“ Bedarf sieht die Expertin im Bereich der Information, wie sie die derzeit laufende „Aktion Wirtschaft hilft!“ bietet. Unter www.wirtschaft-hilft.at können sich Unternehmen über Spendenmöglichkeiten informieren und erfahren Wissenswertes rund um dieses Thema.

Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 710.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder vierte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Deinhammer und Lutschinger hier einig. „Umso mehr ist die Regierung gefordert, Spenden für Tierschutz, Kultur und Bildung ebenfalls zu begünstigen.“, ergänzt Lutschinger.

Stiftungen: Hoffnung 1 Milliarde für gemeinnützigen Sektor
Ein weiteres Wachstum der Mittel für den gemeinnützigen Sektor könnte es geben, wenn Stiftungen in Österreich endlich gemeinnützig aktiv sein könnten. „Wären die gemeinnützigen Stiftungsausschüttungen in Österreich auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland und der Schweiz, würden jährlich rund 1 Milliarde Euro in die Bereiche Bildung, Forschung, Kultur, Soziales und Entwicklungshilfe fließen.“, weist Lutschinger auf die immensen Chancen hin und fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen für bessere Rahmenbedingungen endlich einzulösen.

Österreich im Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

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Spendenbericht 2013
Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich auf 510 Millionen Euro leicht steigen. Im Rahmen einer Pressekonferenz forderte der Fundraising Verband die kommende Bundesregierung auf, endlich international übliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen zu schaffen und die Spendenabsetzbarkeit auf Tierschutz, Kultur und Bildung zu erweitern.
 

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 490 Mio. Euro 2011 auf 500 Mio. Euro 2012 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2013 abermals ein leichtes Wachstum auf 510 Millionen Euro – ein historischer Höchststand. „Auch wenn es enger in den Geldbörsen der Österreicher geworden ist, zeigen sie auch 2013 ihre Solidarität mit den Schwachen und spenden 510 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen für die Philippinen auf das Gesamtaufkommen auswirken werden.

Philippinen: Österreicher spenden tatkräftig
Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen für die Taifunopfer laufen aufHochtouren. Die Österreicher unterstützen sie dabei tatkräftig. So wurden inzwischen über „Nachbar in Not“ bereits 2 Millionen Euro gespendet. „Unsere Hilfe wird auf den Philippinen noch lange notwendig sein. Danke an die Österreicherinnen und Österreicher, die uns und damit die Menschen im Katastrophengebiet maßgeblich unterstützen!“ erklärt Michael Opriesnig,Vorstandsvorsitzender von „Nachbar in Not“ und stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
 
Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 660.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder vierte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Opriesnig und Lutschinger hier einig. „Umso mehr ist die kommende Regierung gefordert, Spenden für Tierschutz, Kultur und Bildung ebenfalls zu begünstigen.“, ergänzt Lutschinger.
 
Stiftungen: Hoffnung 1 Milliarde für gemeinnützigen Sektor
Ein weiteres Wachstum der Mittel für den gemeinnützigen Sektor könnte es geben, wenn Stiftungen in Österreich endlich gemeinnützig aktiv sein könnten. „Wären die gemeinnützigen Stiftungsausschüttungen in Österreich auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland und der Schweiz, würden jährlich rund 1 Milliarde Euro in die Bereiche Bildung, Forschung, Kultur, Soziales und Entwicklungshilfe fließen.“, weist Monica Culen, Geschäftsführerin von ROTE NASEN Clowndoctors International und Präsidentin des Fundraising Verbands Austria, daher auf die immensen Chancen hin und setzt damit ein klares Signal in Richtung einer neuen Regierung hier aktiv zu werden. „Die internationalen Partnerorganisationen von ROTE NASEN Clowndoctors profitieren neben den klassischen Spenden massiv aus Mitteln von Stiftungen. Wieso ist das noch immer nicht in Österreich möglich?“, ergänzt Culen, die mit ihrer Organisation weltweit in elf Ländern aktiv sind.
 
Österreicher im internationalen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Bekämpfung des Hungers. Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

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Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich auf 510 Millionen Euro leicht steigen. Im Rahmen einer Pressekonferenz forderte der Fundraising Verband die kommende Bundesregierung auf, endlich international übliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen zu schaffen und die Spendenabsetzbarkeit auf Tierschutz, Kultur und Bildung zu erweitern.
 

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 490 Mio. Euro 2011 auf 500 Mio. Euro 2012 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2013 abermals ein leichtes Wachstum auf 510 Millionen Euro – ein historischer Höchststand. „Auch wenn es enger in den Geldbörsen der Österreicher geworden ist, zeigen sie auch 2013 ihre Solidarität mit den Schwachen und spenden 510 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen für die Philippinen auf das Gesamtaufkommen auswirken werden.

Philippinen: Österreicher spenden tatkräftig
Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen für die Taifunopfer laufen aufHochtouren. Die Österreicher unterstützen sie dabei tatkräftig. So wurden inzwischen über „Nachbar in Not“ bereits 2 Millionen Euro gespendet. „Unsere Hilfe wird auf den Philippinen noch lange notwendig sein. Danke an die Österreicherinnen und Österreicher, die uns und damit die Menschen im Katastrophengebiet maßgeblich unterstützen!“ erklärt Michael Opriesnig,Vorstandsvorsitzender von „Nachbar in Not“ und stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
 
Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 660.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder vierte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Opriesnig und Lutschinger hier einig. „Umso mehr ist die kommende Regierung gefordert, Spenden für Tierschutz, Kultur und Bildung ebenfalls zu begünstigen.“, ergänzt Lutschinger.
 
Stiftungen: Hoffnung 1 Milliarde für gemeinnützigen Sektor
Ein weiteres Wachstum der Mittel für den gemeinnützigen Sektor könnte es geben, wenn Stiftungen in Österreich endlich gemeinnützig aktiv sein könnten. „Wären die gemeinnützigen Stiftungsausschüttungen in Österreich auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland und der Schweiz, würden jährlich rund 1 Milliarde Euro in die Bereiche Bildung, Forschung, Kultur, Soziales und Entwicklungshilfe fließen.“, weist Monica Culen, Geschäftsführerin von ROTE NASEN Clowndoctors International und Präsidentin des Fundraising Verbands Austria, daher auf die immensen Chancen hin und setzt damit ein klares Signal in Richtung einer neuen Regierung hier aktiv zu werden. „Die internationalen Partnerorganisationen von ROTE NASEN Clowndoctors profitieren neben den klassischen Spenden massiv aus Mitteln von Stiftungen. Wieso ist das noch immer nicht in Österreich möglich?“, ergänzt Culen, die mit ihrer Organisation weltweit in elf Ländern aktiv sind.
 
Österreicher im internationalen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Bekämpfung des Hungers. Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

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Spendenbericht 2012
2012 wird das Aufkommen erstmals eine halbe Milliarde Euro überschreiten. Die Spendenbeteiligung erreicht einen Höchststand. Immer mehr Österreicher nutzen die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit.
 
Entgegen vieler Befürchtungen steigt die Solidarität in Österreich weiterhin. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 460 Mio. Euro 2010 auf 490 Mio. Euro 2011 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2012 abermals ein leichtes Wachstum auf über eine halbe Milliarde Euro – ein historischer Höchststand.  „Auch wenn es enger geworden ist in den Geldbörsen der Österreicher, zeigen sie auch 2012 ihre Solidarität mit den Schwachen und spenden erstmals über eine halbe Milliarde Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt von dem Aufkommen.

Staatliche Mittel dürfen nicht weiter hinter Spenden bleiben
Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, unterstützt dies und ergänzt: „Die beeindruckende Unterstützung unserer Spender darf keine Legitimation für die Politik sein, staatliche Mittel zu kürzen!“  und spricht dabei die stagnierenden staatlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit an. Immer mehr liegen diese (2011: €82,5 Mio.) hinter den Spenden (€131 Mio.) in diesem Bereich. Eigentlich sollten Spenden eine Ergänzung zu den staatlichen Mitteln sein und nicht umgekehrt.
 
560.000 Österreicher nutzen Spendenabsetzbarkeit
Zu dem positiven Ergebnis haben auch die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 560.000 Österreicher (2010) setzen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Roniger die wieder aufgenommene Informationskampagne des Finanzministeriums. Über 1000 Organisationen besitzen bereits die Spendenabsetzbarkeit – Tendenz steigend. Lutschinger fordert in diesem Kontext die Politik auf, endlich auch den Tierschutz mit einzubeziehen. „Es ist nicht einzusehen, dass Spender des beliebten Tierschutzes weiterhin derart benachteiligt werden.“ Der Tierschutz ist der letzte große Bereich, der von der Absetzbarkeit ausgenommen ist.
 
Österreicher im internationalen Mittelfeld
Die Österreicher sind auch 2012 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 8 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen. „Wir beobachten in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum der Spendenbeteiligung. Mit einem Anstieg von 74 auf 80 Prozent spenden so viele Österreicher wie noch nie!“ unterstreicht Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts market. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, behinderte Menschen und die Katastrophenhilfe im Ausland. Gefolgt werden diese von Tieren, Sozial Benachteiligten und der Katastrophenhilfe im Inland. 
 
2012 wird das Aufkommen erstmals eine halbe Milliarde Euro überschreiten. Die Spendenbeteiligung erreicht einen Höchststand. Immer mehr Österreicher nutzen die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit.
 
Entgegen vieler Befürchtungen steigt die Solidarität in Österreich weiterhin. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 460 Mio. Euro 2010 auf 490 Mio. Euro 2011 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2012 abermals ein leichtes Wachstum auf über eine halbe Milliarde Euro – ein historischer Höchststand.  „Auch wenn es enger geworden ist in den Geldbörsen der Österreicher, zeigen sie auch 2012 ihre Solidarität mit den Schwachen und spenden erstmals über eine halbe Milliarde Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt von dem Aufkommen.

Staatliche Mittel dürfen nicht weiter hinter Spenden bleiben
Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, unterstützt dies und ergänzt: „Die beeindruckende Unterstützung unserer Spender darf keine Legitimation für die Politik sein, staatliche Mittel zu kürzen!“  und spricht dabei die stagnierenden staatlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit an. Immer mehr liegen diese (2011: €82,5 Mio.) hinter den Spenden (€131 Mio.) in diesem Bereich. Eigentlich sollten Spenden eine Ergänzung zu den staatlichen Mitteln sein und nicht umgekehrt.
 
560.000 Österreicher nutzen Spendenabsetzbarkeit
Zu dem positiven Ergebnis haben auch die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 560.000 Österreicher (2010) setzen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Roniger die wieder aufgenommene Informationskampagne des Finanzministeriums. Über 1000 Organisationen besitzen bereits die Spendenabsetzbarkeit – Tendenz steigend. Lutschinger fordert in diesem Kontext die Politik auf, endlich auch den Tierschutz mit einzubeziehen. „Es ist nicht einzusehen, dass Spender des beliebten Tierschutzes weiterhin derart benachteiligt werden.“ Der Tierschutz ist der letzte große Bereich, der von der Absetzbarkeit ausgenommen ist.
 
Österreicher im internationalen Mittelfeld
Die Österreicher sind auch 2012 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 8 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen. „Wir beobachten in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum der Spendenbeteiligung. Mit einem Anstieg von 74 auf 80 Prozent spenden so viele Österreicher wie noch nie!“ unterstreicht Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts market. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, behinderte Menschen und die Katastrophenhilfe im Ausland. Gefolgt werden diese von Tieren, Sozial Benachteiligten und der Katastrophenhilfe im Inland. 
 
 
 
 
 

 

 


 

 

 
Spendenbericht 2011
Für 2011 erwartet der Fundraising Verband wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.

Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.

„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.

Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.

Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
 
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Für 2011 erwartet der Fundraising Verband wird ein Spendenaufkommen von 460 Mio. Euro erwartet. Damit bleibt das Aufkommen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Ein zusätzliches Wachstum könnten international übliche steuerliche und rechtliche Erleichterungen für gemeinnützige Stiftungen bringen.

Entgegen vieler Befürchtungen sind die Österreicher weiterhin solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 390 Mio. Euro 2009 auf den Rekordwert von 460 Mio. Euro 2010 erwartet der Fundraising Verband in seinen Prognosen für 2011 abseits von Naturkatastrophen ein weiteres leichtes Wachstum des Spendenaufkommens.

„Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2011 25 Mio. Euro für die Menschen in Japan und Afrika. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen. In den traditionellen Bereichen erwarten wir ein Wachstum von 5%“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, erfreut. Dies kann auch Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, bestätigen: „2011 war für das Rote Kreuz ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Einerseits forderten uns die Akut-Einsäte in Japan und Afrika und andererseits der langfristige Wiederaufbau in Haiti und Pakistan. Unsere Spenderinnen und Spender sahen dieses Engagement und unterstützten unsere Arbeit maßgeblich.“

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Zwar setzen immer mehr Menschen ihre Spenden ab, allerdings gibt es noch ein großes Potenzial. Umso mehr begrüßen Lutschinger und Kopetzky die vergangene Woche vom Finanzministerium gestartete Informationskampagne für die Spendenabsetzbarkeit. Über 1000 Organisationen besitzen die Spendenabsetzbarkeit.

Österreicher keine Spendenweltmeister
Die Österreicher sind auch 2011 keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich mehr Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. Insgesamt ist aber erfreulich, dass die Bereitschaft regelmäßig zu spenden um 6 Prozent gestiegen ist. Das wichtigste Spendenmotiv für die Österreicher ist, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe benötigen. Dabei schauen sie sich genau an, wofür sie spenden. „7 von 10 Österreicher nehmen die jeweilige Organisation bzw. Aktion genau unter die Lupe, bevor sie spenden.“ unterstützt Werner Beutelmeyer vom Umfrageinstitut market dies. Die eigene wirtschaftliche Situation ist dabei aber nicht unerheblich. So ist das drittwichtigste Motiv „Weil ich es mir leisten kann“ – dieses ist erfreulicherweise um 10 Prozent gestiegen. Kinder und die Katastrophenhilfe im Inland sind dabei für sie die liebsten Projekte. Gefolgt werden diese von Menschen mit Behinderungen, Sozial Benachteiligten und Tieren.

Hoffnung Stiftungen
Ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens könnte es geben, wenn Österreich es Stiftungen endlich erleichtert, gemeinnützig tätig zu werden. „Während in anderen EU-Ländern sich immer mehr Wohlhabende über gemeinnützige Stiftungen für die Gesellschaft engagieren, verhindert der Gesetzgeber in Österreich ein solches Engagement.“, fordert Lutschinger die Verbesserung der rechtlichen Basis und steuerliche Anreize, damit nicht nur eigennütziges Engagement der „Superreichen“ in Österreich attraktiv ist.
 
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Spendenbericht 2010
Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit gibt es eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig. Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden. Der Fundraising Verband fordert daher die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden.

Sympathie und Solidarität Spendenmotiv
Als Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend (Spendenstudie Marktforschungsinstituts Public Opinion). Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht.

Österreicher unterstützen Kinder und Tiere
Auch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren.

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Spendenbericht 2010

Entgegen vieler Befürchtungen waren die Österreicher auch in der Krise solidarisch. Nach der Steigerung des Spendenaufkommens von 350 Mill. Euro 2008 auf 380 Mill. Euro 2009 erwartet der Fundraising Verband für 2010 ein weiteres Wachstum des Spendenaufkommens auf 400 Millionen Euro. Die Österreicherinnen und Österreicher spendeten 2010 besonders für die Menschen in Haiti und in Pakistan. Gleichzeitig haben sie aber nicht auf die anderen Spendenthemen vergessen.

Steuerliche Absetzbarkeit insgesamt positiv
Zu dem erfreulichen Ergebnis haben auch die positiven Rahmenbedingungen mit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Seit der Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit gibt es eine eindeutig positive Entwicklung im Bereich der humanitären Hilfe. Im Bereich des Umwelt- und Tierschutzes ist diese Entwicklung aber rückläufig. Mit einem Steuerausfall von lediglich einer Millionen Euro könnte diese Benachteiligung der Umwelt- und Tierschutzorganisationen repariert werden. Der Fundraising Verband fordert daher die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden für alle Spenden.

Sympathie und Solidarität Spendenmotiv
Als Spendenmotiv ist die steuerliche Absetzbarkeit für die Österreicher noch nicht ausschlaggebend (Spendenstudie Marktforschungsinstituts Public Opinion). Den Österreichern ist diese Möglichkeit noch nicht sehr bekannt. Es dominieren deswegen noch die klassischen Spendenmotive. Sympathie gegenüber den Organisationen, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation sind daher nach wie vor die wichtigsten Faktoren für eine Spende. Immer mehr Österreicher spenden in den letzten Jahren, da ihrer Meinung nach der Staat zu wenig für die Bedürftigen macht.

Österreicher unterstützen Kinder und Tiere
Auch 2010 unterstützten die Österreicher am liebsten Projekte für Kinder und Tiere. Gefolgt werden diese von der Katastrophenhilfe, Kirchen sowie Projekten gegen den Hunger in der Welt. In den letzten Jahren ist hier zu beobachten, dass die Österreicher sich immer bewusster für eine Spende entscheiden und sich auf bestimmte konkrete Ziele konzentrieren.

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Spendenbericht 2010

 
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