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Feb 13

Erstellt von: Günther
13.02.2010 09:22 

 

12.2.10 Glide Memorial Church: Für mich eine neue Erfahrung - heute mir anderen Freiwilligen in einer Armenküche rund 600 Mittagessen ausgeschenkt. Nicht nur die soziale Erfahrung zählt, auch die Erkenntnis, dass in den USA nichts ohne „Volunteers“ geht. Es gehört zu jedermanns Erfahrung und selbst Schulkinder (10-12 Jahre) stehen neben mir und helfen mit! Aber auch das ist fixer Bestandteil des Fundraisings….wie ich noch später erfahren werde.

Paul – mein ständiger Begleiter - 75 Jahre, ehemaliger UNDP Mitarbeiter und Naturgärtner aus Leidenschaft ist ein liebenswerter Philanthrop. Auch wenn er im Gedenken an seinen verunglückten Neffen dessen Arbeit an der Universität weiterfinanziert und mit seinen Geschwistern an ihrer Universität Stipendien vergibt liegen seine Interessen „in der Community“. Mit einem „donor-advised fund“, mit einem Legat und regelmäßigen Spenden unterstütz er mit rund einem Drittel seines Einkommens die NPO-Gemeinde. Er freut sich darüber mit seinem Geld Sinnvolles machen zu können. Für ihn ist das ganz selbstverständlich, seine Nachbarn machen das auch!

Robert Zimmermann, Fundraising-Berater: „All Fundraising is local“, könnte  sein Leitspruch sein. Spezialisiert auf Großspenderfundraising („up to USD 5000.-„) und Board-Development ist sein Plädoyer: Fundraising beginnt und endet im persönlichen Gespräch – eine Aufgabe für Vorstände (dazu hat er gleich 2 Bücher geschrieben), für jeden Mitarbeiter und vor allem für  die Ehrenamtlichen („Tür zu Tür“). Mailing, Events und das Internet bringen vor allem Neuspender ins System, dann beginnt das MD-Programm. Die Spendenabsetzbarkeit wird überschätzt, Transparenz ist für ihn sehr wichtig, wir entdecken aber auch viele Parallelen zu Europa!

Greg Lassonde, Legate („gift planning“)-Spezialist, redet zwar wie ein Maschinengewehr, hat aber auch wirklich viel zu sagen. Hier festigt sich das Bild – der Vorstand, die Mitarbeiter, die Ehrenamtliche sind Zielgruppe und Fundraiser zugleich. Aus Umfragen weiß man: Es gibt 2 Gründe warum Menschen kein Legat machen: Sie wurden nicht gefragt und sie haben nicht daran gedacht. Und es gibt viele Möglichkeiten des „gift plannings“: Testamente und Legate, Schenkungen und Begünstigungen in Lebensversicherungen, Stiftungen, Fonds und natürlich die „donor-advised funds“. Auch Banken mischen vermehrt beim „donor-advised fund“ mit z.B. Fidelity Charitable Gift Fund der rund USD 4 Mrd. eingesammelt undschüttet USD 1 Mrd. jährlich aus.

 

 

 

 

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